g einer E F . LUBECKISCHE BLATTER s 16.00 HERAUSGEGEBEN VON DER GESELLSCHAFT ZUR BEFORDERUNG GEMEINNUTZIGER TATIGKEIT SCHRIFTLEITER: DR. PHIL. EBERHARD GROENEWOLD he LU B E CK, DEN 17. APRIL 1976 EIN H UN D ER TSE CHS UNDOREI SS I G S FER JI K HRG K NG „ NUMMER s Drittes Nachmittagskonzert 1976 im Konzertsaal Kolosseum te am Sonnabend, 24. April 1976, 17 Uhr Programmfalge: A. Roussel: Trio für Flöte, Viola und Violoncello op. 40 erts W. A. Mozart: Duo G-Dur für Violine und Viola, KV 423 L. v. Beethoven: Duo Es-Dur mit zwei obligaten Augengläsern für Viola und Violoncello M. Reger: b'zerle G-Dur op. 141 a für Flôte, Violine und iola W. A. Mozart: Quartett für Flöte, Violine, Viola und Violon- cello D-Dur, KV 285 Ausführende: Michael Achilles, Flöte Heck D Uwe Haiberg, Violine Erich Sichermann, Viola Fritz Sommer, Violoncello ch 6 Auch dieses Konzert wird von der Musikhochschule Lübeck in Verbindung mit unserer Gesell- schaft durchgeführt. 'enhaus Karten: 6.2 DM, für Schüler, Auszubildende und Studierende 3,69 DM. Vorverkauf: Musikhaus Ernst Robert, Breite Straße 11, außerdem im Büro der Gemeinnützigen + Keil Gesellschaft täglich (außer sonnabends) von 9 bis 13 Uhr und an der Abendkasse. beck t Städteplaner müssen umdenken ‘enhaug]] „Die Zeit der großen Neubaugebiete ist vorbei.“ zahl gehöre, aber auch die schwieriger gewordenen Der Neubau auf grüner Wiese solle auf das ab- Bedingungen für ein wirtschaftliches Wachstum, die solut notwendige Maß reduziert werden. Der Alt- strukturellen Anpassungsprozesse bei aktuellen baubestand müsse wieder attraktiv werden. städtebaulichen Entwicklungen ~ der Redner nannte Solche Auffassungen hört man jetzt des öfteren Als Beispiel die Situation des Einzelhandels ~ und auch von offizieller Seite. In Lübeck äußerte sich die steigende Verknappung der öffentlichen Mittel. Staatssekretär Bernd Ohmstede vom schleswig- Am Beispiel Lübeck: In den Planungen des holsteinischen Innenministerium (in einer Rede, die, Jahres 1967 rechnete man für 1980 als Zielvor- da er erkrankt war, verlesen wurde) auf dem Aus- stellung mit einer Einwohnerzahl von 300 000, sprachetreffen des Deutschen Heimstättenwerks. Als heute wird in der Hansestadt die Planung auf Ziel der zukünftigen Stadtentwicklungspolitik soll- 237 000 Einwohner im Jahre 1980 abgestellt. ur Bets ten sich, so Ohmstede, die Städte vermehrt auf die „Es stellt sich die Frage“, so sagte Ohmstede, hnet ch Modernisierung, Sanierung und den entsprechenden ,ob wir es uns in Zukunft werden leisten können. ' w ä hrt) Umbau ihrer städtischen Wohnbereiche konzentrie- Erschließungseinrichtungen, Grund- und Boden- j ren und die Ausdehnung der Siedlungsräume nur werte, die Werte der Folgeeinrichtungen und nicht etÒts] noch in dem Umfang zulassen, der zum Zweck der zuletzt die ideellen Werte, die in den Altbaugebie- ] notwendigen Auflockerung sowie der Vielseitigkeit ten liegen, außer acht zu lassen.“ 54 54 11 der Wohnangebote erforderlich sei. Bleibt für uns Lübecker die Hoffnung, daß ,die Notwendig geworden sei ein solches Umdenken Oberen“ diese jetzt von ihnen selbst getroffenen durch die veränderten Rahmenbedingungen, zu de- Erkenntnisse in ein Gesetzesinstrumentarium um- 59 gr! nen vor allem die auch gerade in Schleswig-Holstein setzen. das die Verwirklichung solcher begrüßens- besonders spürbare Stagnation der Bevölkerungs- werten Ideen ermöglicht. K