Sübechifcde Mnzeigen von allerhand Sachen, deren Bekanntmachung dem gemeinen Wefen nöchig und nüßlich if Erfies Stück im Yahr 1783. Gedanken und Wuünfche beym Eintritt des 1783 en Yahres, $ Yen MWunich für alle hat Fein Weifer noch entfchieden, SIfts KReichthum? Iits Berftand? Its Ehre? Stärke? Frieden? Ss freiten Hang mit Hany, Begierde mit Begier, Zum Himmel feige dort ein tob: Man tadelts hier. Sin Herefcher, dem fein Bolk, wie fchwärniend, fich ergiebet, Den es, alg Quell des Glücks, der Macht, der Freyheit, lieber, WBerbreitete die Frucht erhabner Weisheit nie; Ein Widerwartiger vertannt und jchmäbhte fie, Wenn hundert Länder tief in Kriegesnoth verfünkeg Und alle Lechzende, für Labfal, Wermuth trünken, So wäre, dürft auch nur fein Wunfch ergangen feytr, Um friedevoll zu ruhn, fein Wunzch nicht allgemein. Hier würden Eüfterne nach reidhern Schäßen fchmachten, Deore Hochmuth, Kühnbeıt, Groll nach mehrerm Elend trachten, Dort fiele Scheclfucht ein. Dort drünge fich die Lift DBeredt mit gleißenden Entwürfen in den Zwift. Wer wagts, das weite Feld der Wünfche zu durchwandern? Des einen Hoffnung ift das Ungemach des andern. Bey Schmach, Unwifenheit, Angft, Sicchthum, Mangel, Tod Steht eilend einer Hand ein Bortheil zu Gebot Und beißt die Oierigen Fein fremdes Weh verbitten, Wo hat wohl jedermann mit Leidenden gelitten? No wird der Uuvernunft ein weißes Ziel gefebt, Das ganz willkommen ift und aller Bruft ergebt? Blutdürftender Tyrann! Haß unter Glaubensgliedern ! ir fahn den He!denarın dein freches Haupt erniedern. Dein Geifer fprüßte fort und warf den Gift umber. Trug und Berblendung fand vom neuen im Gewehr, Ach! Sagts ung wohl NMarur, warum wir bitten follen? Bon allen beifhts die Pflicht, was jeder wünfcht, zu wollen.