Sen Sa ———— Abeckische Munzeigen von allerhand Sachen, deven Bekanntmachung dem genieinen Wefen nöthig und nüßlich if. Erfies Sind, 1776, Des WBerlegers Gedanken und Wunfche beym Einrmritt des 17761 en Yahres, ie Zeiten hört man oft die aufgekflärten nennen; MWietwohl nur Wenige vielleicht die Zeiten Fennen, Ein Freund beführich fe mir, Die Schildrung rühree mich. Sie folger hier: Wer will, gebrauche fe für fich. Zum Borzug unfrer Zeit nıuß alles fich vereinen, MNMichts Altes, ohne nur in neuer Tracht, erfcheinen, Der weblende Gefchmack Fühn, edel, ungemein, Ein Zögling, ja cin Kind der ecklen Wolluft feyn, Boll wilder Phantafeyn oft hber Wolken dringen, Biel Träume, für Bernunft, der Welt hernieder bringen, Hiernach, was GOTT gefagt , im frechen Taumel drehn, To nicht, als (chwach gedacht und dumm gegiaubt, verfchmdbn. Nichts Fann ein freyer Geift auf diefer Bahn verfhulden, Son höre man. Nur er ift, wenn er lehrt, zu dulden, Zu loben, wenn er fein des Spörters Laune trägt, Selbft neu it und fo fanft den Neuling widerlegt; Doch nein; vielmehr ihn lobr, ihn alle Fordrung fchenker, DIbdn preifet, daß er forfcht, felbft prüfet und felbft denket, XWeil doch vorhin noch nie die Geifter nachgedacht, Mie aus der Schrift erfehn, was uns vollkommner macht, In finfrer Blindheit find Yabrbunderte verfloffen. Xuf unfre Sinnen hat fich Klarheit ausgegoffen. Das gilt ikt, was vorhin kein Menfch für Recht erkannt, Was wenigftens noch nie die Kirche wahr genannt, Den Weg zur Srligkeit betreten alle Heiden, Die nur aus edfem Stolz, was niedrig fcheint, vermeiden. Sie folgen einer £uft, die recht und [öblich thut, Schuf Gott nicht die Natur? Alfo: Natur if gut.