SS SE == nbeckifche MWnzeigen von allerhand Sachen, deren Bekanntmachung dem gemeinen Wefen nörbig und nüßlich if Zwölftes Stück, den 19, März 1768. Zufäße zu dem Tekthin mitgetheilten Auffaße vom Koden-Caffee, SS): Nucken-Caffee if Feine neue Erfindung, fondern fiehet in den Ephemerid, Acad, Naturse curioforum Cent. IIL et IV, Obferv, CL, pag. 344. umftündlich befchrieben, Der Erfinder diefes Geträukes, Dillenius, hat c& mit allerhand rien Korn und Bohnen verfuchet, aber Feines gefchiekter das, als den Nocken gefunden, welchem er, um demfelben das mangelnde Dehlichte zu geben, uach Proportion einige Mandeln sugefekct. Sc habe diefen Berfuch nach» gemacht und gefunden, daß diefer folchergeftalt zubereitete Caffee dem Achten Caffec ungemein nahe Fommt, Nur müffen folgende Handgriffe dabey beobachtet werden. Der Nocen, welcher vorher gut ausgefucht worden, muß vorher allein geröftet twerden 7 dis er anfängt zu rauchew und etwas zu quilien, fodaun werden Mandeln , nachdem vorher die Haut davon abgezogen und folche in Meine Stücke zerfehnitten worden, nach Proportion etwa der fünfte oder {echfie Theil das gethan und iveiter snifeinander geröftet, bis es die gehörige bräumlihe Farbe ers Halten. Wenn die Mandeln fogleih mit dem Rocken geröffet werden verbrennen fie Jeichte wegen des Öhlichten Wefens derfelben, Sodann mablet man diefes Gemifche, weldhes vok- Fommen wie Caffee riechet, und Fochet eS ein wenig länger wie fonft gewöhnlich, weil es feines leichtern Wefens halber gefhmwinder in die Höhe fieigt, bis es fih gefeßet. Wenn man noch dazu etwas dichten Caffee nehmen will, fo if der Unterfchied gar nicht zu merken. Daß diefer GCaffee nähren foll, if ungegründet , diefes aber um fo viel gewiffer, daß felbiger Ref gEIRUDCE als der „wRHEDE Eaffee if und Feine Wallung im Geblüte, wie jener, verurfachet. Di MM