Full text: Lübeckische Blätter. 2006 (171)

d Be. tsein. nicht Die Bücherei der GEMEINNÜTZIGEN Die GEMEINNÜTZIGE wurde 1789 1942 auch U gründet als „Litterarische Gesellcha fre j setrennt ausgeliehen. Für die Sie wurde im laufenden Jahr neu ge- 4 -- der „wissenschaftlich se chaft“, Leser waren diese Bücher sehr attraktiv. cdordnet und neu aufgestellt. Irre Schwer- j um ' e c s chs ichen Unterhal- Ebenso wie im Laufe des 19. Jahr- punkte sind jetzt dis Bellenistik und die "tum uns un ens „Unterrichtung“ hunderts sich die Tätigkeitsbereiche der Biographien. Umfangreich werden die " § kr: Miigts Len em. tir sch Uss?Uschzt verschoben hatten vom Ge- Wetke der Familie Mann präsentiert. Ein e ſha!c! sur j § . Su NHase- biet des Sorzialeniund der Bildung hin zu weiteres Haupti 1teresse gilt der Lübeck- van. ment mit den von Ludwig Suhl formulier- kulturellen Aktivitäten. trat auch in i ilung p r e ca Sen“, ien Fislen: „Menschewvwetd vermehren, bliothek ein Wandel ein: Die zr. zur. mhz Ver. Menschennoth mindern helfen“. Aug den Sami laren: ger EUbzeäktangs .nu j erale Gründungsjahren bis heute erhalten haben re. ? bbockiöchan YIäuer ,. “iihies Eiatichung des Vortragswesens HU OO Le O ohnt cowie die Bücherei. kj ; S. q Diese Bibliothek entstand nicht us T Unter den Feiern Abreilungen ist s Hkeit grundsätzlichen Erwägungen, sondern wer le Ww eine erwuchs aus dem Bildungsinteresse der | t Oitives U dEr De U §E Jet ät zy Mitglieder. Zunächst sammelten sich LE- Jangsam. » erschücht Z Bücker se s cs Jah zus §' Lübeckischon m. mit Fragen der europäischen Integration k Anzeigen sov'1s üc er an, bis'ein Bi: | sowie aktuellen gesellschaftlichen Pro- Oder. hliothekar unter den Mitgliedern 1796 f ] blemenauseinander Sezen wer den Plan einer Bibliothek. ins Gespräch q MA . § Mit anderen Einrichtungen, insbeson- nfra. brachte. Ein Lesezirkel trat ins Leben, der Frau Weißbarth und Frau Dr. Anne-Kath- dere mit dem Archiv und der Stadtbibli- chen für die Anschakkungen zuständig war, die rin Kohfeldt laden Sie herzlich ein in die othek - auch sie letztlich ein Kind der è der Gesellschaft gab jährlich Zuschüsse. Es Bücherei der GEMEINNÜTZIGEN. GEMEINNÜTZIGEN - arbeiten wir ver- venn wurden Bibliothekare benannt, Katalo- trauensvoll zusammen. den, ge erstellt und gedruckt. Obwohl schon verschiedenster Tätigkeitsfelder trat zu- Unser Vorteil ist zweifellos das Ange- 18s an 1822 beklagt wurde, dass die Leser mehr rück, unterhaltende Werke sowie Bücher bot persönlicher Beratung in fast priv ater idige die Unterhaltung als die Bildung suchten, zur aktuellen politischen Entwicklung Atmosphäre und die kostenfreie Ausleihe zen.“ wurde keine schöne Literatur gekaukt. wurden stärker nachgefragt. ; an jeden. der lesen möchte. Mitglied der ; ist, Erst nach 100 Jahren 18st mit Gustav In den Jahren der nationalsozialisti- GEMEINNÜTZIGEN muss mannichtsein und freytags „Die Ahnen der Start zur An- schen Herrschaft musste u. a. Schrifttum - vielleicht will man es einmal werden, haft, ;chaffung belletristischer Werke gemacht der Familie Mann ausgesondert werden. wenn man sich bei uns zu Hause fühlt. Es gabe worden, und mit dem Umzug 1891 in das und es erschienen etwa 200 Titel der NS- gibt immernocheinen ..Lesezirkel“, indem der Haus in der Königstraße nahm die Bü- Literatur in den Regalen. 1942 wurde die die geplanten Neuanschaffungen diskutiert cherei, zu der nun auch ein Lesezimmer Sammlung ausgelagert, aber schon Ende werden. und der in unseren .„Litterärischen gehörte, einen großen Aufschwung. Dazu 1945 öffnete die Bücherei wieder. Der Salons“ auch andie Öffentlichkeittritt. Und Hirt trug auch bei, dass 1908 die Bibliothek Zulauk in den Nachkriegsjahrzehnten war nach wie vor finanziert die Gesellschaft die torin der Schillerstiftung mit der Auflösung der groß, die GEMEINNÜTZIGE dachte sich Anschaffungen. wobei der Bestand durch Vereinigung in den Besitz der GEMEIN- immer neue Maßnahmen aus, um des An- Schenkungen ergänzt wird. Die täglichen NÜTZIGEN überging. Sie bestand in ih- sturms Herr zu werden. Geschäfte führen Eva Weißbarth als an- rem Hauptteil aus Werken anspruchsvoller Heute umfasst die Bibliothek wieder gestellte Bibliothekarin und Anne-Kathrin schöner Literatur, die unter anderem unter zwei Teile: Eine Abteilung älterer Wer- Kohfeldt als ehrenamliliche Leiterin. der Verantwortung von Emanuel Geibel ke, in die die Bücher der Schillerstiftung Geöffnet für die Ausleihe ist die Bü- gesammelt worden war. integriert sind, sowie die stetig wachsen- cherei dienstags und mittwochs vormittags Bis 1925 wurde diese Sammlung in der de Sammlung aktueller Literatur, die im (9.30 - 12.30 Uhr) sowie mittwochs und GEMEINNÜTZIGEN setrennt von dem ersten Stock des Gesellschaftshauses der donnerstags nachmittags (14.30 - 17.30 eigenen Bücherbestand ausgebaut und bis Öffentlichkeit direkt zugänglich ist. Uhr). Anne-Kathrin Kohfeldt Das Litterärische Gespräch Der Beginn der GEMEINNÜTZIGEN ktinden im Großen Saal des Gesellschafts- men zu diskutieren. Die neu installierte als „Litterarische Gesellschaft“ charak- hauses statt. Vortragsreihe mittwochsBILDUNG kann terisierte die ersten Aktivitäten: Man traf Immer wieder ist in den 200 Jahren ebenfalls als ein solches Angebot gesehen sich zu wöchentlichen Vorträgen und Ge- des Bestehens der Versuch gemacht wor- werden. sprächen. den, den gedanklichen Austausch der Mit- Ingeborg Messler hat als Leiterin der Hieraus sind schließlich die Diens- glieder zu intensivieren und dazu Mög- Bücherei das ..Litterärische Gespräch“ als ners, tagsvorträge hervorgegangen, die sich lichkeiten einzurichten. in persönlicher eine solche Form entwickelt und zur Blüte unveränderten Zuspruchs erfreuen. Sie Begegnung allseitig interessierende The- gebracht: Im Anschluss an einen Vortrag. cf Lübeckische Blätter 2006/Sonderheft §
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