Full text: Lübeckische Blätter. 2006 (171)

. Ussion Punk. n aug N; Vg nung ns mit losseh unter. ber es ! man. nickle Frühen € sich auf. sums 0 auf Seine ! „Pa. rig eg Jag zu | h. für e Be. ‘eiten, Zuhs. cer al- nahm, mehr n Ki- | , dort übeck damit ophal endli- ndern Aner- ] Wei- hance . Seit eitun- Joch- Früher schu- vurde Zänge idien- ir die alles ssten. hmen I Ver- | aus- 2006/16 | gerichtet, eine neue Organisationsstruktur | Hi einer dreiköpfigen Studienleitung und U:: zehnköpfkigen Studienkommission jingebaut sowie das Denken in Modulen, uicht mehr in Semesterwochenstunden LE- iht werden. Das Kultusministerium konn- je nicht unterstützen, da es selbst noch in | ea alten Ordnungen, auch mit der Finan- zierung, verhaftet sei. Das erfordere dringlich ein neues Hlochschulgesetz, das die Autonomie der Hochschulen zum Ziel hat. Man müsse lie Abhängigkeit von den Ministerien so vering wie möglich halten, das Leitungs- | “remium unter einem hauptamtlichen | gektor oder Präsidenten stärken und die verantwortung an die Hochschule über- ragen. Dazu seien neue Gremien nötig, M.. kritischer, die Entscheidungswe- ve verkürzender Hochschulrat, aber auch ti engagiertes Team von Kollegen mit vergrößerten Kapazitäten bei einem bes- geren prozentualen Verhältnis zwischen Hauptamtlichen und Lehrbeauftragten. prof. Römhild nannte das Land ,„von sei- ner Musikhochschule verwöhnt, die mit vergleichsweise erschreckend wenig Geld hervorragende Qualität bietet.“ Ein Blick ÿber nahe Landesgrenzen beweise das. Der berechtigte Hinweis auf zu gerin- je Zuwendungen bezieht auch die Verwal- ung ein, die mit 300 Veranstaltungen das „rößte Angebot dieser Art in Schleswig- Holstein schafft, die zudem administrati- je Aufgaben vom Ministerium übertragen hekommen hat, Drittmittel einwerben und durch Qualität und Marketing die Hoch- schule konkurrenzfähig erhalten muss. s Stifter allein ermöglichen seit längerer | JZeitnotwendige Innovationen, so jetzt die | Possehl-Stiftung. die die Holstentorhalle | zueinemnahe gelegenen Unterrichtsdomi- zilumbaut. Das Land erkennt zwar Raum- hedarf an, da in 30 Jahren die Zahl der Stu- dierenden von 250 auf 480 gewachsen sei. tutaber entschieden zu wenig. So auch bei der Bezahlung der Lehrbeaukftragten, die über zehn Jahre nicht erhöht worden ist. Die Rektorin schlussfolgerte: „Wenn man die Bewältigung von Aufgaben höherer Zahl, von komplexeren Inhalten und neu- en Zielen in der Gesellschaft von uns er- wartet, muss man uns und nicht allein die Musikhochschule Lübeck., sondern alle Hochschulen in Schleswig-Holstein ent- sprechend bundesweit konkurrenzfähig ausstatten.“ Die Verweigerungshaltung des Landes ist bekannt, dennoch schaut die Rektorin mit Mut in die Zukunktt: „„Es ' wird uns gelingen, unser höchstes Gut zu bewahren. es zu vermitteln und zum Wohl unserer Gesellschaft einzusetzen: Musik | hzicnzn zh (... ' 1 ad. Musikhochschule mit Semestereröffnung Die Lübecker Musikhochschule in der Großen Petersgrube hinter historischen Fassa- den verschiedener Jahrhunderte in ihrer ganzen Wertigkeit. Aussagekraft, Kritikfähigkeit und Schönheit.“ Und davon legten zum einen das junge studentische Trio Allegra mit Mucea Mo- canita (Violine), Boyana Antonova (Vio- loncello) und Mirela Mocanita (Klavier) Beweis ab. Sie spielten Sätze aus Klavier- trios von Haydn und Schumann. Zum an- deren bewies die israelische Bratschistin Miriam Manasherov aus der Klasse von Prof. Barbara Westphal die Qualität der Hochschule. Sie nahm den für ..besonders herausragende Leistungen eines auslän- dischen Studierenden“ mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademi- schen Austauschdienstes entgegen und stellte sich mit der Bratschensonate der englischen Komponistin Rebecca Clarke VOr. Gastredner war Prof. Dr. Martin Pfef- ker, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen in Deutschland (RKM) und Rektor der Folkwang Hoch- schule in Essen. Er begründete die Hin- weise seiner Lübecker Kollegin in noch übergreifenderer Sicht und stellte die Qua- lität der Ausbildung als wichtigste Voraus- setzung für die Identität und Zukunktsfä- higkeit der deutschen Musikhochschulen heraus. Zur Erklärung: Mit dem Ziel. die Studien- abschlüsse zu vereinheitlichen. beschlossen Bildungspolitiker aus 29 Ländern 1998 in Bo- logna. den Bachelor europaweit einzuführen. Dieser Abschluss nach einer sechs bis acht Se- mester zählenden Regelstudienzeit. in der die Lehrveranstaltungen zu Modulen gebündelt werden, ist der niedrigste akademische Grad und der erste berufsqualifizierende Abschluss eines mehrstufigen Studienmodells. Inhaltlich sollen die Studiengänge praxis-orientierter und stärker international ausgerichtet werden. Viele Veranstaltungen sind vorgegeben. Das schränkt die Wahlmöglichkeiten ein. bringt aber zugleich mehr Planbarkeit. Statt Scheine zu sammeln, häufen die Studenten Leistungspunkte (Credits) an. Mittlerweile haben 40 Staaten das so genann- te Bologna- Abkommen unterzeichnet. 2010 soll es nur noch Bachelor und Master geben, das Di- plom und der Magister sind Auslaufmodelle. Libeckische Blätter 2006/16 267
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.