Full text: Lübeckische Blätter. 2006 (171)

©!" te aug. N. enwe. mög. nmen: rsucht | htlich, | milie, sterh. 1e der Mdern J en rh nisch. , denn Im die nicht en. In erfri. 1 Bej. reisen, ausra. -mein- gutem d sich en To- Ben. hölter abge. Bay- ter]; t und ertraut erich- s Jah. arsten canda] Siche- ihrem in den | orbild dem 1dden- n des Mlann- Sache | „Wa- andes. it dem öckers führen ischen it ver- tzige“ mann. siche- aus in m. 2006/16 | zer Königstraße 5 erwerben, mithin also | zs heutige Gesellschaftshaus. Rudolk Höppner, bewährter Kritiker | unserer Hefte, geht einfühlsam und kurz- veilig der erstaunlichen Erfolgsgeschich- des Theater Combinale nach. Der ehe- malige Bibliotheksdirektor Jörg Fligge herichtet detailgenau über die revolutio- hren Veränderungen in der Stadtbiblio- thek während seiner Amtszeit. Dem bis heute verdienstvollen Geolo- ven Paul Friedrich und seinen Forschun- “en im Lübecker Raum widmet Eckehard p. Löhnert ein gründlich-wissenschaft- jiches Kapitel, ohne am Schluss zu ver- „essen, dass Friedrich in Thomas Manns "ßBuddenbrooks“’ das Vorbild für den Geo- „raphielehrer Mühsam abgibt. Heinz Röhl berichtet über und doky- mentiert historische Münzgewichte aus Jem Lübecker Gebiet. Über das Schicksal der Glocken der Lübecker Innenstadtkirchen während und nach dem Bombenangriff auf Lübeck zchreibt Axel Gerhard Kühl fachkundig, aber auch aus eigener Bewegtheit. Sein Vater war Pastor an St. Jakobi gewesen und dessen Sohn erlebte empört, wie die gt. Jakobi-Glocken abgenommen wurden, weil sie der Rüstungsindustrie zugute | kommen sollten. Bislang hieß es immer, von den Laien Jes Lübecker Christenprozesses im Jah- | re 1943 sei nur Adolf Ehrtmann länger im Gefängnis geblieben. Nun fand Peter Voswinckel nach akribischen Recher- chen heraus, dass auch der 75-jährige lInvalidenrentner Robert Köster über die Untersuchungshaft hinaus hinter Gittern bleiben musste. Und Voswinckel zeich- net nach, wie es passierte, dass der schon 1946 verstorbene Köster bis heute se- gensreich wirkt. Dieser Beitrag demonst- riert noch einmal, dass ohne Voswinckels Recherchen die Forschungen zum Lübe- cker Christenprozess längst stagnieren würden. Schließlich nennen wir die kunsthis- torische Abteilung des Bandes. Ursula Hannemann richtet den Blick auf die 570 Jahre alte Kirche St. Andreas in Schlutup. In ihrer ebenso liebevollen wie kompe- tenten Betrachtung schreibt sie über die Kirchenfenster und gedenkt ineins damit deren Schöpfer Curt Stoermer und der traditionsreichen Firma Berkentien. Einen geradezu notwendigen Aufsatz steuert Jan Zimmermann bei. Er schreibt über den Hamburger Maler Ernst Eitner und dessen Beziehung zu Lübeck. Ne- benher lässt der Autor deutlich werden, dass das Fischerdorf Gothmund schon im 19. Jahrhundert Künstler anzog. Der Rezensent bekennt ebenso kleinlaut wie offenherzig, durch Jan Zimmermanns Beitrag einen ersten und guten Zugang zu Ernst Eitner bekommen zu haben. In seinem Aufsatz „Die Schönheit des Vergänglichen. Erinnerungen an Rüdiger Pauli“ gelingt Helmut Schumacher ein bi- ographisches Meisterwerk. Schumachers Ruf als akribischer Autor von Künstler- biographien erstreckt sich weit über Lü- beck hinaus, wir nennen hier nur SEIne Arbeiten über Alfred Mahlau. A. Paul Weber und Horst Skodlerrak. Aber sel- ten zuvor war eine biographische Arbeit Schumachers über einen Künstler so PEr- sönlich geprägt wie sein Portrait über Rü- diger Pauli, der eigentlich Pautzke hieß und dessen Vater, aus dem Pommerschen Vertrieben, später Pastor an der Lübecker Lutherkirche war. Pauli selbst besuchte das Katharineum. Schumacher gelingt Prof. Dr. Annunciato in der mittwochs BILDUNG Ion Hagen Scheffler Anstelle von Direktorin Antje Peters- Hirt begrüßte dieses Mal Renate Nourou- zi, Kita-Fachabteilungsleiterin der evan- velicchen Kindergärten in Lübeck und Lauenburg, am 1. Sept. 06 Prof. Dr. Nel- son Annunciato (Essen) im voll besetzten Großen Saal der Gemeinnützigen. Prof. Dr. H. Arnold stellte den Gast vor, der aus Brasilien stammt, in Lübeck 1991 promo- viert hat, inzwischen einen Lehrstuhl als | Leiter an der Abteilung für Entwicklungs- störungen an der Universität Mackenzie in Säo Paulo innehat und gleichzeitig die wissenschaftliche Leitung des Zentrums für integrative Förderung und Fortbildung (ZiFF) in Essen betreut. Das geheimnisvolle Organ: unser Gehirn Annunciato eröffnete mit seinem Vor- trag über die Funktionsweise des mensch- lichen Gehirns und mit seinen neuro- wissenschaftlichen Erklärungen für das mittwochsBILDUNG eine auf 36 Seiten eine illustrierte Künst- lerbiographie, die ihresgleichen sucht. Sie stellt, was den Erkenntniswert betrifft. auch den Band „Mensch Pauli. Rüdiger Pauli 1935-2001“ aus dem Jahre 2003 in den Schatten. Dem Autor gelingt es, die künstlerische Entwicklung wie auch die liebenswert-trotzige Persönlichkeit eines bedeutenden gegenständlichen norddeut- schen Künstlers dem Leser so nahe zu bringen, wie es überhaupt nur geht. „Gotthardt Kuehl im Schabbelhaus“ nennt Heiner Stiebeling seinen Beitrag und untertreibt damit. Zwar geht er von Kuehls im Schabbelhaus hängendem Ge- mälde „Der Artushof zu Danzig“ aus, be- richtet dann aber instruktiv von den Be- ziehungen zwischen Danzig und Lübeck, von dem aus Lübeck stammenden Maler Gotthardt Kuehl und dessen nicht immer leichte Beziehung zu seiner Heimatstadt. Stiebeling streift die Museumsgeschichte und die Geschichte ihrer Direktoren. wo- bei mit vollem Recht Gerhard Gerkens und seine Verdienste um die Gotthardt- Kuehl-Ausstellung 1993 im Behnhaus genannt werden. Und schließlich kommt der Autor von seinem ursprünglichen Thema auf produktive Weise fast völlig ab und wirbt für das Behnhaus. Dies ist verdienstvoll in einer Zeit, in der hoffent- lich unfügliche Gerüchte nicht verstum- men wollen. das Behnhaus und das an- geschlossene Drägerhaus würden schon jetzt stiefmütterlich behandelt und sollten bald völlig geschlossen werden. Der im Hansischen Verlagskontor verlegte Band ist für 19 € im Buchhan- del und beim Verlag Schmidt-Römhild zu kaufen, Mitglieder der Gemeinnützigen Gesellschaft können ihn für 16 € erwer- ben. Die Entwicklung des kindlichen Gehirns Lernen die neue Reihe ,, Bildung von An- Fang an“ im zweiten Jahr der mittwochs- BILDUNG. Der Referent bemühte sich von Anfang an. die komplizierte Materie „Gehirn“ auch für Laien verständlich zu machen und begleitete seinen Vortrag mit einer sehr hilfreichen computergestützten Bild- und Text-Veranschaulichung. die teilweise auch eine recht witzige Note besaß. Das geheimnisvolle komplexe Gehirn funktioniere ähnlich wie ein „Or- chester““, das aus guten Virtuosen bestehe, Lübeckische Blätter 2006/16 265
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