Full text: Lübeckische Blätter. 2005 (170)

S Musik Nach Mc J Solch eine Veranstaltung ist immer , eine beachtliche Gemeinschafttsleistung. rOkg, Dazu gehörte der abschließende Auftritt ung der Big Band der Schule und die Modera- ' Lig tion von Olaf Silberbach, der jeweils meh z knapp über die Auftretenden informierte, c [ dazu gehörte auch die Begleitung der So- Z rün. listen. die wie im letzten Jahr die souverä- s1e y ne Pianistin Ilze Vaivara bei etlichen Bei- € Fry, trägen besorgte. Aber auch die anderen sk hilfreichen Lions-Club-Mitglieder seien ue nicht vergessen, die vor allem die Pausen n da angenehm gestalteten. um et Arndt Voß ihre, . Buxtehude - Nachklänge t nstry. Zzinie. J ärvi, trugey i. al Im. rroßeh ür die Jamey lie mit n §at. ersten iehen. ZU Le- erhört en ge. ‘ gran: lasse. -a Val. ?“, dag r auch ſegung er von aubert, heiden ur dem an ein Mlitge- 1hrhaf- 1 Inter- tätigte, dt Voß rstützt Musik- digsten Aichael rereins, lie ein nschen ssische der Fi- ter 2005/5 (links im Bild die Juroren H. Wischmeyer, Dr. I. Klatt, H. G. Rieckmann, in der Mitte M. Sauer, der Fördervereinsvorsitzende, mit den Preisträgern M. Brunner, H. Jedeck, R. Mansky und J.-H. Jensch, rechts der Moderator O. Silberbach) (Foto: Dr. Udo Ott) nanzierung. Da ist dann eine Benefizver- anstaltung. wie sie am 25. Februar 2005 der Lions-Club Bad Schwartau nun schon zum siebenten Male durchführte, eine gern ergrikkene Hilfe. Auch die Stadt Lü- heck zeigte sich dem guten Zweck ver- bunden, indem sie den Audienzsaal des Rathauses abermals kostenfrei zur Verfü- oung stellte. Als Dank gab die Musik- schule wieder ein Konzert mit einer Fülle von unterschiedlichen Darbietungen, wo- mit sie gleichzeitig ihr großes Leistungs- spektrum und ihre respektable Breitenar- beit bewles. Insgesamt waren 18 Beiträge in einem breit gekächerten Programm zu erleben. So gab es neben Solokompositionen kür schlagzeug. Gitarre und Klavier unter- schiedliche Besetzungen zu hören, darun- ter die vom Klavier oder der Gitarre be- gleiteten Soloinstrumente Violine und Trompete, dann zwei Violinduos, ein Blechbläser. und ein Querklötenen- semble. Das gab einen instruktiven Ein- blick in die vielseitigen Ausbildungsan- gebote der Schule und in die Leistungsfä- higkeit der Schüler, zeigte auch wieder, wie intensiv neben der soliden Einzelaus- bildung das wichtige Zusammenspiel ge- pklegt wird. Wie in den Vorjahren wurde herausra- gendes Können mit Geldpreisen belohnt. Einen der sechs Preise entschied das Pu- blikum. Die vier des Lions-Clubs und ei- nen Sonderpreis der „CGemeinnützigen“ vergaben eine Jury, die aus der Kultur- amtsleiterin Frau Dr. Ingaburgh Klatt, dem musikbegeisterten zweiten Vorsit- zenden des Vereins der Musikfreunde Hans Georg Rieckmann und dem Direk- tor der „Gemeinnützigen“ Helmut Wisch- meyer bestand. Die Entscheidung, wer einen Preis verdiente, war wieder nicht einfach. Si- cher hätte das Querflötenquartett heraus- gehoben werden können oder der Vortrag von Montis „Czardas“, der der Klavier- etüde Chopins und auch der von Präludi- um und Allegro von Kreisler/Pugnani. Als Sprecherin der Jury bewunderte Frau Klatt die „eindrucksvollen Leistungen“ und gab zu, dass ihnen die Entscheidung „sehr schwer gefallen sei“. Die Jury ver- gab die Preise an Alexandra Bonietzki, die mit Aaron Copland „Katz und Maus“ spielte, an Richard Mansky, der Maurice Ravels „Animé“ sehr gut gestaltete, und an zwei Violinenduos, an Anite Stroh und Lucas Wecker, die mit 9 und 8 Jahren mit einem rhythmisch und gestalterisch kom- plexen „Scherzando“ von Bela Bartók Er- staunliches leisteten, und an Maria Brun- ner und Hannes Jedeck. Sie zeichneten sich bei einem virtuosen Satz von Char- les-Auguste Bériot durch ein sehr gutes Zusammenspiel aus. Der Sonderpreis wurde an das Blechbläserensemble mit Juri Eckhoff und Arne Hellberg. Trompe- ten, und Jan Kalter und Reimar Schenkluhn, Posaunen, vergeben. Sie spielten zwei Sätze von Chris Hazell und B. Fraser. Vom Publikumspreis wurde Jan-Hendrik Jensch überrascht. Er hatte mit seiner eigenen Komposition, dem sich klanglich steigernden „Soul to Soul“ die Seele des Publikums angesprochen. und Kontraste Unter diesem Motto finden in den Monaten Januar bis März mehrere Bene- fizkonzerte zugunsten der im letzten Jahr in Lübeck gegründeten Internationalen und Dieterich-Buxtehude-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Musikhoch- schule. der Dom- und der Jakobigemein- de statt. Am 6.2. war im Lübecker Dom das vierte Konzert dieser Reihe mit drei Organisten, alle Dozenten der Musik- hochschule Lübeck. zu hören. Den Anfang machte Heiner Arden, Kirchenmusiker an der benachbarten ka- tholischen Herz-Jesu-Kirche. Arden hatte bereits im letzten Jahr in einem Zyklus von Konzerten schwerpunktmäßig die Orgelwerke Buxtehudes in seiner Kirche gespielt und zeigte sich in Praeludium, Fuge und Ciacona C-Dur mit dem Schaf- fen des Lübecker Meisters vertraut. Durch dynamische Abstufungen im Prä- ludium und einem virtuosen Vortrag von Fuge und Ciacona gelang ihm eine leben- dige Darstellung des Werkes. Die Choralbearbeitung ..Komm. heili- ger Geist, Herre Gott“ gefiel durch schö- ne Registrierung und musikalisches Spiel. Der zeitgenössische tschechische Komponist Petr Eben hat in seiner .„.Hom- mage à Dietrich Buxtehude“ aus dem Jah- re 1987 das zuvor gespielte Praeludium C-Dur und eine Fuge in g-Moll von Bux- tehude verarbeitet. Arden konnte auch hier durch die Hervorhebung des impro- visatorischen Charakters dieser Kompo- sition überzeugen. Im zweiten Teil des Konzertes spielte Domorganist Hartmut Rohmeyer an der historischen italienischen Orgel im Tauf- rund des Domes Werke von Buxtehude und Beispiele europäischer Orgelmusik aus dem frühen 17. Jahrhundert: ein sehr schön fließend gespieltes Praeambulum Lübeckische Blätter 2005/5 73
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