Full text: Lübeckische Blätter. 2005 (170)

216. Stiftungsfest Der Schrecken aller ist es, wenn eine Betriebsprüfung des Finanzamtes ange- kündigt wird. Wohl erstmals überhaupt ist bei der Gemeinnützigen eine Vollprüfung des Fi- nanzamtes gerade durchgeführt worden. Es spricht für uns, dass sie sehr glimpf- lich verlief und für die drei Jahre nur eine Nachzahlung von insgesamt weniger als 1.000 Euro zu leisten war. Die Anregung, unsere Satzung formal an das neue Steuer- recht anzupassen, haben wir in der letzten Beratungsversammlung schon befolgt. Wie in früheren Jahren sind uns auch wieder kleinere und größere Nachlässe für unsere gemeinnützige Tätigkeit zu- gekallen. Ich nenne als Nachlassgeber die Na- men Ehepaar Wiswe, Frau Wachholz, Herr Dr. Wolp- mann und Frau NHaolst. Dieses ist für uns ein großer Vertrauensbeweis. Man weiß in Lübeck, dass die Gemeinnützige und unsere Vorsteherschaft sorgfältig und unter ge- nauer Beachtung der tes- tamentarischen Vorgaben mit diesem anvertrauten Erfolge erreichen konnte. Sehr erfreut bin ich und sind wir, dass meine Nachfolge- rin, Frau Peters-Hirt, mit ihrer sehr gut besuchten Reihe Mittwochs-Bildung in diesem Hause sehr erfolgreich ist und die Bildung junger Menschen zu einem ihrer Ziele machen wird. Auch unsere Tochtergesellschaften, wir haben nun bereits 33, mit sehr unter- schiedlichen, aber mit unseren Satzungs- zwecken vereinbarenden Zielen, haben wieder vertrauensvoll mit uns zusammen- gearbeitet. Sie stärken unsere Basis, be- kennen sich zu uns und werden auch von uns gemeinsam mit der Gemeinnützigen Stiftung Sparkasse zu Lübeck gefördert. Mein Wünsch wäre es, wenn wir einmal in allen Stadtteilen gemeinnützige Vereine als Tochtergesell- schatten bekommen wür- den. Die bereits bestehen- den Stadtteilvereine Kück- nitz, Schlutup, Wakenitz, Eichholz/Brandenbaum, Siems, Travemünde, Bun- tekuh, Vorwerk/Falken- feld leisten Großartiges kür ihre Bürger. Unsere Einrichtungen Vermögen umgehen. Wir sind diesen Men- schen mit großem Verant- wortungsbewusstseinganz außerordentlich dankbar dafür. Nur zu gern würden wir uns bei ihnen bedan- ken. Aber sie haben es zu Lebzeiten keinem von uns verraten. Deshalb möchte Died. Gütschow lebte vom 14. November 1765 bis 8. November 1833 und war Syndicus der Stadt, ,, geist- reich, thätig und gewandt, um die Gesellschaft seit ih- rer Gründung, vielfach ver- dient“, wie auf dem Rahmen seines Bildes im Großen Saal zu lesen ist wie Mlütterschule usw. sind alle auf einem guten Weg. Wir pflegen, stärken und erweitern sie. Ist es nicht großartig, dass wir nun auch eine Kunstschu- le in dem vom Ehepaar Wiswe ererbten und sorg- kältig sanierten hochkarä- tigen Baudenkmal Ratze- ich alle unsere Mitglieder und Freunde der Gemeinnützigen, die hok- fentlich einmal Ähnliches planen, freund- lich bitten, mit uns - gegebenenfalls auch vertraulich - schon bei Lebzeiten zu spre- chen. Erfreuliches kann ich von unseren 26 unselbständigen Stiftungen berich- ten. Herr Pekeler hat uns erst vor einigen Tagen ein Kapital von 100.000 Euro zur Errichtung und Verwaltung einer weiteren Stiftung für verschiedene gemeinnützige Zwecke übertragen. Einige bestehende Stiftungen wurden erfreulich durch kräf- tige Zustiftungen gestärkt. Eines meiner Ziele war und ist es, künftig noch mehr für die Bildung un- serer Kinder zu tun. Spätestens die alte Pisa-Studie hat uns alle wachgerüttelt. Zugeben muss ich, dass ich aufgrund meiner Tätigkeit für andere sehr wichtige Aufgaben der Gemeinnützigen nur kleine burger Alle 34 betreiben und dass wir die Knabenkantorei von St. Marien mit ihrer glänzenden Ausbildung von jungen Schülern unter die Fittiche un- serer Lübecker Musikschule Rosengarten nehmen konnten? Als Bildungsangebot in Lübeck ist das Wirken unserer Mütterschule, unserer Musikschule, unserer Lübeckischen Blät- ter, unserer Bücherei und unseres Kolos- seums nicht mehr wegzudenken. Für die Betreuung alter und kranker Menschen ist seit Janrzehnten immer wieder unsere Haus- und Familienhilfe tätig. Wir können auf diese Leistungen stolz sein. Von wem kann diese umfangreiche Arbeit geschafft werden? Ganz wesentlich wird die Arbeit von unseren drei Damen hier im Büro, Frau Frohberg, Frau Lammers und Frau Hoff- mann geleistet, aut die wir uns voll verlas- sen können. Wussten Sie eigentlich, dass wir bei uns etwa 50 fest angestellte, 111 freiberufliche und 200 geringfügig be- schäfktigte Mitarbeiter beschäftigen, also | 360 in unserem kleinen Konzern? Hinzu kommen die vielen in Aus- schüssen tätigen Ehrenamtlichen, dieses | sind auch fast 100. Die Gesamtverantwortung liegt auf den Schultern der Vorsteherschaft mit 13 Vorstehern und Vorsteherinnen. Jeder hat eigene Bereiche verantwortlich zu för- dern, beraten und zu überwachen, aber nicht wie ein Aufsichtsrat,. sondern aktiv handelnd. Unter den Vorstehern haben wir auch einige junge, auf die wir grole Hokknungen für die Zukunkt setzen. Ein klein wenig „Restarbeit“ verbleibt dann für den jeweiligen Direktor mit Un- terstützung durch seine Stellvertretung. Mindestens halbtags ist er sieben Tage in der Woche und ebenfalls völlig ehrenamt- lich für diese altehrwürdige Gesellschaft im Einsatz. Schon lange denken wir auf- grund der immer größer werdenden Auf. gaben darüber nach, ob nicht eine weitere hauptberutliche Unterstützung des Direk- tors notwendig wäre. Ich möchte auch heute noch einmal allen vorgenannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich für ihren her- vorragenden Einsatz im Interesse unserer Gemeinnützigen und damit der Lübecker Bürger danken. Ich weiß es, dass alle gern für diese Gemeinnützige arbeiten. Herzli- chen Dank auch Dr. Kusserow für seinen Jahresbericht. Wenn ich einmal einige besondere und über das normale Alltagsgeschäft hinaus- gehende Angelegenheiten der letzten Jah- re ansprechen dark, dann sind es diese: Es wurde von uns ein Dr.-Ludwige Suhl-Preis zum steten Andenken an un- seren Gründer gestiftet. Mit inm werden alle zwei Jahre Lehrerinnen oder Lehrer für besondere Leistungen an allgemein- bildenden Schulen ausgezeichnet, wenn sie ehrenamtlich mehr für die Kinder und Jugendlichen tun, als es in den Lehrplänen vorgeschrieben ist. Gemeinsam mit dem städtischen Tr. ater Lübeck haben wir ein Schüler-Abo für Schüler, Auszubildende und Studen- ten aufgelegt. Es findet jährlich mehr Zuspruch und bringt junge Menschen bei einem Gesamtpreis von nur 19 Euro zu 6 Vorstellungen ins Schauspiel, Musikthea- ter und Konzert. Flyer dafür liegen vorne aus. Damit sprechen wir die möglichen Abonnenten von morgen an. Ist das nict ein günstiges und großartiges Angebot? Dieser Festsaal und auch die anderen Restauranträume sind schon etwas Beson- _ deres i staural heilzt j Umsät Verlän noch ( en wir andere gere Z rin auc Restal noch doch t Di Abenc Gebur staltur in den morge mit FI gen s! feiern derob LN sc 22.30 schön meinn barocl riesig! artige tung d bestin mildti Datur seinel A Aktie kasse Grunc von 2 Hasp: der w ohne Zusa1 sich | konst D schei kasse eine Sparl A | eine ] 74 % 294 Lübeckische Blätter 2005/18 Lübeck
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