Full text: Lübeckische Blätter. 2005 (170)

Konzertreise ins Baltikum Viel Beifall für das „Orchester des Lächelns'““ Junges Kammerorchester Lübeck bereiste das Baltikum und St. Petersburg Anlass der I2-tägigen Konzertreise des Jungen Kammerorchesters Lübeck durch das Baltikum (01.-12. Oktober 2005) war die Bewerbung der Hansestadt Lübeck zur Kulturhauptstadt 2010. die durch das Junge Kammerorchester als Botschafter vertreten werden sollte. Das Konzert-Repertoire des Orches- ters, unter der Leitung seiner Dirigentin Britta von der Lippe und diesmal aus 26 Mitgliedern bestehend. umfasste Werke von A. Vivaldi. J. S. Bach, W. A. Mozart, Pablo de Sarasate sowie Folkloremusik aus Klaipeda, Riga und Tallinn. Die Solistin- nen: Ilze Vaivara, Klavier, Azadeh Magh- soodi, Irina Stroh, Katharina Bernard, Ma- ria Behrens, Vio- line und Christian Hahn, Cello. Die Aula der Universität von Klaipeda war der erste Kongzertort. Zu Beginn des Konzertes wurden wir von Vertretern der Stadt und des Konservatoriums begrüßt, und Brit- ta von der Lippe verlas einen Briet des Lübecker Bürgermeisters an den Bürgermeis- ter von Klaipeda. Bei den Folklore- stücken wirkten auch einige Mitglieder des dortigen Kon- servatoriums mit. Das Konzert endete mit stehenden Ovationen. In Klaipeda sein zu dürfen, ist immer ein besonderes Erlebnis, da uns mit dem dortigen Konservatorium eine nunmehr schon neunjährige Freund- schaft verbindet. Beim anschließenden Empfang wurde die freundschaftliche Verbindung vertieft. Vor unserer Abfahrt nach Riga lud uns der Bürgermeister von Klaipeda ins Rathaus ein, wo herzliche Worte, Geschenke und Brietke ausge- tauscht wurden. In Riga wurden wir sehr herzlich von Imants Kalnins begrüßt, dem Direktor der Musikschule Nummer 2. Mit Stolz führte er uns durch die Räume seiner schönen Musikschule. Am nächsten Morgen wurden wir durch die deutsche Botschaft geführt und danach vom Bürgermeister der Stadt empfangen. Es war bereits das vierte Gastspiel des Jungen Kammerorchesters in Riga, jedoch gab es dieses Mal einen besonderen Brückenschlag zwischen den Hansestädten. So hatte das Junge Kam- merorchester die lettische Pianistin Ilze Vaivara im Ensemble, die in Riga und Lübeck Musik studiert hat. Sie war So- listin des Klavierkonzerts C-Dur KV 415 von W. A. Mozart und spielte mit dem Jungen Kammerorchester im Schwarz- häupterhaus. Das Konzert im wiederauf- gebauten Saal, das gemeinsam mit der Musikschule Nummer 2 bestritten wurde, war sehr eindrucksvoll. Zunächst spielte Konzert des Jungen Kammerorchesters in der Philharmonie in St. Petersburg jedes Orchester für sich, dann beide Or- chester gemeinsam unter der Leitung von Britta von der Lippe die Legenda von Je- kabs Medinas, einem lettischen Kompo- nisten. Ein weiteres Konzert absolvierten wir in der Musik- und Kunstschule der etwa 50 Kilometer von Riga entkernten Stadt Sigulda. Diese Stadt liegt zum Teil im Gauja Nationalpark, auch lettische Schweiz genannt. Unsere Reise führte weiter nach Tal- linn in Estland. Wir eröffneten die Kon- ferenz „Musikkontakte zwischen Ost- see-Hansestädten“ musikalisch, die im Estnischen Theater- und Musikmuseum abgehalten wurde. Die Konferenz wurde von Alo Poldmäe geleitet, dem zweima- ligen Bürgergast der Gemeinnützigen Ge- sellschaft. Es folgten ein Empfang in der Stadt- verwaltung und abends ein erfolgrei- [.—— u uu ut The: Strinc im St ches Konzert im alten Tallinner Ratha ua. Anschließend wurden alle noch einma] ins Museum geladen, wo jedes einzelne Mitglied mit einer Geschenktüte bedacht wurde. Der dortige Dirigent gab uns ein großes Lob mit auk den Weg: es sei die Musikalität und das Lächeln, die dieseg Orchester ausmachten. Letzter Veranstaltungsort und auch Höhepunkt unserer Reise war St. Peters- burg. Wie schon vor zwei Jahren konnten wir wieder in dem kleinen Konzertsaal der Philharmonie, in der Maly Hall, auftreten, einem Saal mit zauberhafktem Ambiente. Zusätzlich zu hö- ren war eine dem Jungen Kammer- orchester gewidr- mete : „Liebeser- klärung“ des in Lübeck lebenden russischen Kom- ponisten Arnold Nevolovitsch als Vraufführung.An- wesend war auch der stellvertreten- de amerikanische Generalkonsul mit seiner Fray, der das Orchester besonders lobte. Getragen wur- de die Reise durch den hohen Eigen- anteil der Orchestermitglieder. Weitere fi- nanzielle Unterstützung wurde durch den Verband Frau und Kultur, die Possehlstif- tung, die Gemeinnütige Stiftung Sparkas- se, das Land Schleswig-Holstein, die Stadt Lübeck, sowie weitere private Stiftungen und Freunde des Orchesters gewährt. Ein besonderer Dank gilt Frau Lisa Dräger und Herrn Hans-Lothar Fauth, die in letzter Minute die noch fehlenden finanziellen Mittel stifteten und die Reise möglich machten. Erfüllt von vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen blicken wir glücklich und dankbar auf eine rundum gelungene Kon- zertreise zurück. Zum Abschluss spielten wir noch einmal mit viel Freude im Kolos- seum in Lübeck für Sponsoren und Gäste das Konzertprogramm dieser Orchester- reise. (Kritik s. S. 26653 Carmen Klemm Nicl | Nordisc Lübeck | nach S] | ner Art besprec | „Fräule ging bi | „Maure lein ger | aut einige | ein rec [ kühlen | bara Ri sche W | der Mc Fräulei1 Abente! Stand - ben fül Kristin lässt, u1 | Fräuleil wir, da: und At eignen. Akteure Bier od um mit So schlech Inszeni weise r lem, w ren Go nachah erschlä Strindb es mit mit del kaum n Grund zusehr Kampk den Vo das wil ne Kan schranl wird ir Bühne Zuv sagen derholt 264 Lübeckische Blätter 2005/16 Lübeckisc
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