Full text: Lübeckische Blätter. 2004 (169)

ten Sin- ] ackson, ladbach (13 114 enjamin unes »A "gramm. värmerj. Zweites Solistin K bereitg VN s „Rhei- ndet dag 4. März, veist nur N Lewal. 1Zert für mmusik- Williams : Markyg 1konieor- 1gt dann nie“ von zich wie- chschule den Stu- - Musik- VIontpel- am 8./9. ngestel]- n César t von Jo- tionsleh- ler Dom- 1Ören. Er len Zrol | von Ca- konie“. ) erklingt KV. 319 s Orches- n Alters- Vier letz- . Es wird m ersten moniker, »päischer ten Teil, Dichtung ‘oduktion die Kon- rutendem win“. Di- lätter 2004/7 jigent ist der Kanadier Charles Olivieri- qlunroe; Chet des slowakischen Rund- funkorchesters. | Iw Finalkonzert der Saison E chließlich (3./4. Juli) kombiniert GMD hy grogli- Sacher zwei .Vierte‘’, die Beetho- t mit der von Brahms, zwei Werke also von großer Gegensätzlichkeit. Das Programm setzt einige Schwer- | unkte mit gewichtigen Sinfonien, mit ra- ren Instrumental-Konzerten, aber auch mit Opernvorspielen und den Ballett-Stü- cken. Diese letzte Gattung ist mit bedeut- | gamen Werken vertreten, die nebenbei jerdeutlichen, wie arm das Lübecker Kulturleben ist, weil es diese Ausdrucks- yelt aus dem Haus an der Beckergrube yerbannt hat. | Wie auch in den letzten Jahren ergän- jen Sonderkonzerte das Geschehen. Ein opuläres mit Jazz-Kompositionen ist ge- lant, ebenso wie ein Konzert des Kam- merorchesters. Das Neujahrskonzert wird nicht nur den Titel „Aufforderung zum Tanz“ tragen, sondern auch dazu auffor- dern. Dazu sollen die ersten Stuhlreihen im Saal ausgebaut werden, um so eine Tanzfläche zu schaffen. Für vier Kinderkonzerte hat Katrin Maschmann, die auch moderiert, eine at- traktive Konzeption gefunden. Sie möch- ie die Konzerte dem Alter und dem Ver- ständnisvermögen anpassen. Das erste Eine Vorschau von Hans Millies Mit „Sehnsucht nach Prag“ gab Fried- rich Smetana dem Wunsch nach Rückkehr in seine Heimat Ausdruck. Es wurde zum Motto für den Länderschwerpunkt Tsche- chien des diesjährigen Festival-Sommers. Doch nicht nur Kompositionen dieses Landes bestimmen das fast zu breit gefä- cherte Programm. Wohl bietet es wie in vergangenen Jahren einen Überblick über europäische Musikkultur und bedeutende Interpreten, bezieht aber immer neue Be- reiche ein, die mit der ursprünglichen Konzeption von Justus Frantzens ,musi- kalischem Flächenbrand“ wenig zu tun haben. Das Angebot reicht von namhaften Orchestern und ihren Dirigenten, Chören, Kammermusik-Ensembles, Instrumental- und Vokalsolisten, Crossover, über Jazz und Pop bis hin zu Klezmer- und Zigeuner- musik, Rezitation und sogar Puppenspiel. Wenn auch heute „Kunst“ und „Kul- tur“ einer abwertenden Inflation unterlie- gen, sollte man besonders in Musik, Lite- Die Lübecker Philharmoniker vor ihrem Domizil an Ucs Untertrave und das dritte, „Ludwig van Beethoven - exklusiv“ und „Das Märchen vom Feuer- vogel“, ist für Kinder ab 6 Jahren ge- dacht. „Mit Trommeln und Trompeten“ können schon Kinder ab 4 sich befassen, während das zweite, „Romeo und Julia“, sich an größere Kinder ab 10 Jahren wen- det. Die vielseitige Reihe der Kkammermu- siken bietet in sieben Konzerten unter- schiedliche Besetzungen und Werke. Der Bogen spannt sich von Dvoráks Klavier- ratur und bildender Kunst auf hohem Qualitätsanspruch bestehen und nicht ei- ner Verflachung durch Mode und Publi- kumsgeschmack nachgeben. Lübeck be- müht sich besonders in Hinblick aut seine Bewerbung um den Titel einer Kultur- hauptstadt mit beispielhaften Aktivitäten richtungsweisende Maßstäbe in der Kul- turpflege zu setzen. In diesem Sinne wirkt auch das Musik-Festival. Als man anlässlich Lübecks Bewer- bung um den Titel einer Europäischen Kulturhauptstadt im Kulturangebot Bi- lanz zog. wurde deutlich, welch hohen Stellenwert die Musik in unserer Stadt einnimmt. Dazu gehört auch das jährli- che Musikkest. Seine Intendanz hatte sich bereits vor Jahren auf das Gebäude am Jerusalemsberg konzentriert. Da ver- wundert es, dass die übliche Ankündi- gungs-Pressekonferenz (wieder) in Kiel stattfand. Im nächsten Jahr wird gewiss das inzwischen aufwendig sanierte Ge- Schleswig-Holstein Musik-Festival trio und Klavierquintett bis zu dem Klari- netten- und Klavierquintett von Brahms oder von reiner Quartett-Besetzung bei Mozart bis zu Bläsermusik von Gabrieli. Bach, Beethoven oder Bruckner. Anspruch und Weite dieser Program- me zeugen von dem Wlillen. den Lübe- ckern ein großes Angebot zu machen. Das, was bisher an Qualität bei den Kon- zertveranstaltungen gezeigt wurde,. lässt wieder lebendige musikalische Erlebnis- se erwarten. Arndt Voß Vieltältiges Schleswig-Holstein Musik-Festival 2004 bäude von Schloss Rantzau den reprä- sentativen Rahmen bieten. Das Angebot für unsere Stadt er- scheint aufwändig und qualitätvoll. be- schränkt sich aber etwas einseitig auf vo- kale Großwerke. Solistenkonzerte fehlen (bis auf einen Orgelabend) ganz. Bereits vor offiziellem Beginn stehen hier zwei attraktive Veranstaltungen auf dem Spiel- plan: Heinrich Schiff wird am 30. Mai Haydns Cellokonzert spielen und dabei vom Festival-Orchester begleitet werden. Mit Haydn. Lutoslawskis Trauermusik und Beethovens 5. Sinfonie will man an- lässlich der Europaerweiterung Tschechi- en, die Slowakai und Ungarn bereisen. Ganz anders wird sich der Auftritt von Bobby McFerrin und Dianne Reeves beim Gipfeltreffen des Vokal Jazz am I. Juli gestalten. Man erinnere sich an das hinreißende Silvesterkonzert mit Dianne Reeves und den Berliner Philharmoni- kern unter Simon Rattle! läübeckische Blätter 2004/7 107
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