Full text: Lübeckische Blätter. 2003 (168)

I Or ge. d Eih Kon. erach lasst; aisoy . mij Zr esg. trier n, um nusil ten. auer. Bigen n kür | SEN; 1Ziel. rder. 'ei an auch EEiNn- ielles chaf- ? auf; r. Die It der sicht- küh- [emie kkühr- n Ju- S -25; usik- rung [e un- hores ingen I sei. scher nders lans- e an- sistli- erden ire in 'on 6 wird h im let. n und Spra- tdüt. kort- Jiele- Ssang, e des nom- Hoff- schen 003/19 sprache an den Schulen und bei der Leh- rerausbildung. Ansätze sind bereits sicht- bar. Ein Schritt dazu ist auch die Wieder- auknahme des Landeslesewettbewerbs. Ein Höhepunkt der Berichtszeit waren für die Fritz-Reuter-Gesellschaft die Reuter-Tage, die erstmals in Vorpom- mern, nämlich in der Hansestadt Greiks- wald, stattfanden. Sie standen unter dem Thema ,Fritz Reuter, Ernst Moritz Arndt, Alwine Wuthenow“. Ein umfkangreiches Programm begeisterte 200 Mitglieder und Gäste. Das unwahrscheinlich schöne und sonnenreiche Sommerwetter begünstigte die Arbeit der Photografischen Gesell- schaft Lübeck. In der Rangliste der inter- national erfolgreichsten deutschen Clubs bei Fotowettbewerben konnte sich die Photografische Gesellschaft auf den 5. Platz vorarbeiten. Mit der Ausgestaltung eines Bezirkswandertages des Deutschen Verbandes für Fotografie und der Durch- führung des ersten Nordmark-Fotosemi- nars konnte das Jahresprogramm angerei- chert werden. Ein sensationeller Erfolg und zugleich ein Höhepunkt der jahrelangen Arbeit der Lübecker Ballett-Freunde war das Bal- lettgastspiel von John Neumeier im Gro- ßen Haus des Lübecker Theaters. Die Ver- anstaltung war restlos ausverkauft und brachte dem Theater einen beträchtlichen. auch künstlerischen Gewinn. Großen Pu- blikumszuspruchs erfreute sich der Lie- derabend „Winterreise“ von Franz Schu- bert im Großen Saal des Gesellschafts- hauses, der als Einführung zum Ballett „Winterreise“ von John Neumeier in Hamburg diente. Seit über 20 Jahren betreibt der Frau- enarbeitskreis in Lübeck die Kleider- stelle in der St.-Annen-Straße 10. die aus dem Aegidienviertel nicht mehr wegzu- denken ist. 10 Helferinnen kleiden Be- dürftige ein oder betreuen Hilfesuchende mit Ratschlägen oder praktischen Hilfen. Der Verein für Betreuung und Selbstbestimmung in Lübeck konnte den Bestand der ihm angeschlossenen Betreuer auf 192 anheben. Diese vertre- ten, begleiten und unterstützen über 550 kranke und behinderte Menschen. Durch Einführungs- und Vertiefungsseminare werden diese ehrenamtlichen Betreuer auf die von ihnen übernommenen Aufga- ben vorbereitet und laufend w eitergebil- det. Im Berichtszeitraum ist in Kooperati- on mit der Akademie für öffentliches Ge- sundheitswesen in Düsseldorf ein Projekt unter dem Thema „Betreuung ja - aber nicht immer“ mit dem Ziel aufgenommen worden. insbesondere niedergelassene Ärzte und die Krankenkassen in Lübeck über die Möglichkeiten der Vorsorge zu informieren und diese zu gewinnen. inte- ressierte Lübecker Bürger an den Verein weiterzuleiten. Ehrenamtlichen ..Vorsor- gelotsen“ soll in diesem Bereich eine be- sondere Aufgabe zufallen. Tischrede des Direktors Betreutes Wohnen, Vermittlung im Täter-Opfer-Ausgleich. Sozial-. Schuld- ner- und Insolvenzberatung in der Justiz- vollzugsanstalt Lübeck sind die Hauptbe- tätigungsfelder der Rechtsfürsorge e. V. Lübeck. In den Wohneinrichtungen Klei- ne Kiesau und Alsheide konnten 45 Haft- entlassene, aber auch Hafturlauber vorü- bergehend untergebracht werden. um den Übergang in das bürgerliche Leben vor- zubereiten und zu ermöglichen. In über 1.000 Gesprächen konnte zu den ver- schiedensten Themen straffällig gewor- denen Frauen Hilfe geleistet werden. In der überwiegenden Zahl gelang es durch Vermittlung des Vereins, eine einver- nehmliche Einigung beim Täter-Opfer- Ausgleich zu erzielen. Mit meinen Ausführungen habe ich mich bemüht. im Rahmen dieses Berich- tes Innen das „Hauptsächlichste“ aus dem gemeinnützigen Wirken der Gesellschaft und der ihr angeschlossenen Tochterge- sellschaften und -vereine im abgelaufe- nen Jahr vorzutragen. In dem Bericht über das eingangs erwähnte Stiftungsfest des Jahres 1903 findet sich der Wahl- spruch: „Blüte und Ansehen einer Stadt beru- hen nicht auf der Stärke ihrer Mauern und Wälle. sondern auf der Größe des Ge- meinsinns ihrer Mitbürger.“ Ich meine. dass sich dieser Gemein- sinn wieder eindrucksvoll gezeigt hat. Die Wohnung als Raum für den Lebensmittelpunkt Tischrede von Direktor Helmut Wischmeyer Liebe Mitglieder und Gäste. meine sehr geehrten Damen und Herren, es ist eine gute Tradition, dass der Di- rektor auf dem Stiftungsfest einige Worte an die festliche Gesellschaft richtet. So soll es auch in diesem 214. Jahr seit Grün- dung sein. Ich heiße Sie auch im Namen der Vor- stenerschakt heute Abend herzlich will- kommen. Es sind mir 168 Teilnehmer ge- nannt worden, eine wirklich beachtliche Zahl. Für dieses Interesse bedanke ich mich bei Ihnen. Besonders freut es uns. dass Herr Herbert Wulff heute zum 50. Male unser Stiftungsfest besucht. Der verdiente frühere Direktor Dr. Boto Kusserow, seit Jahrzehnten unser bewährter Schriftwart, hat Ihnen eben schon über die Arbeit der Gemeinnützi- gen, ihrer Tochtergesellschaften und Stif- tungen in diesem Jahre ausführlich be- richtet und den kürzlich versandten Drei- jahresbericht noch ergänzt. Ich danke ihm sehr für diese immense Fleißarbeit. Dann danke ich nochmals Herrn Prof. Armin Schook und dem Orchester unserer Einrichtung Lübecker Musikschule. die uns eben in der Jakobikirche mit ihrer Musik erfreuten. und dann auch denen. die die Vorbereitung zur Gestaltung die- ses Abends übernommen haben. In diesem Jahre haben wir auf die Ver- leihung einer Denkmünze verzichtet. Aus unseren Beständen werden wir Ihnen nachher Postkarten der schönen Gemälde im Bildersaal verteilen. Ich habe überlegt. was Sie heute Abend interessieren könnte. Über die lee- ren Kassen der Stadt. die Nullrunde für Rentner, die immer höheren Schulden des Bundes oder den dramatischen Vertrau- ensschwund der Regierungspartei erfah- ren wir aus den Medien genug. Deshalb habe ich mich entschieden. Ihnen heute einige Gedanken über das Wohnen. die Wohnungen und die Bewoh- ner vorzutragen. selbst wenn sie nur teil- weise mit der Gemeinnützigen im Zusam- menhang stehen. Vorab freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können. dass in diesem Jahre unsere Sparkasse zu Lübeck bereit war, uns heu- te zu dem köstlichen Rotspon einzuladen. Sicher auch in Ihrem Namen darf ich dafür den beiden anwesenden Vorstands- mitgliedern. den Herren Wicooltfgang Pötschke und Frank Schumacher, freund- lich danken. Sie werden mir zugeben. dass das Wohnen und die Wohnung für jeden Men- Lübeckische Blätter 2003/19 313
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