Full text: Lübeckische Blätter. 2003 (168)

1ngshe. tPflich. Ste Ce. "zialen k tätig sschul; nschule sine Ih. idcheh 00 eins nc eine Zeit de; ONischs ersemi, le unq . len eck. E; ibertrz. indeten Kultyr. in daz m. Die. > SWeige sit ihrer nverän. nterhil ichen lienbj]. Straße el- und Betrey. Alten- seum ägen itter en Stif- r 2.000 Von ei- Zz einer t. Wei- illkom- Jahres. senden ); ieinnüt- . .de me... ter 2003/9 zum Artikel „Lübeck auf Lateinisch“ jt Heft 7, 29. März 2003 i In dem Artikel findet sich eine ausge- jchnete Beschreibung eines denkwürdi- F Stadtbummels „Lübeck auf Latei- V mit Clasen in der Hand von Prof. M Hartmut Freytag. Die verdienstvolle veröffentlichung „Verkannte Schätze‘ - übecks lateinische Inschriften im Origi- ul und auk Deutsch von Adolf Clasen. herausgegeben vom Archiv der Hanse- quadt Lübeck, gibt den handlichen Führer einer Entdeckung unserer Stadt. och der Teutel steckt auch in einer so „ut recherchierten Arbeit im Detail. Da heißt es in unseren Blättern auf S. 101 in nlennung an den Clasen’schen Text „Ob wahr- oder Wahlspruch. sie alle enthalten ein Memento „Gedenke“. Gerade so lau- jetdas eine und einzige Wort der jüngsten jübecker Inschrift, die 1984 auf einer gteintakel an der Außenwand von St. Ka- Leserzuschriften onalsozialistischer Gewaltherrschaft, wie es mit den an Planung und Ausführung beteiligten Schülerinnen und Schülern cr nes Kunstleistungskurses beraten und im Auftrag der Schulkontkerenz Sommer 1984 abgestimmt war. In das Gedenken sollten Mitglieder der Schulgemeinschatt. die den Tod fan- den, einbezogen sein, zum Beispiel der ehemalige Schüler Erich Mühsam, ermor- det im KZ Oranienburg 1933, die Schul- sekretärin Minna Grünkeldt, die als Mit- glied der jüdischen Gemeinde deportiert und umgebracht wurde als auch Friedrich hharinen im nördlichen Kreuzgang. im so E „venannten „„Primanerhof“, angebracht yurde. Die dem Memento vorangestell- jen Janresdaten lauten „1939-1945“. Bei jiesen Jahrescaten ist entweder dem Ver- | fusser oder der Verlagsredaktion ein Feh- | jer unterlaufen: statt 1939 zeigt die Be- jontafel (Keine Steintafel!) mit glasierten, [l keramischen Lettern die Daten 1933- 1945! Diese Jahresdaten umfassen, be- musst gewählt, die ganze Zeitspanne nati- Zur „Lübecker Chronik“ in Heft 8, 12. April 2003 Seit Jahren erscheint in den ,Lübe- ckischen Blättern“ die Monatsrubrik „Lü- hecker Chronik“, für die - auch seit Jah- ren - ein „hjw“ als verantwortlicher Ver- fasser zeichnet. „hjw““ gehört zum Redak- tionsausschuss der LüBI. Über ihn berich- tet Martin Thoemmes auk Seite 117 im zuletzt erschienenen Heft 8 als „interes- sant für den Leser“, dass Hans-Jürgen Wolter „hjw“ zugleich dem Rechnungs- prüfungsausschuss der (am 02.03.2003 neu gewählten) Lübecker Bürgerschaft alsg SPD-Mitglied angehört. Vom so hervorgehobenen Ehrenamt- ler solle man beim prüfenden Sortieren der Lübecker Tagesereignisse und ihrer anspruchsvoll als „Chronik“ titulierten Auflistung in den LüBI ein gewisses Maß an Ausgewogenheit und überparteilicher Objektivität erwarten können. Wer nun - als interessierter Leser - die Märzausgabe 2003 der Chronik (auch Heft 8) durchsah, musste sich gleich an- 10. 08. 1984: Ubergabe kangs mit seinen (noch) frischen Erinne- rungen an die Lübecker Kommunalwahl (02.03.2003) aut ein schwankendes Schiff mit störender Schlagseite nach Backbord (in Fahrtrichtung: links) beför- dert fühlen: Den 02. März 2003 in Lübeck stufte nämlich sogar die Sonderausgabe der „Lübecker Nachrichten“ am folgenden Tag fast emphatisch ein unter der kraft- vollen Schlagzeile Erdrutsch im Lübecker Rathaus CDU 50,0, SPD 32,4, Bd.90/Grüne 9,2. FDP 5,2 und anschließendem Top-Bericht: „Historisches Ereignis in der Hanse- stadt: Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg hat mit der CDU eine Partei alle 27 Wahlkreise in Lübeck direkt LE- wonnen. Die SPD, bislang stärkste Frak- tion in der Bürgerschaft, erzielt ihr schlechtestes Kommunalwahlergebnis al- ler Zeiten.‘ Dieses für Lübeck wirklich ,.histori- sche Ereignis“ chronisierte „hjw“ statt- . E 2 der Totengedenktafel an den Vorsitzenden des Elternbeirates, Christoph Deecke, auf dem „Primanerhof“ Leserzuschriften Dietlof Graf von Schulenburg, Abitur 1920, der am 10. August 1944 verurteilt und hingerichtet wurde sowie alle Bom- benopker und Kriegstoten des Katharine- ums. So wahrgenommen, kann man den Zahlenkehler in der Veröffentlichung zur Geschichte der Hansestadt Lübeck im obengenannten Titel Band 37., S. 198 nicht auf sich beruhen lassen, er sollte in geeigneter Form richtig gestellt werden. Für die Lübeckischen Blätter sei das hiermit geschehen. Wilhelm C. Schmidt. Lübeck § des Katharineums dessen in 3 schlappen Zeilen für den 02.03.2003 mit: „Die Kommunalwahl in Lübeck führt zu einem Machtwechsel in der Bürger- schaft. die CDU erhält die absolute Mehr- heit.“, während ihm das Erst-Ereignis des letzten Märztages (31.03.2003) mit 7 in- soweit verbrauchten Zeilen anscheinend mehr als doppelt so gewichtig war, näm- lich die Einladung des Landtagspräsiden- ten Arens (SPD) zu einem Stärkungskon- vent für Landtage und einer besonders tieksinnigen Forderung des Bundespräsi- denten Rau dazu („„Wer bestellt. bezahlt‘) - was das mit Lübeck und einem bemer- kenswerten Punkt seiner Geschichte zu tun haben soll. weiß am Ende wohl nur „hjw“ oder ein Schelm, der bei einer sol- chen „Chronik“ sich gar nichts denkt. „Interessierte Leser“ der LüBI haben aber meines Erachtens Anspruchs- und Qualitätsvolleres verdient! Gerhard Rüsse, Lübeck Lübeckische Blätter 2003/9 137
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