Full text: Lübeckische Blätter. 2003 (168)

dasz, g nd y ! Bürg, ! 62 y ), Ch | Trete | lie [ | wann es day | tatt Py | On tats samme Irch wi - k Gry I eien h. egebe; die Zy P M : raditiqy, In n kay] w.! kührte hte vo 8-1641 ffen dy "69 fan statt, q teilnah. landel, an Ver cten mj 'ressiet nsische; Lübec] öhe vor len Wie. on woll. Id meh rde de; 1nd Bre rde zwy aber bj wähnun; le Rolle en uni rden, er „Neotiki : im Aus el sowie en sollte, Sie betonte die verkehrsgünstige Lage der Hansestadt und die unproblematische, zallkreie Rohstoffeinkuhr aus Russland und Skandinavien nach Lübeck. Sie sollte nicht nur den Handel anregen, sondern uch das Handwerk unterstützen. Das gchriftstück, das besonders in Holland und Frankreich verbreitet wurde, war so- mit der erste Versuch einer gezielten Lü- becker Wirtschaftsförderung, So sollten Kaufleute, die sich in der Hansestadt an- siedelten, keine bürgerlichen „Onera“ (Abgaben) bezahlen, sondern nur ein ge- ringes Schutzgeld, das bis zur Entschei- dung zum Bleiben in der Stadt erhoben wurde. Handwerker und Manufakturen waren gleichermaßen von der Entrich- tung der Amtskosten befreit. Innerhalb von zwanzig Jahren versechsfachte sich die Vergabe der Konzessionen. Das Angebot des Taxischen Post- meisters (die von Thurn und Taxis übten innerhalb des deutschen Reiches das kai- serliche Postmonopol aus) im Jahre 1659 auf Einrichtung einer regelmäßigen Post- kutschenverbindung zwischen Lübeck Lebhafter Betrie rerrschte auf den Werften an der Lastadie, der heutigen Willy-Brandt-Allee und Hamburg lehnte der Rat ab, um die eigenen, bereits bestehenden Postverbin- dungen nach Hamburg, Lüneburg, Boi- zenburg, Neumünster, Wismar und Schwerin zu schützen. Man sah in dem kaiserlichen Unternehmen eine Konkur- renz, welche die bisherigen Lübecker Einnahmen aus der Postbeförderung schmälern würde. Auch aut das kaiserliche Mandat (ver- bindliche Anordnung) von 1660, dass die Reichsstände (also die Mitglieder des Deutschen Reiches) die Taxische Post zu dulden hätten, reagierten die Lübecker mit Ablehnung. Nach vergeblichen Ver- suchen, die kaiserliche Post zwischen 1663 und 1688 in der Hansestadt zu etab- lieren, sowie einigen tätlichen Übergrif- fen durch Lübecker Fuhrleute erhob der kaiserliche Postmeister keinen Anspruch mehr auf das gesamte Postwesen in der Hansestadt. Lübeck machte für sich gel- tend, dass es in einer Zeit wirtschaftlicher Rezession besonders auf die Einnahmen aus der gewinnbringenden Postbeförde- rung angewiesen sei. 150 Jahre Handelskammer Das Posthaus war damals im Scho- nenfahrerschüttine (Ecke Fünfhausen/ Mengstraße) untergebracht. Hierhin brachte man normalerweise seine Post- sendungen, die Beförderung des Reisege- päcks sowie das Austragen der Postsa- chen wurde aber auf Wunsch auch von den ,„Litzenbrüdern“ (einer Untergruppe der Träger, den Vorläufern der heutigen Briefträger) übernommen. Seit Ende des 15. Jahrhunderts war Lübeck nicht mehr das wirtschaftliche Zentrum Norddeutschlands. es rückte an den Rand des Weltgeschehens. Trotzdem schnitt die Travestadt noch vergleichsweise gut ab: dank seiner lang etablierten Handelsverbindungen (jetzt auch wieder im Warenaustausch mit Frankreich und Russland). seines Wirt- schaftsvolumens und seines immer noch bedeutenden Schiffbaus blieb es eine der bedeutendsten deutschen Städte. Der nordische Krieg (1700-1721), in dem Russland. Polen-Sachsen und Däne- mark gegen die Schweden unter König Karl XII. kämpften. berührte auch Lü- lätter 20031 Lübeckische Blätter 2003/6 89
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