Full text: Lübeckische Blätter. 2002 (167)

—H Johay such; orme h Ve) utzhz für q u sej ändig unse; embh; h ih as eiy brach : Fen ahints er lay n dh Jiebe durc 1kgel, in dh durc ende; d dh Izbiy bilde; Ind j n de n nm ide in eine nkmj inzige tpunh lemey It, s0 lüge] zluncl, er 2002] bauten an der Wall- und an der Possehl- straße und einem hohen, unmittelbar am Holstentorplatz zu errichtenden Vorder- gebäude - dem Kontorhaus - sollte es zu einer Einheit verschmelzen. Doch nach der Fertigstellung 1926 wurden schon Stimmen laut, dass die weiteren Bautei- le eher eine Verschandelung darstellen würden. Die Halle wird mit einer Handwerker- und Gewerbeschau eröffnet, die ursprünglich geplanten Flügelbauten und das Kontor- haus werden aufgrund des To- des von Virck und der schlech- ten Finanzlage nicht mehr aus- gekührt, erst später entzieht sich die Halle durch einen Ho- telbau den Blicken. Damals war die Halle durch den Ein- Sporthalle geworden. In den siebziger Jahren. ca. 50 Jahre nach ihrer Errichtung, ist sie in Gefahr, abgerissen zu werden, ein großer Kauf- hauskonzern will in Lübeck genau neben dem Holstentor bauen. Da stört das archi- tektonische Denkmal nur. Viele Lübecker Bürger setzen sich für die Holstentorhalle ein, es gibt massive Proteste. Der Kauf- hauskonzern verzichtet letztendlich auf den Standort Lübeck, die Halle ist geret- tet und wird im Januar 1990 sogar endlich unter Denkmalschutz gestellt. Bevor die Musik- und Kongresshalle errichtet ist, wird die Halle den Sportlern entzogen, sie dient - nach einem kurzen Umbau - als Konzertsaal. Davor steht als provisori- Um die Maßstäblichkeit und den Blick auf die Stadtsilhouette zu , z prüfen, wird 1914 ein Lattengerüst aufgestellt, das die Höhe bau eines Holzfußbodens zur und Ausdehnung des geplanten Volkshauses sichtbar macht. sches Pausen- und Garderobenfoyer ein buntes Zirkuszelt. Und noch nicht einmal zwei Jahre ist es her, da sollte die Halle wieder fallen, weil Pläne für ein riesen- eroßes ECE-Einkaufszentrum bestanden. Dazwischen durfte sie mal als Gothic- Night-Event-Hülle dienen - ist es mit der Halle wie mit der Reichsfreiheit? Man will keine Erinnerung mehr? Im Juli 2001 wird auf der Bürgerschaftssitzung be- schlossen. dass die Holstentorhalle zu Ta- gungen und Veranstaltungen, Gastrono- 75 Jahre Holstentorhalle mie oder als Markthalle oder in Kombina- tion dieser Möglichkeiten genutzt werden soll. und zwar nicht von der Hansestadt, sondern von privaten und/oder städti- schen Gesellschaften. verkauft oder auf Erbpachtbasis. Doch in diesem Winter ; wurde die Halle genutzt: Der Z Traveufer-Palast zog vom 15. g November bis Jahresende in y die Holstentorhalle und öffne- te jeweils von Donnerstag bis Sonntag seine Pforten. Auf dem Programm stand eine Mi- schung aus Jazz. Blues und Soul, und im Palastzelt gab es - Straßentheater, Comedy und Luftakrobatik. Natürlich war auch ausreichend für das leib- liche Wohl gesorgt ... Eine würdige Nutzung für dieses Gebäude? Literatur Hans-Günther Andresen. Bauen in Backstein - Schleswig-Holsteinische Heimatschutz-Architek- tur zwischen Tradition und Reform (= Schriften der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek 8), Heide in Holstein 1989. Hartwig Beseler. Hrsg.. Kunst-Topographie Schles- wig-Holstein. Neumünster 1969. Christa Pieske, Gestaltung des Holstentorvorplat- zes 1906-1913-1926. in: Deutsche Kunst und Denkmalpflege 1975. Heft 1/2. 73-90. Friedrich Wilhelm Virck. Neue Lübecker Bauten, in: Deutschlands Städtebau: Lübeck-Travemünde, Berlin-Halensee 21925, 44-62. Dienstagsvorträge 05.02. Sonntag, 10. Februar „Künstlerball bei Kroll ...‘ Prof. Dr. Gisela Jaacks, Hamburg Kleidung im späten Mittelalter gemeinsam mit der Archäologischen Gesellschaft der Hansestadt Lübeck e. V. Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Eintritt frei - Beginn 19.30 Uhr Senioren-Treff am Sonntagnachmittag im Großen Saal der „Gemeinnützigen“ (Königstraße 5) Programm - Gespräch - Kaffee/Tee/Kakao + Kuchen Beginn: 15.30 Uhr (Einlass ab 15.00 Uhr) Karten zu € 3,9 im Vorverkauf/€ 4.9 an der Nachmittagskasse Dr. Andrzej Kremer, Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg Polens Weg in die EU, aktuelle Probleme bei den Beitrittsverhandlungen gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Sozialkulturellen Gesellschaft Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit. Großer Saal des Gesellschaftshauses, Königstr. 5 Musikalische Geschichten vorgetragen von Anneliese Welge am Flügel begleitet von Ernst R. Barthel Vorverkauf: Musikhaus Ernst Robert (Breite Straße) und im Büro der „Gemeinnützigen“: Mo.-Fr. 9.00-13.00 Uhr Lübeckische Blätter 2002/3 31
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