Full text: Lübeckische Blätter. 2002 (167)

213. Stikftungskest: Jahresbericht krebskranke Kinder leben. Zuschüsse für Erholungsreisen gewährt. Aus der Vielzahl der mit Mitteln der Stiftung Dr. med. Walter Weidemann und Louise Weidemann unterstützten Einzelprojekte nenne ich beispielhaktt: - Finanzierung wissenschaftlicher Ar- beiten an der Ausstellung „Backsteingo- tik“), - Übernahme der Jahresbüromiete der Beratungsstelle für suizidgefährdete Kin- der und Jugendliche e. V. - Zuschuss zu den Baukosten der Ar- che des Kinderspielplatzes auf dem Jaco- bi-Kirchhok ~ Projekt „Lernort Theater“ - einKartenkontingent für Schüler/Ju- gendliche zum Besuch von Aufführungen der städtischen Bühnen. Aus dem Wirken der Stiftungen kann im Rahmen dieses Berichtes nur beispiel- haft vorgetragen werden. Den Umfang mögen Sie aber daran ablesen, dass aus Stiftungsmitteln im Jahre 2002 über € 240.000.00 in eine Vielzahl von Projekten geflossen sind. Neben den Erträgnissen aus den un- selbständigen Stiftungen stehen der Ge- sellschaft auch Vermögen aus Nachlässen zur Verfügung, die ohne Einschränkung ihren Zweckbestimmungen zugeführt werden können. Zu erwähnen sind hier die Nachlässe Cruse, Raffelt, Radde, Probst und Schellhorn. Aus diesen Mitteln sind € 142.000.00 ebenfalls für eine Vielzahl von Projekten zum Wohle der Bürger Lü- becks verwandt worden. Die Sparkasse zu Lübeck. ältestes Kreditinstitut am Ortund einzige selbstän- dige Stiftung der Gesellschaft, kann trotz eines sehr schwierigen wirtschaftlichen Umtkeldes auf ein erfolgreiches 185. Ge- schäftsjahr zurückblicken. Wenn auch das Kreditgeschäkt nur verhalten wuchs, konnte dennoch die Bilanzsumme um 8,3 % auf rund € 2,3 Milliarden ausgeweitet werden. Wichtige Impulse für dieses Wachstum gingen von den um 6,2 % aus- geweiteten Kundeneinlagen aus. Dank guter Organisation und Öffentlichkeitsar- beit gelang es der Sparkasse zu Lübeck, die Euro-Umstellung zu Beginn des Jahres mit dem stärker als erwarteten Kundenan- - sturm an den Kassen gut zu bewältigen. Wenn auch das Betriebsergebnis nicht ganz das Ergebnis des Vorjahres erreichte, so lag es in Relation zur Bilanzsumme doch weit über dem Durchschnitt im Vergleich zu den anderen Sparkassen des Landes. Aus dem Jahresüberschuss in Höhe von € 8.6 Millionen sind € 8,3 Millionen der Rücklage zur Stärkung des Eigenkapi- tals zugeführt und € 300.000.00 an die Gesellschaft ausgeschüttet worden. Der Kreis der der Gesellschaft ange- schlossenen Tochtervereine und -gesell- schaften hat sich um zwei Mitglieder er- weitert. Der Verein für Betreuung und Selbstbestimmung in Lübeck e. V. be- fasst sich mit der Werbung, Beratung und Fortbildung ehrenamtlicher Betreuer- innen und Betreuer für Bürger, die wegen Krankheit oder Behinderung ihre persön- lichen und vermögensrechtlichen Angele- genheiten ganz oder teilweise nicht mehr wahrnehmen können. Der Verein arbeitet in Kooperation mit der Betreuungsstelle der Hansestadt Lübeck und der Vormund- schaftsabteilung des hiesigen Amtsge- richts. Seit seiner Gründung im November 1992 hat der Verein 163 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer geworben und 556 kranke und behinderte Menschen rechtlich vertreten. Den Erhalt der Flussbadeanstalt Fal- kenwiese hat sich der Förderverein Na- turbad Falkenwiese e. V. zum Ziel ge- setzt, nachdem die Hansestadt Lübeck ihre Absicht bekundet hatte, sich im Rahmen ihrer Haushaltskonsolidierung von defizi- tären Einrichtungen zu trennen. Schon den Anfängen, nämlich eine Reduzierung der Öffnungszeiten durch Personaleinsparun- gen, konnte dadurch begegnet werden, dass Rettungsschwimmer des Gemein- nützigen Vereins Wakenitz e. V. mit fi- nanzieller Unterstützung der Gesellschaft den notwendigen Dienst in der Badean- stalt seit 1996 übernahmen. Eine enorme Steigerung der Attraktivi- tät dieses Naturbades gelang dem Förder- verein Naturbad Falkenwiese e. N. dadurch, dass er für das Anlegen einer Lie- gewiese warb, die zu Beginn der letzten Badesaison fertiggestellt worden ist. Die Gesellschaft hat dieses Projekt mit € 45.000.00 aus Mitteln der Weidemann- Stiftung finanziell unterstützt. Mit diesem nicht unerheblichen Betrag hat die Gesell- schaft an eine Initiative aus den Anfängen ihres Bestehens angeschlossen, als sie 1799 die erste Flussbadeanstalt in der Wakenitz errichtete und Schwimmunter- richt erteilen ließ. Mit der Einrichtung einer Badeinsel, die auch als Seebühne genutzt werden kann und während des Musiktkestivals auch bereits genutzt worden ist, ist vom Förderverein ein erster Baustein für eine angestrebte Multifunktionalität geschaf- fen worden, um dieses Naturbad zu einem Ort der Begegnung für Jung und Alt wer- den zu lassen. Langjähriges und hartnäckiges Bemü- hen hat den Gemeinnütziger Verein Schlutup e. V. nun endlich zum Erfolg ge- kührt. Die Finanzierung der Sanierung des Freibades in Schlutup und das vom Verein so sehnlichst gewünschte Kleinkinderbe- cken kann mit einem Spendenanteil in Höhe von € 45.000,00, in dem ein Zu- schuss der Gesellschaft in Höhe von € 10.000,00 aus Mitteln des Nachlasses Probst enthalten ist, nun in Auftrag gege- ben werden. Ungelöst geblieben sind da- gegen aber immer noch die Probleme der Belastung der Bürger im Bereiche der pro- visorischen Hafeneinfahrt Fabrikstraße, der Endausbau der Umgehungsstraße oder die Verkehrsbelastungen zum neuen Ge- werbegebiet in Selmsdorf. Herrentunnel und Maut, Schließung der Schwimmhalle Kücknitz, das Einstel- len von Buslinien oder der ersatzlose Fort- fall der alten Travemünder Landstraße im ständigen Einsatz des Gemeinnütziger Verein Kücknitz e. V.. wie die Umgestal- tung des Kücknitzer Kirchenplatzes, bei dem für die Erhaltung und Stärkung der Stadtteil-Zentrumsfunktion einerseits und der Verringerung der Verkehrsbelastung andererseits gekämpft worden ist. Um hier zur Verbesserung der Lebensbedingungen Kücknitzer Bürger beizutragen, hat die Gesellschaft dem Verein für dieses Projekt einen Zuschuss von € 50.000,00 aus der Weidemann-Stiftung zur Verfügung ge- stellt. Die Gesellschaft tat dies auch im Bewusstsein, dass der gemeinnützige Stadtteilverein gleich der Muttergesell- schaft das gemeinsame Ziel, dem Wohle der Bürger Lübecks zu dienen, vor Ort ver- wirklicht. Auf ein SOjähriges Jubiläum blickt der Gemeinnützige Verein für Lübeck- Siems und Umgebung e. V. zurück. Der Hafenausbau Seelandkai und der Mineral- aufbereitungsanlage waren ebenso Veran- staltungsgegenstand wie der Start der Tun- nelbohrung. Sorge bereitet weiterhin dem Gemein- nützigen Verein Eichholz, Krögerland, Wesloe und Brandenbaum e. V. die Er- haltung der Badestelle Kleiner See in Eichholz. Zwar konnte der Erlös des Stadt- teilkestes in Höhe von € 2.224,00 der Schwimmhallen GmbH für diesen Zweck zugeführt werden. Gleichwohl ist sie nicht in der Lage, diese Badestelle kostende- ckend zu betreiben. Vielleicht könnte sich hier eine ähnliche Initiative entwickeln, wie dies bei der Badeanstalt Falkenwiese geschehen ist. Seit Jahren leidet die Geographische Gesellschaft zu Lübeck unter einem stän- 302 Lübeckische Blätter 2002/19 . diger führt bei d her s ge ul chen Brau I1 le un sells: Freu Lübe Geost auf sam! T Ove! vielt ten, hepu beck meir eine villo digt Ne Vi zur / litisc Vert schl h relal küns! with ist F LESE mac ] nackt spar habe krak ters! dem der zu . sell: aufk Stei wei Bes zu § das Gro den Gel Mu sick ZWE SOM und Lübe
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