Full text: Lübeckische Blätter. 2002 (167)

ie tra. h der 1 En. Daniel erung: stock. nach- n Pig. Ttissj. It Voß Lübe- briti. Asche Filme 1947 Zeich- € un- > ENt- I. Ein riffen, chrikt. is 26. "u ge- fung arbeitete. Häufig konnte er die Lei- ter der Räumkommandos dazu bewegen, ihn die Zeichnungen noch vollenden zu Jassen, bevor die Ruinen gänzlich abge- rissen und gesprengt wurden. Zur sehenswerten Ausstellung, die bis 16. Mai (Di-So 10-17 Uhr) geöffnet ist, vehört ein Katalog. Er kostet 4,80 Euro. f Peter Holm Monumentale Kunst in der Petrikirche Monumentale Formate erweisen sich inder Gegenwartskunst immer wieder als iußerst publikumswirksam. Und wenn zie dann noch in einem raumgreifenden, ¡mposanten Ambiente platziert sind, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Die Holzschnitte, Skulpturen und Installatio- nen des Chemnitzer Künstlers Gregor-T. Kozik, die gegenwärtig in Lübecks Kul- turkirche St. Petri zu sehen sind, profitie- . ren eindeutig von der Ambivalenz von Format und Raum. Acht Meter lange, auf durchscheinendes Vlies gedruckte Holz- schnitte hängen vom Mlittelschiffsgewöl- he herab, Druckstöcke von ebenso gigan- tischen Abmessungen sind an Wände ge- lehnt, dazwischen Holzskulpturen, halb Grafik, halb Plastik, dazu einige knapp möblierte Installationen, alles in allem eine recht respektable Ausstellung. Was ausschließlich die Formenspra- che betrifft, so pflegt Kozik den guten al- ten Holzschnitt in traditioneller Manier: Organische Formen, mal expressiv be- wegt, mal ornamental oder figürlich ver- brämt, korrespondieren vielfältig miteinander und bilden einen lebhaften Kontrast zur schlichten Erhabenheit des gotischen Gemäuers von St. Petri. schwarze Druckfarbe überwiegt: nur sel- ten leuchtet ein gedämpftes Rot auf und kündet von Verletzung oder Erotik. So et- was hat man oft gesehen, und in gängigen BildfFormaten würden die Arbeiten freilich weniger Aufsehen erregen. Das Besondere an Koziks Arbeiten ist nicht nur das ungewöhnliche Format., sondern auch die Emphase, mit der sich der Künstler an den Betrachter wendet. Die ausgestellten Druckstöcke verstehen sich zunächst zwar als eigenständige Kunstwerke, aber sie vermitteln sich nachdrücklich auch als Hinweis auf das Handwerkliche, auf den enormen Ar- beitseinsatz des Künstlers, der im Gegen- satz zu vielen seiner bekannten Kollegen beim Schneiden selbst Hand anlegt. Koziks Eifer beschränkt sich nicht aufs Handwerkliche. In einigen seiner Plastiken und Installationen nimmt er sehr engagiert zu gesellschaftlichen und politischen Problemen Stellung. In einem „Raum der Stille“ etwa hängen auf Bü- geln seine überdimensionalen Bild-Klei- der mit dem Aufdruck .„No war, no ter- ror“, und aus drei geökkneten sarg-ähnli- chen Kisten zwängt sich metallisches Ge- rippe ... In DDR-Zeiten gehörte der Künstler verständlicherweise zu den Auf- müpkigen. Seine sehenswerte Ausstellung läuft bis 12. Mai (Di.-So. 10-16 Uhr). Peter Holm Veranstaltungen „Nettes Zukunft.“ als Kinderschauspiel „Nettes Zukunft“ lautet der Titel des Stückes von Mats Wahl, das die Mitglie- der der Kinderschauspielschule der Lübe- cker Musikschule als Projektarbeit 2 im „theater partout“ unter der Leitung Uli Sandaus präsentierten. Der schwedische Autor beschreibt in seinem Theaterstück die Welt von drei Ju- gendlichen, die sich in der Wohnune der Veranstaltungen / Meldungen I6jährigen Nette treffen. In diese Welt bricht die neue Vertretungslehrerin ein. um zu erkunden. warum Nette seit Wo- chen nicht mehr zur Schule gewesen ist. Vier Charaktere prallen aufeinander. wie sie unterschiedlicher nicht sein kön- nen, beginnen, mit- und gegeneinander zu spielen, sich auszutricksen. Ein kompli- ziertes. ebenso komisches wie poetisches Geflecht aus Zukunktsträumen und rängs- ten wird in seiner ganzen Intensität sicht- bar- hautnah dargestellt von den 15- bis I 8-jährigen Teilnehmern der Lübecker Kinderschauspielschule, die dem ganzen Stück eine authentische Dichte verliehen. Das zeitgemäße Stück ist von 2. T. sehr drastischer Jugendsprache und lauter Musik geprägt. Zwischen den Akteuren erfolgte ein reger verbaler und auch kör- perlicher Schlagabtausch. Sie klagen über die enttäuschende Realität und leiden un- ter mangelndem Selbstbewusstsein. Sehnsüchte der vier Personen. die einen Autor und ihre Identität suchen. wurden zugleich affirmiert und dekonstrviert. Mit großer Begeisterung. mit Verve und Esprit spielten Juliane Böttcher (Ali- ce), Hannah Müller (Lina). Greta Erd- mann (Nette) und Björn Bredow (Jim- my). Lutz Gallinat MELDUNGEN Z Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit U GU gemenuniitziger ]ütiglceit Neuaufnahmen Als neue Mitglieder der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit begrüßen wir: Bärbel Wartenberg-Potter, Plönniesstraße 6, 23560 Lübeck Dr. Philip Potter, Plönniesstraße 6. 23560) Lübeck Ruth Schneider-Horn. Straße 6, 23568 Lübeck Helga Schmidt, Kastanienallee 20 b. 23562 Lübeck Gustav-Adolf- Redaktionsschluss für das am I11. Mai erscheinende Heft 10 der Lübeckischen Blätter ist am Dienstag, 30. April. Korrektur Ein Druckfehler hat sich in die Lübecker Chronik März (Heft 8) eingeschlichen. Unter dem 28.3. muss es richtig heißen: „Die SPD-Bürgerschaftsfraktion wählt Peter Reinhardt zum neuen Vorsitzenden O mit 16Ja- und 4 (nicht 14) Nein-Stimmen.“ Wir bitten. den Fehler zu entschuldigen. P/ Z Exklusiver Innenausbau V Möbel aller Stilrichtungen / nach fremden und eigenen Entwürfen aus allen Jahrhunderten. 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