Full text: Lübeckische Blätter. 2002 (167)

Bilanz der Denkmalptlege Wohnkultur wieder im Original sichtbar gemacht. Auch einige bemerkenswerte Häuser in den Vorstädten wurden unter die denk- malpfklegerische Obhut genommen. Der Schwerpunkt der Betreuung lag dabei bei der so genannten Eschenburg-Villa am Jerusalemsberg. Das Gebäude wurde um 1800 von dem dänischen Architekten Christian Friedrich Hansen als Landhaus der Familie Kuhlmann erbaut und vor wenigen Jahren durch einen Brand zer- stört. Nach umfangreichen statischen Si- cherungsarbeiten, bei denen rund 40 Ton- nen Baustahl für Unter- und Überzüge, Balkenverstärkungen und Rahmenkon- struktionen in das Gebäude, aber auch 50 Tonnen Sand zur Unterstützung der SchallschutzmaßBnahmen eingebracht wurden, kann der klassizistische Bau in naher Zukunkt durch mehrere Nutzer, darunter das Brahms-Institut und die Mu- sikhochschule, in Besitz genommen wer- den. Sorgen bereitet der Denkmalptlege der Handelshof am Bahnhof. Der Bau weist starke Mauerwerksschäden an der mit Verblendern errichteten Fassade auf. In Zusammenarbeit mit dem Gebäudema- nagement Schleswig-Holstein und der Lübecker Denkmalptlege sei zwar ein Sa- nierungskonzept erarbeitet worden, so Irmgard Hunecke. Da das Land als Eigen- tümerin des Gebäudes aber bisher keine Gelder freigegeben habe, sei der Verlust großer Teile der Fassadenverkleidung dieses bedeutenden Bauwerkes des Klin- ker-Expressionismus zu befürchten. Mit erheblichem Aufwand dagegen wurde in der Bäckerstraße 21 ein Land- haus aus der Zeit um 1800 instand ge- setzt, das dabei von einer teilweise ge- werblichen Nutzung wieder reinen Wohn- zwecken zugeführt wurde. Auch die Häu- ser in der Curtiusstraße 13 und 19 wurden umfassend saniert. Die bislang als Ver- waltungsgebäude beanspruchten Häuser wurden durch ihre neuen Besitzer in Wohnungen beziehungsweise ein Archi- tekturbüro umgewandelt. Mit welcher Detailgenauigkeit die Lübecker Denkmalptlege 2000/01 auch bei kleineren Vorhaben zu Werke ging, mag eine der letzten Eintragungen im Jahresbericht verdeutlichen: „In Schlutup wurde am Gebäude Zwirngang 6 durch Wiederherstellung der Fachwerkseiten- wand und verschiedener Fenster das Er- scheinungsbild des Kulturdenkmals ver- bessert.“ vdL Curtiusstr. 19 RAM H.: Roeckstr. 34 z.; §äig: A : .; n uu IL. , J . § ü s V I§ E rf s ) j 128 Lübeckische Blätter 2002/9 - Sp: Vorsc Der Gedicht helpreis „gpanie Motto Nachder immer 1 nen den und Lat Länders anstaltu; viel zu zich wä merkeste einige freuen, irer Orc gtadt vo iberisch- Program Da L schon di kirchen reichert im Land fachte .. unserer § attraktiv, hautnahé künstler mungsvc schulgeb gelten al heimtip bot gern Für d dirigente die Leitr beim Eri am 6. un gresshall nien von sehen. D semble C Merke vc del im D Juli steht Musiksp: führung ' der MuK Eschenb: ter. Dam gent und Kamr wird vor apart ger Für seine Lübeckische
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