Full text: Lübeckische Blätter. 2001 (166)

undq auch t Wa- e Zu Bru- Ben. Von ihrer ZATrt- Kla- scher k Ri- „ und u Zu Wag- kührt war . Lie- eich- sehr liebte ] Ver- ägen. nken, »uch“ von 1 Lie- itun- Ms ]]. NZzes- 1d im "ePrä- r Zeit nt die . das islaw SOWIe Z]ech. natio- sikge- eußen TOge- lie je- in das | sind. h im- :klun- tellen, Ìn Öist; ~ im ~ von waren vas an 2001/12 vielseitigem in Berlin geschah, das wur- de gerne in der ganzen Welt übernommen und kopiert. Es ist natürlich sehr schwer, die jewei- lige Gewichtung und Wirkung der einzel- hen Persönlichkeiten und ihres Umkrei- ses auk Gegenwart und Zukunkt zu wer- ten. Immer wieder wird über Preußens Mi- litarismus geschrieben und gesprochen. Einige Konsequenzen, die zur Stärkung der jeweiligen Militärmacht führten, sind genannt worden. Über die Kriege, die Friedrich der Große führt, kann man Be- richte und Hypothesen in anderen Veröf- fentlichungen lesen. Wenn es um die An- zahl und um die Häufigkeit von geführten Kriegen geht, so sollte es allgemein be- kannt sein, dass Preußen an 9. Stelle in Europa im Bezug aut Verwicklungen in Kriege steht. Abgesehen davon muss man feststel- len: Das hochmusikalische Haus Hohen- zollern hat die in Deutschland und in sei- nem Zentrum Berlin entstandene Musik- kultur ganz wesentlich geprägt. Man soll- te das bei der Bewertung der Geschichte niemals vergessen. 1843 sagte Hector Berlioz: „.Ich wür- de mit dieser königlichen Stadt nicht fer- tig werden, wenn ich ihren Reichtum an musikalischen Mitteln bis ins einzelne studieren wollte ... die Musik schwebt dort in der Luft, man atmet sie ein, man wird von ihr durchdrungen, man findet sie im Theater, im Konzert, auf der Stra- Be, in öffentlichen Gärten, überall ...“ Zum Schluss noch eine persönliche Be- Zu den Artikeln von Martin Thoemmes in Heft 8 und 9: Wer rettet die Ostsee-Akademie wirklich? von Klaus Moerler, Bundesvorstandsmitglied der Pommerschen Landsmannschaft Die Lebenserfahrung lehrt, dass Vor- sicht angebracht ist, wenn ein ehemaliger Angestellter sich öffentlich über seinen einstigen Arbeitgeber äußert. Noch vor- sichtiger aber sollte man sein, wenn auf oleiche Weise in der Ökkentlichkeit in ho- hen Tönen das Loblied auf einen anderen Mitarbeiter desselben Arbeitgebers ge- sungen wird, obwohl diesem eine fristlo- se Kündigung zuteil wurde - selbst wenn als deren Folge das Arbeitsverhältnis schließlich durch einen gütlichen Ver- gleich beendet wurde. Man darf wohl ver- muten, dass der einstige Leiter der Ost- seerAkademie in Travemünde, Dr. Diet- mar Albrecht - um diesen handelt es sich bei dem Gekündigten - diesen Vergleich deshalb annahm, weil er selbst oder sein Anwalt die Schwäche der eigenen Positi- on erkannten. Um dieses zu verstecken, mag die Legende erfunden worden sein, der Gekündigte habe ja den Vergleich gar nicht ablehnen können. weil er als Leiten- der Angestellter zur Annahme hitte ge- zwungen werden können. Diese Darstel- lung. die dem Gekündigten eine Opferrol- le zu gewähren versucht, ist schlicht falsch: Dr. Albrecht war nie Leitender Angestellter im Sinne des Gesetzes. Er hatte alle Freiheit, diesem Vergleich zu- zustimmen oder auch ihn abzulehnen. Und wer lässt sich schon gerne in sei- nem Kündigungsschreiben vorhalten, dass er beachtliche Bargeldbeträge, die erheblich über den eigenen Verfügungs- rahmen hinausgingen, eigenmächtig der Akademiekasse entnommen hat? Dass er eine private Auslandsreise ebenso wie ein privates Buchprojekt aus der Akademie- kasse finanziert hat? Dass er Arbeitsver- träge abschloss, ohne dazu ermächtigt zu sein und ohne den dafür allein zuständi- gen Vorstand zu unterrichten? - Alle die- se Sachverhalte sind in den Gerichtsakten nachzulesen und ließen in öffentlicher Verhandlung auch Außenstehende sehr nachdenklich werden. Dass es hierbei nicht blieb, sondern die nachfolgende kristlose Kündigung weiteres, neues Fehl- verhalten des Amtsinhabers ofkenzulegen drohte - das erklärt wohl hinreichend, dass dringend für Abhilfe - und ange- sichts der sachbezogenen Vorwürfe vor allem für Ablenkung - gesorgt werden musste. In einer Zeit erhöhter Sensibilität der Öffentlichkeit gegenüber Fremden- keindlichkeit und rechten politischen Um- trieben bot sich ein besonders geeigneter Ausweg an. Flugs wurden der Kündigung wider besseres Wissen politische Motive unterstellt. Das war öffentlichkeitswirk- sam, das machte Medien wie Politik auf- merksam - und bot die Gelegenheit, jetzt den arbeitslosen Akademieleiter nicht nur als Opfer, sondern gar als politischen Märtyrer erscheinen zu lassen. Damit gab es eine „story“ - und die Rechnung schien zunächst auch aufzuge- Zum Thema Ostsee-Akademie merkung. Bei der Vorbereitung und bei den Recherchen für einen Vortrag und für verschiedene Berichte führte ich mehrere Gespräche mit dem 1995 verstorbenen damaligen Chef des Hauses Hohenzoll- ern, SKH Dr. Prinz Louis Ferdinand von Preußen. Er hat mir viele Einzelheiten zur Musikgeschichte seines Hauses berichtet. Sein großes Vorbild war Prinz Louis Fer- dinand d. Ä., auch sonst hörte ich man- ches aus seiner eigenen Lebensgeschich- te. Die musikalische Ausbildung bekam er bei dem Geiger Bram-Hldering, im Fach Komposition unterrichtete ihn der Musiker Hauschild. Zahlreiche seiner Kompositionen sind in Rundfunksendun- gen, in Konzerten und auf CDs zu hören. Der Kompositionsstil des Prinzen knüpft an die deutsche Spätromantik an. hen. Noch nie vorher hatten sich die Me- dien so häufig und so ausführlich mit der OstseerAkademie im Pommern-Zentrum befasst. Nur - das Bild, das ihnen von de- nen gezeichnet wurde, die von den eige- nen Versäumnissen ablenken wollten, stimmte leider nicht mit der Wirklichkeit überein. Artikelautor Martin Thoemmes war zwei Jahre lang bis Ende April vergange- nen Jahres als ABM-Geförderter Ange- steller der Pommerschen Landsmann- schaft. Sollte er in dieser Zeit nicht erfah- ren haben. dass es zwischen Akademielei- tung und Landsmannschaft über Themen und Inhalte der Akademieprogramme praktisch keinerlei Meinungsverschie- denheiten gegeben hat? Es war vielmehr der Zuwendungsgeber. der gegenüber der Akademie wiederholt anmahnte, anstelle zu zahlreicher besinnlich-literarischer stärker verständigungspolitische Themen zu berücksichtigen. Hat der Autor überse- hen, dass auch das Programm diesen Jah- res, noch vom einstigen Akademieleiter erstellt, unverändert geblieben ist. ob- wohl es die Landsmannschatt ja leicht um fremden- und verständigungsfreundliche Veranstaltungen hätte „bereinigen“ kön- nen? - Nein, die These einer verständi- geungsunwilligen Landsmannschaft ist an den Haaren herbeigezogen. Schreibt die Ministerpräsidentin Simonis unlängst an einen dieserhalb besorgten Bürger „„Mir Lübeckische Blätter 2001/12 185
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