Full text: Lübeckische Blätter. 2000 (165)

mal- Dek- r am nden OVO- . ret. Im- Dr. sität vald, er gi- lege, ches st H. lege walt der Prof. »eut- onn. Uwe anke ’keit edli- rage ehen von und die 2 an- r die ür er Imut tung [ die S, je- "de- 1keit 1h in erei, ein [aus- Ob- lerei Jeld. zera- dass enk- lem“ ENsi- > SE- .ntü- tori- Iten, . mit NSET- ein >80: viel ntli- J)00/13 straße chungsreihe „Häuser und Höfe“ in Lübeck enthält einen umfangreichen Katalog der hiesigen Beisiele, erarbeitet wurde er im Rahmen der von der VW-Stiftung geför- derten Forschungsprojekte zum bürgerli- chen Profanbau 1978-1984. Der Bereich Denkmalpflege arbeitet z. Zt. an einer Umsetzung dieses Katalogs in eine Daten- bank, die kontinuierlich fortgeschrieben werden kann. Thomas Brockows Disserta- tion sowie kunstgeschichtliche und restau- ratorische Abschlussarbeiten zu einzelnen Gebäuden liegen vor. Mit dem „Denkmal- plan Altstadt Lübeck“, der flichendecken- den Inventarisierung der Altstadthäuser, entstent eine umfangreiche Material- sammlung, aus der Eigentümer Informa- tionen über die Geschichte ihres Hauses und damit größere Planungssicherheit für Sanierungen und Umbauten erhalten kön- nen. Dass die Denkmalpflege sich damit nicht zufrieden gibt, sondern weiter daran arbeiten will. den Lübeckern das Erken- nen der wertvollen Malerei in ihren Häu- sern zu erleichtern, wurde von Horst Sie- wert betont. Ergebnisse aus dem ersten Projektabschnitt des „Denkmalplans“ werden demnächst veröffentlicht. Interes- se fand in diesem Zusammenhang eine pri- vate Initiative, die „Lübecker Wandmale- rei Werkstatt e. V.“, die im Foyer die Mög- lichkeit einer Präsentation von Malerei Die Innenräume der Lübecker Altstadt sind reich an Wandmalereien - wie hier im Hause von Frau Elke Teich in der Glockengießer- und ihrer virtuellen Rekonstruktion auf CD-Rom vorstellte. Beabsichtigt ist, auf CDund später auch imInternet die Lübek- ker Wandmalerei in vielen Einzelbeispie- len zu veröffentlichen (Kontakt: Angela Köhler, Tel.. 0451 - 7071210, Fax: 7020910, E-Mail: akoehler@ Iynet.de). Größere Schwierigkeiten bestehen in Lübeck, eine restauratorische Betreuung der Wandmalerei kontinuierlich sicher- zustellen. Ein „TÜV“ findet nicht statt, auch „Wartungsverträge“ für kreigelegte Malereien gibt es kaum. Dass es in Lü- beck keine Planstelle für einen Amtsre- staurator gibt, stieß bei allen Tagungs- teilnehmern angesichts der Fülle des Ma- terials und der anspruchsvollen konser- vatorischen Fragen auf Unverständnis. Auch in der Podiumsdiskussion wurde hervorgehoben, wie hilfreich es SEI, wenn sich Denkmalpfleger, Restaurato- ren, Architekten und Hauseigentümer so krühzeitis wie möglich zusammensetz- ten. Präventive Untersuchungen, Kartie- rung, Sammlung methodischer Ergebnis- se, Entwicklung von Restaurierungskon- zepten sind Aufgaben, die von den kunsthistorisch ausgebildeten Denkmal- ptlegern kann vollständig geleistet wer- den können. Zum Abschluss des Sympo- sions verfassten die Teilnehmer daher eine Resolution mit der Aufforderung an Symposion über Wandmalerei (Foto: Alice Kranz-Pätow) die Hansestadt Lübeck, eine Planstelle kür einen Restaurator im Bereich Denk- malpklege zu schaffen. Bislang werden methodische For- schungen und Experimente zum Erhalt der Lübecker Wand- und Deckenmalerei von freiberuflichen Restauratoren gelei- stet. Prof. Gottfried Kiesow zeigt sich beeindruckt von den praxisnahen Versu- chen, die Eileen Wulff im Rahmen ihres Restauratoren-Diploms in der Mengstra- Be 44 durchführte. Durch klimatisierte „Einhausung“ der Malerei (d . h. luft- dicht abgeschlossene Kästen vor der Malschicht) erprobte sie Möglichkeiten, die zerstörerische Salzkristallisierung zu vermindern. Kiesow versprach, sich bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kür eine Förderung weitergehender und umfangreicher Versuche einzusetzen. Als das Symposion am Sonntagmittag endete, herrschte unter den Teilnehmern nicht nur Aufbruchstimmung, weil viele den Zug für die Heimfahrt erreichen mussten. Mit dem Gefühl. Anregungen erhalten zu haben, dazugelernt zu haben, Pläne gefasst zu haben, fand noch manch reges Gespräch im kleinen Kreise statt. Das internationale Ansehen der Hanse- stadt und die große Bedeutung ihrer Kunstschätze sind durch das Symposion deutlich bekräftigt worden. Lübeckische Blätter 2000/13 203
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