Full text: Lübeckische Blätter. 1999 (164)

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Es ver- deutlicht anschaulich den Rang, den Lü- beck als Stadt des Weltkulturerbes ein- nimmt. Robert Knüppel Aus der Musikschule: Das Junge Kammerorchester in Riga Im März 1999 reiste das Junge Kam- merorchester Lübeck der Lübecker Mu- sikschule nach Riga und nahm mit gro- ßem Erfolg am dortigen Musikschulfesti- val teil. Im Rahmen eines Austausches lud die Musikschule den Chor „Bächlein“ der Musikschule Riga Nummer 2 zu ei- nem Gegenbesuch nach Lübeck ein. Am 10. Mai kamen unsere Gäste, 38 Mädchen, 2 Knaben und 6 Begleitperso- nen, sehr spät und entsprechend müde im Gästehaus in der Mengstraße an und be- gaben sich sogleich in die verdiente Nachtruhe. Der 11. Mai begann um 11.15 Uhr mit einem Auftritt in der Marienkirche. Hier konnte man zum ersten Mal einen Ein- druck von der hohen Klang- und Stimm- kultur dieses von den Leiterinnen Laim- dota Ivule und Ilona Pakalnite einstudier- ten Chores bekommen. Viele Touristen und auch Lübecker ließen sich in der Ma- rienkirche nieder, um diesen Klängen zu lauschen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Leiterin des Amtes für Kultur, Dr. Ada Kadelbach, die nicht nur als Zuhörerin in der Marienkirche zu se- hen, sondern auch Gastgeberin des nach dem Mittagessen in der Musikhochschule um 13.30 Uhr stattfindenden Empfanges im Lübecker Rathaus war. Nach kurzer Erholung mußte man er- neut die Busse besteigen, um zum Kon- [ zrert in die wunderschöne Kirche Sankt lat sich Georg auf dem Berge in Ratzeburg zu ge- langen. Dank der freundlichen Unterstüt- zung der dortigen Chorleiterin Meyer- Borghardt wurden die Kinder vor und nach dem Konzert mit allerlei leckeren Annehmlichkeiten versorgt. Die Dirigen- tinnen hatten das Programm, das von Jo- hann Sebastian Bach bis zu zeitgenössi- schen lettischen Volksliedern reichte, in- teressant gestaltet. Nicht nur die Ausge- wogenheit des Klanges, sondern vor al- lem rhythmische Sicherheit und Stimm- empfindung zeichneten diesen Abend aus. Die Zuhörer in der gut besuchten Kirche dankten mit viel Applaus und Spenden. Am 12. Mai geleiteten 2 Stadtführer unsere Besucher in ihrer Heimatsprache durch Lübeck. Nach erneutem Mittages- sen in der Musikhochschule wurden die Zimmer im Gästehaus geräumt und es ging zum zweiten Konzert in die Pron- storker Kirche. Die Zuhörer im gut gefüll- ten Kirchensaal waren von den Leistun- gen des Chores überzeugt und halfen durch großzügige Spenden, die Weiterrei- se zu einem internationalen Chortreffen in Limburg zu finanzieren. Dieses Austauschprogramm entstand durch die gute Beziehung zum Kulturamt der Stadt Riga und dem Musikschulleiter Imants Kalnins, der selbst an dieser Reise teilnahm. Während des Empfanges im Rathaus wurden Gastgeschenke verteilt, kür die sich die Lübecker Musikschule mit entsprechenden Gegenpräsenten an- Kultur läßlich des Konzertes in Ratzeburg be- dankte. Es bleibt die Hoffnung auf ein baldi- ges Widersehen und vor allen Dingen der Dank an private Sponsoren und die Han- sestadt Lübeck, die diesen Aufenthalt des Chores finanziell ermöglichten. Jörg Linowitzki Kulturnotiz Ein neues Ausstellungskonzept im Hanse-Communikations-Center am Kreuzweg hat sich Ende Mai vorgestellt. Vor drei Jahren haben sich an diesem zen- tralen Standort verschiedene Dienstleister angesiedelt. Zu dem Gebäudekomplex gehört ein fast parkähnlicher Innenhof mit alten Bäumen. Angeregt durch den Rechtsanwalt Christian Kroeger (Rechts- anwälte Gollasch und Partner) beteiligen sich an einer großen Gemeinschaftaus- stellung mit Skulpturen von Jan Jastram auch die Dresdner Bank, Filiale Lübeck, und die Allgemeine Ortskrankenkasse, Geschäftsstelle Lübeck. Auf verschiede- nen Ebenen, in Innenräumen und im Au- Benbereich ist eine großzügige Ausstel- lung entstanden, die bis zum 10. Septem- ber besucht werden kann. Weitere Projek- te werden folgen. Ein ausführlicher Be- richt in unserer Zeitschrift folgt nach der Sommerpause. Gerda Schmidt Overbeck-Preis für Bildende Kunst der Gemeinnützigen Gesellschaft Bereits 1988 stiftete der Verleger Charles Coleman einen neuen Lübecker Preis, den „Overbeck-Preis für Bildende Kunst“. Er solle der „Ausbreitung, Wei- terentwicklung und Förderung zeitgenös- sischer Bildender Kunst“ dienen und vor- nehmlich an jüngere Künstler aus unserer Region und dem ost- und nordeuropäi- schen Raum verliehen werden. So LE- schah es anläßlich des 200. Geburtstages von Friedrich Overbeck, dem Maler und Sohn des Lübecker Bürgermeisters und Senators Christian Adolf Overbeck, ei- nem der Gründungsväter der „Gemein- nützigen“, daß dieser Preis zum ersten Male überreicht wurde. Eine zweite Ver- leihung folgte 1991. Nach dem Tode von Charles Coleman übernahmen es Frau Marlene Coleman und Familie, den Preis ein drittes Mal zu vergeben, 1993. Der Overbeck-Gesellschaft war sowohl die Aufgabe übertragen, eine Jury zur Ermitt- lung der Preisträger einzuberufen als auch eine Ausstellung des Werks der Aus- gezeichneten zu veranstalten. Der Stifter Coleman widmete diesen Preis der Overbeck-Gesellschaft zu ihrem 70. Ge- burtstag. Daß die Gesellschaft zur Beför- derung gemeinnütziger Tätigkeit 1998 den 80. Geburtstag ihrer Tochtergesell- schaft zum Anlaß nahm, als Geschenk den Preis ein viertes Mal zu vergeben, entspricht lübschem Grundgesetz: „Wer Bürgerglück genießen will, muß es gern schaffen helfen!“ Folgende Künstler und Künstlerinnen bekamen bisher den Preis: Magdalena Je- telowa, Thomas Hartmann 1988/1989, Barbara Schmidt-Heins. Ane Anders Widoff 1991/1992, Kain Tapper, Norbert Schwontkowski 1993/1994. Der Preisträ- ger, der in diesem Jahr gewürdigt wird, ist Stephen Craig aus Nordirland. Gerda Schmidt 2r 1999/13 Lüibeckische Blätter 1999/13 195
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