Full text: Lübeckische Blätter. 1998 (163)

une, ette, 1€0- trai- 1au- sche der e in erte uter der kür 98/17 alle die Ausübung von Kammermusik ein besonders wichtiges Anliegen. Ganz auf dieser Linie liegt natürlich auch die Pfle- ge des Zusammenspiels im Orchester - dafür stehen das Salonorchester, das Blasorchester mit Bigband, das Junioror- Zum Wechsel in der Leitung der Musikschule chester und das Kammerorchester zur Verfügung. Ein Kinderchor ist gerade ge- gründet worden und auch neue, zeitgemär- Be Ansätze wie Keyboardgruppenunter- richt oder der Aufbau einer Jazz-Pop-Ab- teilung werden verfolgt. Neue Konzeption für die Lübecker Musikschule Professor Jörg Linowitzki Über 20 Jahre erfolgreiche Arbeit an der Lübecker Musikschule. Mein größter Dank gilt der „Gemeinnützigen Gesell- schaft“ und natürlich dem ausscheidenden Leiter, Herrn Professor Behrens. Jeder- mann weiß, nur mit größtem persönlichen Engagement war diese Arbeit möglich. Ich werde im großen und ganzen auf Bewährtem aufbauen können. Der Blick in die Zukunkt bringt aber auch Erneue- rungen mit sich: Die Büroarbeit soll so umgestaltet werden, daß die Musikschule noch mehr auf die speziellen Wünsche der Eltern eingehen kann. Auch die hoch- motivierten Lehrkräfte der Musikschule y! werden in die Arbeit mit eingebunden. Um die Leitung der Musikschule sinnvoll zu gestalten, habe ich mir zwei enge Mit- arbeiter gesucht: Herrn Gerhard Torlitz kür allgemeine Verwaltungsaufgaben und Herrn Olaf Silberbach für den Bereich der erheblich zu verstärkenden Öffentlich- keitsarbeit. Weitere Mitarbeiter werden sich der Probleme einzelner Fachgruppen anneh- men. Im Zentrum der Arbeit steht die be- treute Ensemblearbeit. Nichts dient der Förderung der künstlerischen und menschlichen Entwicklung so sehr wie die Kammermusik. Ensemblearbeit kann aber auch Orchesterarbeit heißen, soweit es die Schülerzahl der Musikschule zuläßt. Ein breites Spektrum der klassischen Instrumentalausbildung muß qualifiziert von verschiedensten Lehrern angeboten werden. Durch die Lehrervielfalt schafft man für Kinder wie für Erwachsene, und auch die sollen angesprochen werden, zu- sätzliche Anreize. Weitere Lehrkräfte werden von Beginn meiner Tätigkeit an der Musikschule zur Verfügung stehen. Das Anhören der verschiedenen mit den Schülern aufgenommenen Compact- Discs läßt die erstaunliche Vielseitigkeit der Lübecker Musikschule wohl am be- sten „erahnen“ ... Olaf Silberbach Die organisatorische Umgestaltung wird es der Musikschule leichter machen, sich mit anderen Institutionen dieser Art zu vergleichen. Die bedeutetet auch eine engere Zusammenarbeit mit der Musik- und Kunstschule in der Kanalstraße. Eine Verbesserung der Zusammenarbeit sollte zudem mit der Musikhochschule ange- strebt werden, um eine gezielte Begabten- förderung zum Wohle der Kinder zu ent- wickeln. Ein wichtiger Ausbau wird im Bereich der Jazz- und Popularmusik stattfinden. Schon Herr Professor Behrens konnte hier die ersten Weichen stellen. Erwähnt werden muß weiter, daß es gelungen ist, für die qualifizierte Betreuung der Kin- derschauspielschule neue Mitarbeiter zu gewinnen. Selbst wenn dies nur ein kleiner Aus- schnitt aus einem umfangreichen Konzept ist, sollte erwähnt werden, daß bei jeder Änderung oder Erweiterung die Frage der Raumkapazität und der finanziellen Mög- lichkeiten Berücksichtigung finden muß. Allen Mitverantwortlichen muß klar sein, welchen gesellschaftlichen und politi- schen Stellenwert die Jugendarbeit, auch speziell die musische Bildung in unserer Stadt haben sollte. Jörg Linowitzki Stiftungsfest 20. November Dienstagsvorträge Dienstag, 27. Oktober: Susanne Stojan-Rauer, Kiel Dienstag, 3. November: Chandrasekhar Rao, Wismar Theaterring GT !: GT Y: Beratungsversammlung 2. Dezember Großer Saal des Hauses der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Königstraße 5, 19.30 Uhr Testament und Erbrecht unter besonderer Berücksichtigung unterstützungsbedürftiger Menschen gemeinsam mit dem Verein für Betreuung und Selbstbestimmung in Lübeck Kulturelle und religiöse Vielfalt Indiens gemeinsam mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft 1. Vorstellung der Spielzeit 1998/1999 bei den Kammerspielen Freitag, 30. Oktober Sonntag, 1. November Black Rider Trau keinem über Sechzig Lübeckische Blätter 1998/17 263
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