Full text: Lübeckische Blätter. 1997 (162)

eck rbe- ahr- Die halt ide-. war mäe SON- n Zu cher SPÜ- cher land 1Len ES SU- lie- Ver- n. sell- SEN, Iset- nsti- oder ück- und 2 ih- die OLE- auf Erb- INZi- mei- L ist .trag [den. 1 die jun- ropa ftung VIark k ei- n der tteile sich eig- raus- und meln sVol- 1tlich Parti- e Be- ikern e LE- ahme sind. Auf- Weih- Passi. 'aulus 1997/19 durch namenhafte Beträge unterstützen können. Die Carl-Jacob-Burckhardt-Stiftung kann auf 30-jähriges Bestehen zurück- blicken. Anläßlich der Abiturienten- Entlassungsfkeier, die zugleich auch das 40-jährige Bestehen des Gymnasiums würdigte, wurde we gen besonders her- gausragender Verdienste um das Schulle- Poseidon-Schikkahrt ben eine Abiturientin mit der Prämie über den gesamten, für die Verteilung von Prämien zur Verfügung stehenden Betrag in Höhe von 2 000 Mark ausge- zeichnet. Zum zweiten Mal fuhren mit finan- zieller Unterstützung der Carl-Arthur- Strait-Stiftung Lübecker Oberschüler nach Kotka (Finnland). wie schon in der Vergangenheit war es wieder die Aktiengesell- schaft, die für den Transport auf dem Seewege sorgte und dabei durch einen besonders günstigen Passagepreis die Reise finanziell erst ermöglichte. Dafür sei der Poseidon-Schiffahrt von dieser Stelle aus sehr herzlich gedankt. Dem Bemühen des Ausschusses dieser Stik- tung. insbesondere Kontakte zu den drei baltischen Staaten zu Lewinnen, ist es zu verdanken, daß erstmals auch eine Gruppe von Schülern aus Estland als Gäste in Lübeck begrüßt werden konn- te. Sie waren durch das estnische Deut- sche Kulturinstitut in Dorpat im Rah- men eines jährlich durchgeführten deut- schen Sprachwettbewerbs ausgewählt worden. Der über 7 Tage dauernde Auf- enthalt war mit einem enggedrängten Programm ausgefüllt. Darüber hinaus unterstützte die Stiftung osteuropäische Studentinnen und Studenten während ihres zweiwöchigen Deutsch-Seminars in der „Ostseeakademie“ mit einem Ta- schengeld. Diese Veranstaltungen konn- ten letztlich auch nur deshalb durchge- führt werden, weil die Dr.-Günther- Schirm-Stiftung mit einem Zuschuß zur Seite stand. Während ich in meinem letzten Bericht von einer nachhaltigen Aufstockung des Stiftungskapitals aus Anlaß des 100. Geburtstages der Seni- orchetin Ellie Strait berichten konnte, so muß ich jetzt vermerken, daß Frau Strait in ihrem I0I. Lebensjahr verstor- ben ist. Die tiefe Verbundenheit der Fa- milie Strait zu der Stiftung ist dadurch zum Ausdruck gekommen, daß statt Kränze und Blumen am Sarg um eine Spende für die Stiftung gebeten wurde, die zu einer weiteren Aufstockung des Stiftungskapitals geführt hat. Wie in der Vergangenheit, so konnte im Berichtszeitraum die Florence- Fischer-Stiftung, die aus den Erträgnis- sen des Vermögens Waise, Halbwaise Lübeckische Blätter 1997/19 und Sozialwaise unterstützt und im Rahmen der Blindenarbeit tätig wird, wieder in zahlreichen Einzelfällen mit finanziellen Zuschüssen segensreich wirken. Die geförderten Maßnahmen kür die Kinder und Jugendlichen bis zum Alter von I8 Jahren reichten von der Übernahme der Kosten für Lernhil- ken, die für die meisten nicht nur schuli- sche Unterstützung, sondern auch Per- sönliche Ansprache und Betreuung be- deuten, über Zuschüsse für Sport- und Musikunterricht, Erwerb von Fahrrä- dern für Schulkinder und Zuschüsse für Kleidung und dergleichen mehr. Im Rahmen der Blindenarbeit hat die Stif- tung vor allem wieder die Ferienfreizei- ten blinder Menschen und deren Be- treuer finanziell unterstützen können. Als besonderes Projekt werden die vom Christlichen Blindendienst unter Pastor Krüger erstellten Kassetten finanziell begleitet. Das vorhandene Kassetten- Kopiergerät mußte erneuert werden. wodurch die Arbeit des Blindendienstes erheblich erleichtert wurde. Die Auf- wendungen im Rahmen der Unterstüt- zung blinder Mitmenschen beliefen sich im Berichtszeitraum auf zirka 19 000 Mark. Neben den traditionellen Aufgaben- feldern, denen sich die Gesellschaft ständig widmet, konnte aber auch in verschiedenen Einzelaktionen bei aktu- ellen Problemstellungen durch finanzi- elle Unterstützungen geholfen werden. So soll die Sozialarbeit der Arbeiter- Wohlfahrt in der offenen Drogenszene finanziell unterstützt werden. Ziel die- ser Straßensozialarbeit ist es, Gesund- heitspräventionen vor allem durch Spritzentausch oder andere Hilfen zu betreiben. Die Zahl der Abhängigen in Lübeck wird auf zirka 1200 geschätzt, von denen allerdings nur etwa 200 er- reichbar sind. Mit Unterstützung der Gesellschaft konnte eine Beratungsstelle für suizid- gefährdete Kinder und Jugendliche ihre Arbeit aufnehmen. Für einen Über- gangszeitraum von 6 Monaten wurde die Büroraummiete übernommen. Fer- ner wurde die sich durch Abschlagszah- lungen der vom Arbeitsamt finanzierten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erge- bende monatliche Unterdeckung zum vorgesehenen Gehalt der Bürokraft dar- lehensweise vorgestreckt. Die hier auf- gewandten Gelder wurden aus Mltteln der Dr.-Weidemann-Stiftung entnom- men. Ein weiteres unterstützungswürdi- ges Projekt wurde in der Restaurierung wertvoller, aus Georgien in den Besitz der Butendach-Bibliothek der Refor- mierten Kirchengemeinde in Lübeck zurückgekehrter Bücher gesehen. Es handelt sich um Bücher, die in den Wir- ren des Krieges und der Besatzungszeit verschwunden waren. Um ehrenamtlich tätige private In- itiativen, die in Lübeck beispielhaft in der gesundheitlichen Förderung von Kindern und Jugendlichen arbeiten, in ihrem Bemühen zu bestärken, ist in Zu- sammenarbeit mit dem Amt für Ge- sundheitswesen der Hansestadt Lübeck ein Förderpreis Jugend-Gesundheit eingerichtet worden. Dieser Preis, der mit 5 000 Mark dotiert ist, wird alle zwei Jahre, erstmals in diesem Jahr ver- geben. Der Begriff Gesundheit wird hier allumfassend, nämlich seelisch, psychisch, körperlich und physisch. ge- sehen. 25 Jahre ist es her, daß mit der Akti- on „Rettet Lübeck“ unsere Gesellschaft in Verbindung mit der Hansestadt Lü- beck und den „Lübecker Nachrichten“ durch eine Podiumsdiskussion und eine Ausstellung dokumentarischer Fotos das Problem der Erhaltung und Gestal- tung der Lübecker Altstadt als Gesamt- kulturerbe in die breite Öffentlichkeit getragen und sichtbar gemacht hat. 10 Jahr ist es her, daß die Lübecker Alt- stadt in die Liste des UNESCO-Weltkul- turerbes eingetragen worden ist. Dieses Jubiläum wurde kürzlich durch ver- schiedene Veranstaltungen gefeiert, wo- bei die Gesellschaft eingedenk ihrer Mitwirkung vor 25 Jahren die Träger- schaft dieser Veranstaltungsreihe über- nahm. Auch mit dem durch eine Ausstel- lung einer Architekten-Studentengrup- pe der Technischen Universität Braun- schweig vorgestellen Thema „Ein Dach für Lübecks freie Bühne“ hat sich die Gesellschaft befaßt. Die Freilicht- bühne ist anläßlich der 700-Jahr-Feier Lübecks 1926 mit Unterstützung der Gesellschaft geschaffen worden. Die einzige selbständige Stiftung der Gesellschaft, die freie Sparkasse zu Lübeck, konnte in ihrem 180. Geschäft- jahr trotz des angesichts der konjunktu- rellen Lage schwierigen Umfelds ihren soliden Expansionskurs fortsetzen und die Bilanzsumme um 6,8 Prozent auf über 3,2 Milliarden Mark ausweiten. Die wichtigsten Impulse für das Wachs- tum gingen erneut vom Kreditgeschäft aus. Den Schwerpunkt bildeten langfri- stige Ausleihungen an Privatpersonen vornehmlich für den Wohnungsbau. Im Dienstleistungsgeschäft konnte vor al- lem bei der Immobilienvermittlung ein Rekordergebnis erzielt werden. Aus 311
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