Full text: Lübeckische Blätter. 1997 (162)

»erfüh- ewulzt : beim en dar- § „Ver- I ete. Er it dem ‘t. des: m Bay Mitte] zugute en Ge- e Baß. ag zum en Ge- er zum Ilererst endige, 18Pirie- m Chef ch wie Orche- Zum A- mäßige nit dag Arbeit n könn- bar ist. rengun- Ilenbay eibt die ringlich Viggers, eunde“. rchester uppen“ lossene 1 Stand :hmöhe, sich als vünsche , den Eg es auch und ih- Theater alle vol] Zukunkt zrer „ih- gjährige nt: ,Ich mal ein , nur in nleswig- rde gut 2s68 Or- n liebe- ilharmo- tadt Lü- iter 1997/14 Vorschau auf die Konzerte des Sinfonieorchesters des Norddeutschen Rundfunks 1997/1998 | Das Konzertangebot des Sinfonieor- chesters des Norddeutschen Rundfunks | für die Saison 1997/1998 ist wieder von zuberordentlicher Qualität. Paul Mül- Jer, neuer Dramaturg des Orchesters, konnte in einer Pressekonferenz des vereins der Musikfreunde, der diese | Konzertreihe in Lübeck betreut, eine | Reihe präsentieren, die sowohl in Hin- hlick auk die Dirigenten als auch auk die golisten eine abwechslungsreiche SA i- | jon verspricht. Allein dreimal wird der | nach dieser Spielzeit zum Gewandhaus- | orchester in Leipzig wechselnde Chef- | dirigent Herbert Blomstedt noch die | konzerte leiten, wovon eines. sein Ab- schiedskonzert, ein reines Orchester- | konzert sein wird. Bei den Solisten | cent das Klavier in drei Veranstaltun- | gen in Folge im Zentrum. zweimal sind namhakte Geiger zu hören und je einmal | ein Cellist und ein Trompeter. Bedaue- rlich ist, daß nur in einem Konzert ein Zusammenwirken mit dem Chor des | Norddeutschen Rundfunks geplant ist, weil gerade die aufwendigeren Chor- werke den größeren Möglichkeiten des | genders entsprachen. So weist die fol- gende Saison zwar eine Reihe von Pro- orammen auf, deren Gestaltung sehr überlegt sind, bei anderen ist eine eher konservative Werkauswahl zu beobach- ten, so daß sich diese wenig von denen des hiesigen Orchesters unterscheiden. Das trifft gleich auf das erste Kon- yert am 15. Oktober zu. Der Ungar Ivan | fischer dirigiert Bartsks opus 10. Zwei Bilder“, dann Schumanns Cello- konzert (Solist: Steven Isserlis) und pvoráks sechste Sinfonie. Weniger ausgetretene Pfade betritt Herbert Blomstedt dann am /4. Novem- her mit einer inhaltlich fein abgestimm- ten Auswahl. Auf „Tod und Verklärung“ von Richard Strauss folgt das 1939 ent- standene „Concerto funebre“ für Violi- ne (Solist: Thomas Zehetmair) und Streichorchester von Karl Amadeus Hartmann, erster Reflex des Komponi- sten auf die unheilvoll hereinbrechen- den Kriegsereignisse, dann eine ..Stele“ genannte Komposition des ungarischen Komponisten György Kurtäg und als Abschluß Beethovens zweite Leonoren- Ouvertüre. Das dritte Konzert am 18. Dezember dirigiert der Finne Neeme Järvi. An die- sem Abend werden Werke erklingen, die auf Klassisches bezogen sind. Mi- chail Goldsteins Sinfonie Nummer 2|] g-Moll ist im Mozart-Stil komponiert und Arvo Pärts „Concerto piccolo nutzt die Tonkolee B-A-C-H. Einziges Lübeckische Blätter 1997/14 Werk in reiner Klassizität ist Haydns Trompeten-konzert (Solist: Reinhold Friedrich). Den Abschluß bildet Schön- bergs Orchesterkassung des Klavier- quartetts opus 25 von Johannes Brahms. Im vierten Konzert am 11. Januar 1998 hat Herbert Blomstedt Alban Bergs Violinkonzert (Solist: der Kon- zertmeister des Orchesters Roland Greutter) mit Bruckners siebenter Sin- konie kombiniert, zwei Werke, deren Erfolg beim Publikum sicher und die das Orchester auf seiner anschließen- den Spanien-Tournee aufführen wird. Pinchas Steinberg nutzt wieder die besonderen Möglichkeiten des Orche- sters. Er dirigiert im fünften Konzert am 21. Februar zunächst Beethovens erstes Klavierkonzert (Solist: Olli Mustonen) und dann die im Konzertsaal wegen ih- rer extremen Anforderungen selten zu hörende, gerade bei jungen Hörern sehr beliebte Suite „Die Planeten“ von Gu- stav Holst. Die Damen des Chores des Norddeutschen Rundfunks werden dar- an beteiligt sein. Das Programm, das der Finne Sakari Oramo am 13. März vorstellen wird, enthält neben Ravels „Rhapsodie espa- gnole“ Karol Szymanowskis „Sinfonie concertante“ für Klavier und Orchester (Solist: Ewa Kupiec) und zum Abschluß die künfte Sinfonie seines Landsmannes Jean Sibelius. Im vorletzten Konzert am 18. April steht Sian Edwards vor dem Orchester. Die Dirigentin hat sich mit den „Four Sea Interludes“ aus Benjamin Brittens Oper „Peter Grimes“ und Mozarts C- Dur-Klavierkonzert KV 467 (Solist: Rudolf Buchbinder) im ersten Teil und zwei Werken Strawinskys im zweiten. den „Variationen für Orchester“ und der „Sinfonie in drei Sätzen“, ein reizvolles Programm zusammengestellt. Die Reihe beschließt Herbert Blom- stedt am 1/0. Mai zunächst mit einem Komponisten, zu dem er sich besonders hingewandt hat. Es ist Paul Hindemith, dessen „Sinfonia serena“ erklingen wird. Zum Ende von Blombergs Wirken erklingt dann Mozarts „Jupiter“-Sinfo- Nie. Die Entwicklung der Konzertreihe ist gut. Positiv ist auch, daß der Verein der Musikfreunde unter seinem Vorsit- zenden Dr. Peter Behnck es wieder er- reicht hat, daß Sponsoren Schülern die Teilhabe an diesen Konzerten durch ein erfreulich günstiges Abonnement er- möglichen. Arndt Volz Dunkelrote Rosen: Theaterkest 1997 Eigentlich sollte das Theaterfest schon im vergangenen Jahr gekeiert werden: die „Gesellschaft der Theater- freunde Lübeck“ konnte auf ein zehn- jähriges Wirken zugunsten der Bühnen in unserer Stadt zurückblicken. Da aber die Sanierung des Hauses und vor allem der Technik noch Wünsche offen gelas- sen hatten, wurden nun ,,11 Jahre Ge- sellschaft der Theaterfreunde Lübeck“ kestlich begangen. Generalintendant Dietrich von Oert- zen konnte sich in seinen begrüßenden Worten über ein nahezu ausverkauftes Haus freuen. Mit freundlichen Worten moderierte er das Abendprogramm und stellte auch die neue Mezzosopranistin Maria Koler vor, die mit der Barcarole aus „Hoffmanns Erzählungen“ an der Seite von Angela Nick sofort die Sym- pathien des Publikums gewann. Temperamentvoll hatte Generalmu- sikdirektor Erich Wächter mit dem Philharmonischen Orchester den Abend mit der Ouvertüre zur „Fledermaus“ er- öffnet, und mit fünf Szenen aus dieser Operette, die am 28. November Premie- re haben wird, wurde der musikalische Teil des „Theaterfestes 1997“ beschlos- SEN. Sängerinnen und Sänger, die sich in den vergangenen Spielzeiten ihre Lr o- Ben Verdienste erworben haben. sangen die herrliche Musik von Johann Strauß. Die Damen Elisabeth Kraus. Renée Sessely, Barbara Spieß und die Herren Olaf Franz, Dieter Müller. Stephan Rü- gamer und Mark Schnaible sowie Ange- Ia Nick und Maria Koler sangen Szenen aus „La Traviata‘ - Premiere im März -, aus dem „Vogelhändler“, aus der „Lustigen Witwe“. Mark Schnaible verkündete das Motto des Abends „Dunkelrote Rosen“ aus „Gasparone“. Stürmischer Beifall belohnte die So- listen, das Orchester mit seinem Diri- genten und den wie immer sicher agie- renden und singenden Chor des Thea- ters. Ein ausgiebiges Fest schloß sich. Die hochsommerlichen Temperaturen auch im Hause sorgten für gewaltigen Andrang an den Getränkeständen. lek- kere Spezialitäten fanden ausreichend Liebhaber, und wer wollte. und das wa- ren trotz der Hitze viele. konnte tanzen nach Discomusik und einer Band. die hervorragend - aber nach unseren Oh- ren im oberen Foyer viel zu laut - spiel- te. Im Studio hörte man dagegen gern dem Pianisten zu. Hans-Jürgen Wille 223
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