Full text: Lübeckische Blätter. 1997 (162)

und Beide gefeiert Tag der Überra- rei mit tbewer- igstelle 62 auf 28 AUg- Ziegel- Straße. vonner. ie Aus- 6 1977 ngefkügt nen die Lab eg chfrage ng eher rt, Ge- meisten azu die tungen tz stän- 1r mittel Roma- | SOWIE che ak- efinden iele, 30 tungen. "ro Wo- »ch und [stag 9- ite Ser- erfreu- kinden .r 1997/14 etwa dreimal jährlich statt. Die Zweig- stellen würden sich freuen, wenn mög- lichst viele, die diesen Bericht lesen. wieder einmal einen Test in den Biblio- theken machten oder ihre Kinder zum Besuch anregten. Dabei muß wiederholt | werden, daß Leser bis zu 18 Jahren von den Lesegebühren für die Leserkarte befreit sind. Zur Feier dieses Geburtsta- ges wird im Oktober beziehungsweise November für die Kinder ein Kasperle- iheater in Aktion treten. Im Dezember sollen Märchenfilme Lezeiet werden. Diese Veranstaltungen werden vor Ort und in der Presse angekündigt werden. Die Zweigstellen leiden besonders unter den knappen Erwerbungsmitteln, die innen den Zugang zu den neueren Medien wie Compact-Discs und Videos erschweren oder bis jetzt unmöglich machten. Die Bibliothek kann momen- tan nur auk bessere Haushaltszeiten hof- fen, weiß aber, daß sie mit Einbußen an Attraktivität noch länger wird leben müssen. Das Durchhalten dürfte sich aber lohnen, denn Ende des Jahres. viel- leicht Anfang nächsten Jahres sollten die meisten Zweigstellen an den elek- tronischen Katalog der Zentrale ange- schlossen sein. Weitere elektronische Dienstleistungen sind in der Zukunft denkbar, natürlich auch wieder vom Lübeckische Blätter 1997/14 Geld abhängig. So besteht die Chance, daß Zweigstellen in ihren Stadtteilen zu Mittlern aktueller Informationen wer- den. Leider haben sich bisher Sponso- ren nicht für die Aufgaben der Stadtteil- bibliotheken erwärmen können. Das ist bedauerlich, denn die jungen Leute sind die Zukunft unseres Landes, und die meisten Leser sind Schüler. Lesen un- terstützt das Denken, das Sich-Aus- drücken-Können und die eigene Ur- teilskraft. Die intellektuelle Schulung, Bildung und der Erwerb von Kenntnis- sen durch Bibliotheksnutzung werden durch Sparmaßnahmen zunehmend §E- fährdet. Gerade für dieses Jahr wurde eine Kürzung des Erwerbungsetats um 1 80000 Mark - Vorjahr etwa 844000 Mark - verfügt. Schon im vorigen Jahr konnten nur noch 16904 Bücher und Medien - gegenüber 31000 im Jahr 1990 - beschafft werden. Mit den zahl- reichen Kunst- und Musikangeboten werden in Lübeck nur bestimmte Kreise der Bevölkerung und auch nur be- stimmte Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten des Menschen angespro- chen. Volkshochschule und Bibliothek - im Zusammenwirken mit den Schulen und Hochschulen - bieten hier ein Ge- gengewicht auf einem ganz anderen Feld, das für unsere Zukunft minde- stens ebenso wichtig ist. Auch die Zweigstellen, mögen sie noch so be- scheiden gestellt sein, arbeiten seit lan- gem für diese Ziele. Daher werden auch die Aufbauleistungen der Nachkriegs- jahre, die von Niemann und Klinsmann erbracht wurden, im Rahmen des ..Bi- bliothekshistorischen Seminars“. das im Rahmen des Festprogramms vom 22. bis 24. September in der Zentralbi- bliothek stattfindet, sowie in der späte- ren Publikation gewürdigt werden.
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