Full text: Lübeckische Blätter. 1996 (161)

9. Der Klingenberg in den 8Oer Jah- ren - Gestaltungskonzepte 1985/ 1986: Auf der Suche nach einer neuen Gestalt Anfang der 8Oer Jahre baute die Volks- bank am Klingenberg ihr Bankgebäude um und erneuerte in diesem Zusammen- hang auch die gesamte aus den SOer Jahren stammende Fassade. Damit verbunden, regte der damalige Direktor der Volksbank, Stahl, auch die Umgestaltung einer Teilfläche des Klin- genbergs an, um die Vorplatzsituation vor dem Bankeingang gestalterisch zu verbessern. Bankdirektor Stahl teilte dem damaligen Bausenator Hans-Dieter Schmidt diese Absicht in einem Schrei- ben vom Frühjahr 1984 mit. Diesem Schreiben war auch ein Gestaltungsvor- schlag des Lübecker Architekten Kieker für den Vorplatzbereich der Bank beige- legt. Diese Spendenbereitschakt der Volks- bank warf innerhalb der Verwaltung er- neut die bereits mehrfach diskutierte Frage nach der künftigen Gestaltung des g e s a m t e n Klingenbergs ein- schließlich der Übergänge zur Mühlen- straße und zur Sandstraße auf. Gestützt auf eine Gestaltanalyse des Klingen- bergs entwickelte der damalige Stadt- bildpfleger Jens Uwe Hansen Ende 1984 - also noch vor den Beschlüssen der Bürgerschaft zum Verkehrslen- kungskonzept für die Altstadt - erste Diskussionsgrundlagen für die Klin- genberg-Gestaltung. In seiner Analyse der Gestaltsituation führt er unter ande- rem aus: „Der Plan* sieht keine Neugestaltung des Klingenberg, sondern eine Neuord- nung des Vorplatzes der Volksbank vor. Die vorgeschlagenen Gestaltungsele- mente (Pflanzrabatten mit Dauergrün, ungegliederte Pflasterungen, Sitzbän- ke, Schaukästen, Bäume) sind als eigen- ständiges Vorplatzgestaltungsmotiv in keinem Bezug zu der umgebenden Ar- chitektur und Raumsituation gestellt und aus stadtgestalterischer Sicht nicht wünschenswert. “'t Aber nicht nur der Vorschlag der Volks- bank war stadtgestalterisch bedenklich, sondern auch die vorhandenen Gestalt- elemente und Straßenmöbel, die unge- plant, zufällig und gedankenlos unter den Augen einer weitgehend uninteres- sierten und unaufmerksamen Ötkkent- lichkeit in den Nachkriegsjahrzehnten entstanden waren und teilweise noch Ô Gemeint ist der Vorschlag des Architekten Kiefer 14 Hansen, Jens Uwe: Untersuchung des Stadt- bildpflegers zur Umgestaltung des Klingen- berg; Lübeck 1984; Quelle: Archiv der Han- sestadt Lübeck 92 TT.... Abb AI. Gestaltungs- vorschlag von 1985 MAR Abb. 40: Volksbankfassade um 1995 L u 5 GRUB E Lübeckische Blätter 1996/6 heute das genbergs ] lem der Ss! architekto jungspavil dem ehen venberg '. Verkehrsi! merlicher zierte standortut Lebenser\v auch diesc tuation V gell: Per ges seine viel asphaltst schiedlic! wegbereic reich erle stark bet: aAusstellu! gen Kons ctört der funktiona menhang Breite Tt pom. Dit starken B hefristet ' der Sena daß der wird, bis genbers c Eine We bei der E zur Umt war auch Verkehrs! ße/Schüs: gandstral. rung hing aung steh berg und tungskon deutlich, Beschluls tigen Ve schen P konnten. dann auc bruar 198 „Ich bin frei, wei die sehr gungsko! menhäng abschlie/ gerschaf beraten, Jahres ei aus der k Randbed damit dic se anger zielles A Lübeckische
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