Full text: Lübeckische Blätter. 1994 (159)

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Andererseits ist die Darstellung des Wasserweges so deut- lich, daß sie nicht unbeabsichtigt in die Karte gelangt sein kann. Die Beschäftigung mit historischen Kar- ten ermöglicht interessante Einblicke in Eine Entgegnung: MuK ärgert die Frauen Unter dem Titel „Konzert im Rohbau - nur ein musikalisches Happening?“ gab arndt Vol für die „Lübeckischen Blät- ut in Heft 3 einen inkormativen Be- richt. Er beschrieb positiv die entstehen- 4 Musik- und Kongreßhalle und das in ihrem Rohbau praktizierte Sinfoniekon- zert. Die (landesbezuschußte?) Lübek- ker Lesben-Zeitschrift „Zimtzicke“ be- schäktigt sich mit demselben Thema aus der Sicht der Frauen. Die Autorin des Aufsatzes verdammt den Bau dilr MuK“ und das Konzert so negativ, daß ins Stellungnahme in Art einer Glosse dadurch herausgefordert wird, wenn von edlen männlichen Klängen“ die Rede ist und die Autorin meint, daß „„die Mu- cik ... eine traditionelle architektonische Leistung in athletischer Erscheinung ... ein Ereignis von gesellschaftlichem Rang zum Leben“ brachte. Gar so „tradi- tionell“ wirkt auf mich der Bau nicht, und „athletisch'‘? wenn weiterhin beklagt wird, daß Ri- chard Wagners „monumentalistische“ Meistersinger-Ouvertüre dem national- sozialistischen Staat diente, möge die Verfasserin bedenken, daß es sich in dieser Oper fast ausschließlich um zeit- lose Liebe einer weiblichen Person han- delt. Daraus zu schließen, die „MuK“ wirke „als Ausgangspunkt einer neuen Lübecker Konzertkultur“. wie ein »„Reichsmusiksaal“, erscheint mir recht abwegig. Ob wohl Udo Jürgens, Justus Frantz oder gar Udo Lindenberg davor zurückschrecken werden. dort zu kon- zertieren? Meint die Autorin wirklich. daß anstelle von „Wächter & Co.“ eine Frau als Diri- gentin ungemein geputzt hätte? Dann schnell aufs Podium gehüpftt, ihr Senato- rinnen, und den Taktstock geschwun- gen: die charmante Gunhild Duske. stu- dierfreudige Gaby Schröder oder sPOort- liche Anke Horn! Sollte hier „Frauen- musik die Chance gegeben werden. ge- genüber dieser einschüchternden Monu- mentalarchitektur, die planerisch Lanz ohne Frauen durchgeführt wurde, eine Ausgewogenheit zu erzielen?“ Da wird es allerdings höchste Zeit. Popstar Whit- ney Houston einzuladen, die gerade bei der diesjährigen Verleihung der Ameri- tzu Music Awards kräftig abgeräumt at. das Wissen. das in gelehrten Kreisen der damaligen Zeit über unsere unmittelbare Umgebung vorhanden war, und ergänzt so das vorhandene Schrifttum. Gerade die nördlichen Regionen der Kartenwer- ke bergen noch manch Geheimnis, das sich erst dem genauen und ortskundigen Betrachter erschließt. Dr. Christel Happach-Kasan Wenn dann noch ..das avantgardistische Foyer aus Glas ... einen Kontrapunkt bietet gegen den .90-Millionen-Wahn, indem es die Gedanken der Frau transpa- rent macht. ... bekäme unsere Gesell- schaft die Möglichkeit, musikalische Gedanken der Frauen, die ebenso wert- voll sind wie die der Männer. zu hören und zu erfahren.“ Ist bei den Folgekosten der Einsatz von Glasreinigung berücksichtigt, damit diese „Transparenz“ gtgewiährleistet bleibt? Und wie sieht es mit der Kunst am Bau aus,. Senator Dr. Zahn? Wehe. wenn dort ein Männerbild von Kolbe oder gar Hrdlicka aufgestellt wird! An- gebrachter wäre wohl ein Fries mit den Köpfen verdienter Lübeckerinnen wie Ingeborg Sommer, Mia Brede oder Tony Buddenbrook. Erklingt dann in der ersten Saison der „MuK“ beziehungsvoll neben Wagners „Dich. .teure‘ Halle. grüß ich wieder“ noch Whitney Houstons großer Hit ,I will always love you“. mag ein jeder für sich ausmachen. wen er/sie lieben will: die Frauen. die Männer oder die „MuK“. Milli S. Fußgänger und Radfahrer verdrängt - ein untragbarer Zustand: Der „Mehrzweckstreifen““ Nicht erst mit der Eröffnung eines flotten Filmpalastes in der ehemaligen Stadthalle gibt es fast jeden Abend einen untrag- baren Zustand im Straßenbereich zwischen der Mühlenbrücke und der Sankt-Jürgen-Brücke - oder besser: auf den Fußwe- oen und Radwegen. Sowohl auf der östlichen Seite vor dem Stadthallen-Filmpalast und einer Gaststätte, deren Name an graue Zustände in der früheren Sowjetischen Besatzungs- Zone erinnert, als insbesondere auch auf der westlichen Seite. wo es neben der Wallstraße zum Kaisertor hinauf und zum Kanalwanderweg hinunter geht, stehen auf den Fußwegen geparkte Personenwagen, teils auch auf den Radwegen. manchmal quer in voller Breite der Fußwege und Radwege, manchmal längs in Zweierreihen. Für die Fußgänger bleiben dann nur noch schmale Durchlässe, hin und wieder sind nicht einmal diese gelassen. Radfahrer müssen auf die Straße aus- weichen, Personen mit Kinderwagen ebenfalls. Macht und Gewalt des mit seinem Kraftfahrzeug Platz suchenden Auto- fahrers setzen sich durch, die einfachen und „unbewaffneten“ Fußgänger und die Radfahrer bleiben aut der Strecke. Nun sind hier die Fußwege und Radwege so eindeutig auszu- machen, daß es offenbar keiner Verkehrszeichen bedürtte. Ein aus der Zonen“-Gaststätte kommender und zu seinem auf der anderen Seite zwischen Wallstraße und Kanalbrücke auf Lübeckische Blätter 1994/5 den Gewegplatten geparkten Fahrzeug schlendernder Auto- fahrer wußte Bescheid: Hier handele es sich nicht um einen Fußweg - dies sei ein Mehrzweckstreifen, auch zum Parken. Selbst in den Haltestellenbereichen für die Stadtwerkebusse stehen die Vierrädrigen, deren Lenker offensichtlich in erster Linie Besucher der nahen Gaststätte sind. Es wird höchste Zeit. daß die Stadtverwaltung die Zustände hier nachhaltig ändert und für die schwächeren Verkehrsteil- nehmer verbessert. Unverzüglich muß eine für alle klare - wenn auch eigentlich überflüssige - Ausschilderung der Fuß- wege und Radwege mit den amtlichen Verkehrszeichen erfol- gen, um auch dem letzten Autoparker unmißverständlich vor Augen zu führen,. daß er seinen Wagen auf einem Fuß- oder Radweg abstellt. Begleitet werden muß eine solche Maßnah- me für eine längere Zeit mit einer regelmäßigen Verkehrs- überwachung an dieser Stelle. Alsbald aber sollte durch bau- liche Veränderungen oder Zusätze das Recht der Fußgänger und Radfahrer auf ihre Wege durchgesetzt werden. Hier kön- nen „Poller“ einen sinnvollen Dienst erweisen. Vielleicht ist diese Angelegenheit ja doch nicht so unwichtig, daß sich auch einmal die Innensenatorin oder der Bausenator um diese Zustände kümmeerrt? d 71
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