Full text: Lübeckische Blätter. 1994 (159)

Ö | elcl (Illi. „ur Mammutanstrengung: Vier Stunden Chicag, urde geprobt, dann fuhren alle nach Tourbu, ganta Cruz in ein Altenheim, um dort das ück, wa. erste Konzert zu spielen. Nn Breits | \fkensichtlich war die Form bereits WE- sten Ge. üntlich besser geworden, denn die alten Chicago. eute tauten sichtlich auf - Trompeter n Muse. Thomas Burhorn wurde sogar von einem , lernten | Musikveteranen im Rollstuhl persönlich billige | zuks höchste gelobt. Das anschließende en soLtr ßgukket hatte sich die Truppe ehrlich er- hr Eng. cpielt ~ doch es war noch lange nicht Ansatz schluß mit dem Musizieren: Los Canca- hwitzten jos war das nächste Ziel und ein kleines erlebten Restaurant an der felsigen Steilküste der hier den auftrittsort kür den ganzen Abend. uk jeden | auch nach sieben Stunden Spielzeit an an Ame. diesem Tag kamen die „Swinging Ever- tzureden) „reens“ und die ,Tanzraketen“ noch s findige | «chwungvoll rüber - ganz zufrieden gI1C Le- . konnte Chek Schlesinger seine Leute ins wochenende entlassen. Hier bot sich die Gelegenheit, die fantastischen Schön- heiten der Insel zu erkunden: Mit Leih- ED wagen wurde das vulkanische Hochge- ters hirsge mit dem Gipfel Roque de los | muchachos erforscht. Zwar war es die sikschule eanze Woche lang sehr dunstiges Wet- 1e ~ doch | ter, da eine dichte Wolkendecke auf REgen: Ih etwa 300 Meter Höhe alle Sicht verdeck- zerfrore. je, doch wenn man mit dem Auto die staltenan steile Serpentinenstraße in die Berge oße Fahrt | hinauffuhr, durchbrach man die Bewöl- anarische kung und durfte sich dann wie über den dahin ig; wolken fühlen. Zu bewundern waren r erst ap eke, mit weißem Nebel angefüllte Mils lange schluchten, aus denen riesige Felswän- n es sich de herausragten. Reiseby; Nicht alle wandten sich der Schönheit r gut und yes Gebirges zu; einige zogen es vor, am as für ein gtrand Bekanntschaft mit den Seeigeln ? überleb. jy schließen. Dann war es Zeit für den La Palma qyüchsten Auftritt. Wieder spielte das en. Orchester in besagtem Restaurant, doch lern auch diesmal nicht nur zum Kennenlernen, erwartete sondern kür ein fürstliches Essen am Imwedehy | nichsten Tag. rern, dem pas größte Konzert kam dann am Tag und Wein yor der Abreise: Das Casa de la Cultura bekannte jn El Paso hatte eine ganze Schule als oßes Feri. publikum für das Salonorchester einge- bereitge. haden. atz in dcn Eigentlich hatte sich sogar das Radio rr 5 Kilo. | amgemeldet, um das Konzert zu übertra- 1auptstadt „¿en - aber das war wohl kein so ernstge- lebt. meintes Versprechen, denn es erschien der Grup. weder ein Wagen noch irgend jemand ar es mög. von dem Sender. Das tat dem Konzert w in Mazo | aber keinen Abbruch - der Saal war LE- katert und stopft voll mit sehr munteren Kindern ter bei der und Jugendlichen, die sich von „Samba ciel‘ und d'amour“ und Petite Fleur“ schnell mit- :htparade“ jeißen ließen. Insgesamt wurde der Auf- Schwung [tritt zu einem vollen Erfolg; sogar Per- ; Schlesin- | fektionist „Joe“ Schlesinger lobte das enfalten- Urchester für die „Fortschritte. die es hsten Tag gemacht hatte“. lätter 1994/14 | Lübeckische Blätter 1994/14 Was bleibt noch zu sagen? Die Abreise kam viel zu früh. und zuhause in Lübeck war es viel zu kalt. Aber eins merkt man bei den Proben jetzt nach der Fahrt: So schnell wird keiner La Palma vergessen. Frank Wendler Musikschüler nahmen erste Compact-Disc auf Am 29. Juni nahmen die Schüler der Klavierklasse Olaf Silberbach ihre erste Compact-Disc in der Kirche der Advent- gemeinde Lübeck auf. Für alle Interessierten ist diese Aufnah- me im Offenen Kanal Lübeck (UKW 98,8 MHz. Kabel 106.5 MHz) an zwei Terminen zu hören: Mittwoch, 21.9.. um 17.30 Uhr, und Mittwoch, 5.10.. um 17.30 Uhr. Studenten aus Lettland, Litauen und Polen in der „Gemeinnützigen“ 35 Studenten aus Oppeln, Wilna. Memel und Riga nahmen zwei Wochen lang im Juni an dem dritten Sommerkurs der Ostsee-Akademie teil. Neben dem Trai- ning der deutschen Sprachkenntnisse standen dieses Mal die Beziehungen zwischen den benachbarten Völkern und die jeweiligen Bilder vom Anderen im Mittelpunkt des Kurses; vor allem die Analyse von Schulbüchern für den Ge- schichtsunterricht fand großes Interesse und kührte zu lebhaften Diskussionen, vor allem zwischen Polen und Litauern. Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützte die Carl-Arthur-Strait-Stif- tung die Studenten mit einem Taschen- geld und richtete einen Empfang in den Räumen der „Gemeinnützigen“ aus. Für die Gruppe schreiben Jurga Stanke- viciute aus Wilna und Waldemar Giel- zok aus Oppeln: „Die zwei Wochen in der Ostsee-Akademie fanden wir ausge- sprochen gut. Damit meinen wir die Ge- spräche in der Akademie und die Ausflü- ge nach Kiel, Flensburg und Hamburg. die uns viel von deutscher Kultur und Mentalität gezeigt haben. Das zentrale Thema des Sommerkurses war der Ver- gleich und die Auswertung von Ge- schichtsbüchern und die in ihnen enthal- tenen Aussagen über die Nachbarn. Wir haben gemeinsam die ideologischen Aspekte herausgearbeitet und gelernt, unseren Nachbarn zuzuhören und mit ihnen offen zu diskutieren. Aus den Ge- sprächen mit den Minderheiten auf bei- den Seiten der deutsch-dänischen Gren- ze ergaben sich zahlreiche Vergleichs- möglichkeiten mit dem Verhältnis von Mehrheit und Minderheiten in unseren Ländern. Schließlich hat uns auch das Konzert im Rahmen des Schleswig-Hol- stein Musik-Festivals sehr gefallen. Wir möchten uns sowohl bei der Ostsee- Akademie als auch bei der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätig- keit bedanken und hoffen sehr. daß sol- che Begegnungen zwischen Deutschen, Polen. Litauern und Letten auch in Zu- kunkt stattfinden.“ 79er Mitglieder werben Liebe Mitglieder unserer Gesell- schaft, in Kürze wird unser Dreijahresbe- richt für die Zeit von 1991 bis 1993 erscheinen, in dem unsere Gesell- schaft mit allen ihren Einrichtungen und Stiftungen sowie auch die Toch- tergesellschaften und -vereine Re- chenschaft ablegen über die Tätig- keiten und Erfolge während dieser Zeit. Seit Iangem nehmen wir dies zum Anlaß. neue Mitglieder zu wer- ben. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe: Wir möchten Sie herzlich bitten, in Ihrem Bekanntenkreis über unsere Gesellschaft, ihre Ziele und ihre Arbeit zu sprechen und so Interesse an einer Mitgliedschaft zu wecken. Nennen Sie uns bitte die Menschen, die unsere Arbeit unterstützen möchten. Wir schicken den uns ge- nannten Personen den Dreijahresbe- richt zu, außerdem erhalten sie wäh- rend drei Monaten die Lübeckischen Blätter. Das ist eine nicht ganz billi- ge Werbeaktion. daher wäre es gut, wenn uns nur solche Personen vor- geschlagen werden, bei denen nicht nur ein vages Interesse angenom- men wird. Wir haben zur Zeit 2 145 Mitglieder, das ist gewiß für eine Gesellschaft wie unsere nicht we- nig. jedoch nur ungefähr ein Prozent der Lübecker Bevölkerung. Es sollte doch möglich sein., etwas mehr als nur jeden Hundertsten Lübecker für unsere Arbeit zu interessieren! Selbstverständlich freuen wir uns, wenn neue Mitglieder auch bereit sind, in einer unserer Einrichtungen, in einem Ausschuß oder einer Stif- tung mitzuarbeiten; wir werden - wie auch in früheren Jahren - unsere neuen Mitglieder zu einem Ge- spräch einladen, in dem einzelne Vorsteher aus der Arbeit der Ein- richtungen und Stiftungen berich- ten. so daß sich jeder ein genaues Bild machen kann und auch Lust zum Mitwirken bekommt. Vorsteherschaft
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