Full text: Lübeckische Blätter. 1992 (157)

1 im Jah- 6 Milliar- ler Spar- sich 1991 gerungen herungen die gute rtpapier- werden. Sparkas- 1991 voll- 1stum des ' erbesse- MIN 1 Verbin- weiteten lich, den chkosten rSOrge zu bsichtigt, Vlillionen en Mark) H 1k 120 big Tt. des Alt- len etwa e für die tadtthea- orgenkir- - Arbeits- kelmann, ister Jan- schiedet. bis Ende VIillionen : und wis- gen zur uper Ha- Holsteins schmaier inen Be- 0 Mlllio- Tod der 2s in den rehenden hundert- er Verle- rei Gene- Lswesens -la: lätter 1992/12 Mensch - Natur - Stadt Städtische Grünpolitik unter veränderten Bedürfnissen und Anforderungen * In Lübeck steht das Spannungsverhältnis zwischen Natur und Technik - Wirtschaft - Wohnen immer wieder im Blickpunkt des Interesses. Die Diskussion darüber wird durch die Riick- besinnung auf überkommene Werte unserer Stadt - die Altstadt als Weltkulturgut - belebt; über die Wallanlagen ist gerade Jüngst in den „Lübeckischen Blättern“ berichtet worden. Blick vom Wall um 1860 (F. Schmidt) Unter diesem zunächst umfassenden Ansatz werden im folgenden einige we- sentliche Merkmale und Erfordernisse heutiger Grünpolitik in den Städten ge- nannt. Aber vorher soll versucht werden zu beschreiben, welche Anforderungen die Bürger einer Stadt heute an die städ- tische Grünpolitik stellen. Dabei ist zu bedenken, dal diese Bedürfnisse und Antorderungen oft in ganz unterschiedli- che Richtungen weisen, und es ergibt sich daraus die Frage, wie denn eine städtische Grünpolitik vernünftig auf diese widersprüchlichen Strömungen reagieren soll und kann. Bedürfnisse der Bevölkerung Die im folgenden gewählten Begriffs- Lübeckische Blätter 1992/2 ..ccccct § Paare sind so nebeneinandergestellt, dal jeweils der erste Begriff eher für ein neu- es Bedürfnis steht, während der zweite Begriff eher traditionelle Auffassungen wiedergibt. Naturbewegung und Naturverneinung Einerseits fühlen sich fast alle Menschen von dem globalen Ausmaß der Umwelt- zerstörung betroffen. Waldsterben, Waldvernichtung, Ozonloch und Rob- bensterben sind Stichworte für Entwick- lungen, die niemanden ungerührt lassen, weil sie die menschliche Existenz selbst in Frage stellen. Es wird von allen als notwendig angesehen, einer weiteren Naturzerstörung energisch entgegenzu- treten, und so wird jeder Baum., derin ei- Eine Stadt hat soviel Natur und Gartenkultur, wie ihre Politiker und Bürger verdienen. Diese These könnte über dem nachste- hend abgedruckten Aufsatz „Mensch - Natur und Stadt*) ste- hen, den der Sprecher der Grünflächenämter in Deutschland, Herr Dr. Kaspar Klaffke, verfaßt hat. Seine Ausführungen können uneingeschränkt auf Lübeck übertragen werden. ner Stadt aus welchen Gründen auch im- mer gefällt werden soll, mit großer An- teilnahme verteidigt, jede Ruderalfläche wird zum Sinnbild urwüchsiger Natur, die es mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen gilt, jeder Frosch, der auf der Suche nach seinem Laichge- wässer die Straße kreuzt, findet höchste Aufmerksamkeit und Zuwendung. Das ist die eine Seite, die andere Seite - manchmal nur die andere Seite dessel- ben Menschen - fühlt sich durch die Na- tur eher belästigt. Ein StraßBenbaum be- schattet in unzulässiger Weise die Woh- nung eines Bürgers und soll gefällt oder doch wenigstens stark zurückgeschnitten werden, der Wildwuchs auf dem Bürger- *) zuerst veröffentlicht in .Das Gartenamt“ 1989, Heft 7 13
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