Full text: Lübeckische Blätter. 1992 (157)

ler die er Ar- einen culptu- beige- iert zu ahr: ei- 2m RE- Augen, ren aus Ie Zei- e Bild- ärteste >2. Eine 1e halb : müht en ragt "Iz, un- vier als 1d Ge- lischen selbst- enapsis 1, WENN chmicit r 1992/10 LITERATUR .- THEATER - MUSIK . AUSSTELLUNGEN - VERANSTALTUNGEN Musik Brahms-Festival in der Musikhochschule Die Einrichtung eines Brahms-Instituts an hiesiger Musikhochschule und kürzli- cher Erwerb des Originalmanuskripts vom 2. Klavierquartett gaben Anlaß zur Planung eines „Brahms-Festivals 1992<. Im Kammermusiksaal der Hochschule, in Dom und Holstentorhalle, wurden vom 25. April bis 3. Mai in elf Konzerten Klavier- und Kammermusik, aber auch Lieder, das gesamte Orgelschaffen und einige Hauptwerke für Chor und Orche- ster aufgeführt. Daneben sollten in öf- fentlichem Symposium unter Mitwir- kung des Instituts und der Editoren der neuen Brahms-Gesamtausgabe des Kie- ler Musikwissenschaftlichen Universi- tätsinstituts Fragen zur Rezeptions- und Wirkungsgeschichte behandelt werden. Die Veranstaltungsreihe wollte bewußt auch den weniger bekannten Brahms ins Blickfeld der interessierten Öffentlich- keit rücken und aut die Bedeutung des neugegründeten Instituts hinweisen. Wenn dabei der Komponist in Bezie- hung zu seinen Zeitgenossen gestellt wurde, war eine Erweiterung des Ange- bots auf norddeutsche Künstler in Lite- ratur und Malerei wie zum Beispiel Heb- bel oder Nolde denkbar. Ein informativ gestaltetes Programm- heft führte durch die umfangreiche Ver- anstaltungsreihe. Wie dringend notwen- dig die Fertigstellung des Großen Saales ist, bewies beim Eröffnungsabend im Kammermusiksaal die drangvolle Fülle, auf die man offensichtlich nicht vorberei- tet war. Das 2. Klavierquartett A-Dur op. 26, dessen Manuskript kürzlich für 1,35 Mil- lionen Mark erworben war, eröffnete in Zweites Lübecker KAMMERMUSIKFEST (Musik der Kaiserzeit) im Lübecker Kolosseum 28., 29. u. 30. Mai 1992 der Besetzung von Winfried Radema- cher (Violine), Jone Kaliunaite (Viola), Nikolaus Trieb (Cello) und Keiko Tamu- ra (Klavier) den Kammermusikabend. Mit selbstbewußtem Anschlag über- nahm das Klavier am Anfang die Füh- rung. Dadurch zwang es seine Begleiter Zu korciertem Einsatz, so daß sich akusti- sche Uberkorderung ankündigte. Doch dann gingen die Streicher ihrerseits ins Gefecht und leiteten in sensiblere Aus- drucksbereiche über. Wesentlicher Reiz dieses Ensembles ging aus von dem ju- gendfrischen Charme, mit dem Gefühl geschmackvoll dosiert wurde. Der gute Eindruck verstärkte sich noch dadurch, daß alle Mitwirkenden dank penibler Vorbereitung eine Gemeinschatktslei- stung in vorbildlicher Präzision VOr zeig- ten. Obwohl das Ergebnis wie aus einem Guß modelliert erschien, hätte man sich doch etwas mehr an klanglichen Chan- cen für die unmerklich leitende Geige und das tonschöne Cello gewünscht. Während sich die Bratsche dezent zu- rückhielt, wäre für die Pianistin engerer Blickkontakt zu dynamischer Rollenver- teilung mit den Streichern nützlich LEWE- SEN. Zartere Lichter wurden im Adagio ge- setzt, wenn die Streicher ihre Saiten dämpften, das Tasteninstrument bei weit geöffnetem Flügel zuerst noch grollte, sich dann aber auf Gesanglichkeit be- sann. Auch im Scherzo setzte sich das Klavier gegenüber den stimmungsvoll ausmalenden Streichern mit etwas vor- dergründig wirkender Verve durch. Der ausgreifend schwungvolle Finalsatz run- dete das Bild einer engagierten Mann- schaft, die temperamentvoll den klavier- konzert-ähnlichen Part mit Brillanz aus dem Ärmel schüttelte. Das folgende 1. Klavierquartett von Brahms war von gleicher künstlerischer Intensität geprägt. Doch hier erschien der Klang des Flügels glücklich austa- riert, so daß beispielsweise das Andante von mustergültigem Gleichgewicht der Stimmen geprägt war. Daß dem unga- risch aufgezäumten Finalsatz tosender Beifall folgen würde, war bei diesem Format der Darbietung zu erwarten. Meinte eine passionierte Kkammermusik- Freundin: „Warum soll ich dann noch die Meisterkonzerte im Kolosseum abonnieren?“ Hans Mlillies MELDUNGEN iüG M Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit C M rz r rn R mu Theaterring Die letzten Vorstellungen: GT I: Sonntag, 14. Juni: „Man spielt nicht mit der Liebe“ von Alfred de Mus- set GT II: Mittwoch, 10. Juni: „Man spielt nicht mit der Liebe“ von Alfred de Mus- set. Außer Anrecht: Samstag, 30. Mai: „Na- than der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing Redaktionsschluß Für die nächste. am 23. Mai erschei- nende Ausgabe der „Lübeckischen Blätter“ ist Freitag. 15. Mai, um 18.00 Uhr Redak- tionsschluß. mit Werken von Verdi, Mahler. Pfitzner, Philipp Scharwenka. Ives, Scott Joplin u. a. Veranstaltung: SCHARWENKA-GESELLSCHAFT Prof. Evelinde Trenkner., Prassekstr. 5 - 2400 Lübeck Tel. (04 51) 6 42 64., Fax 6 50 98 Vorverkauf: Musikhaus Ernst Robert, Tel. (04 51) 7 60 86 | EIN mL F das traclitionsreiche Lübecker Fachgeschäft f Ä . PAP JERHAUSCRON!I für Schreibwaren, Büro- und Künstlerbedarf. PAP IERHAUSGRONE Mühlenstraße 26 - 2400 Lübeck - Telefon 0451.76541 Mit eigener Akridenzdruckerei. Mühlenstraße 26 - 2400 Lübeck - Telefon 0451-7 6541 c m. Madtermeister Manpred Rohde Am Pohl 37 . 2400 Lübeck 1 . Telefon (04 51) 60 14 15 anspruchsvolle Malerarbeiten una individuelle Beratung Seit über 100 Jahren: Zimmerei Tischlerei STAMM ER Geniner Ufer 1- 2400 Lübeck - Tel.0451-5 15 86/5 42 52 D Y f Lübeckische Blätter 1992/10 151
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