Full text: Lübeckische Blätter. 1992 (157)

a- ler ck, hen | pitals nen- ingen - 1992/7 M. Flurstein. Rechteckiger, beidseiti tumszeichen des Heiligen-Geist-Hos buchstabe D. War der Stein nur mi 8 fein behauener Stein aus grauem Granit. Versehen im oberen Bildteil mit dem Eigen- pitals, einem Kreuz im Kreis (Heiligenschein); darunter, mittig plaziert, der Groß- t dem Eigentumszeichen - Kreuz im Kreis - gekennzeichnet, umgab er den Besitz. Verse- hen aber mit einer Zahl, zeigte er in den Büchern des Hospitals die Lage und den Namen der Länderei an und stand am Zugang des Eigentums. Die Höfe hingegen wurden mit Großbuchsta- ben unter dem Eigentumszeichen versehen, wie in diesem Fall, mit einem D für den belegenen „Krankenhoff“ beim Mühlen- i Z8: AH SA Schulteransatz. tor. Keine Schulter aufweisend. Maße: Höhe/ Breite/ Tiefe 98 dort am Seitenstreifen einer Zulieferein- fahrt der Frauenklinik, in einer Reihe weiterer Granitsteine - die das wilde Parken verhindern sollen - liegend vor- gefunden. Was war nun das Besondere an diesem Stein, daß er einer Meldung wert war? Auf den ersten Blick nichts AußBßergewöhnliches zu entdecken: grau in grau, an einigen Stellen mit Moos be- haftet und mit Erde verschmutzt, wie al- Lübeckische Blätter 1992/7 mal 36 mal 24 Zentimeter. 18. Jahrhundert? Ie die anderen Steine eben auch - wenn da nicht bei näherer Betrachtung im obe- ren Teil etwas eingemeißelt wäre. Zum Teil mit Zement-Mörtel zugeschmiert, wurde das Eigentumszeichen der Stadt Lübeck, der Lübecker Schild. kreigelegt. Es handelte sich also um einen Flurstein, der einst im 19. Jahrhundert die Lände. reien der Stadt Lübeck innerhalb des u u 1 . b) " * f RE. | zu . Re ss Mt ». O . CURL C < Flurstein. Grob behauener Stein aus rötlichem Granit. Verse- hen im oberen Bildteil mit dem Eigentumszeichen des Sankt- Annen-Armen- und Werkhauses, den Großbuchstaben S und A. Das kleinere S ist auf der linken Seite zur Hälfte in das Stand- bein des A einbezogen. Auch hier, wie beim Heiligen-Geist-Ho- spital, umgaben die Steine die im Besitz befindlichen Länderei- en, wobei die mit Zahlen versehenen Steine in den Büchern die jeweilige Lage und den Namen der Länderei angaben. Hoher Maße: Höhe! Breite! Tiefe 87 mal 55 mal 27 Zentimeter. Erste Hälfte 18. Jahrhundert. r 1 %. > Stadtgebietes gegenüber Privat- und kirchlichem Eigentum ..abgrenzte“ be- ziehungsweise markierte. Das Eigen- tumszeichen wurde bis zu 2 Zentimeter in den Stein fein säuberlich eingemeißelt und hat eine Breite von 37 Zentimetern und eine Höhe von 45 Zentimetern. Der Stein selbst war bearbeitet. wies aber keine weiteren Zeichen auf. Die Her- kunft war unbekannt. Was also tun mit 99
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