Full text: Lübeckische Blätter. 1992 (157)

H: F oo I09 Z 7.7 här )en ört, 992/7 Aegidienkirche im Feuerqualm Werkstattgebäude, Gas- und Wassermeßwerkstatt 4 Üssqmergr durch Brand- und Sprengbombenstücke LE- troffen Gaswerk II, Geniner Straße 80 Uhrenhaus, geringe Brandbombenschäden. Das Rohrnetz ist an verschiedenen Stellen der Stadt mehr oder weniger beschädigt worden. f) Schäden im Hafen: 1. Zerstört: 3 Schuppen - 4 Kräne àä 3 t durch Beschädigung gesunken: 2 Zollbarkassen 1 Motorschiff 2 Schuten 1 Saugbagger. 2. Schwer beschädigt: S Schuppen, 1 großes Lagerhaus, 1 Motorsegler. 3. Leicht beschädigt: 3 Schuppen, 1 Fischereischuppen, 1 Segelschulschiff, 1 Kahn, 1 Motorschiff, 1 finnischer Dampeer, 1 Motorsegler, 1 Schleppdampter, 1 Schute. g) Sonstige Schäden: 1: Zerstört: Lübeckische Blätter 1992/7 7 Lagerplätze auf der Wallhalbinsel S landwirtschaftliche Gebäude. 2. Schwer beschädigt: - 3. Leicht beschädigt: I Pflegeheim, 1 Ausstellungshalle Alte Salzspeicher, Wallstraße. 1 Lagerplatz. h) Viehverluste: 49 Rinder getötet 2 Rinder notgeschlachtet 2 Kälber getötet 6 Pferde getötet. 6. Kräfteeinsatz: In der Angriffsnacht vom 28./29. 3. 1942 wurden folgende Kräfte eingesetzt: a) 6 Schnellkommandos b) FEDienst: SHD-Abt. (mot.) 21 FE-Dienst Kiel FSchPol.-Reg. 2 3 Bereitschaften 3 Bereitschaften 5 Kompanien FE-Dienst Hamburg 10 Bereitschaften SHD-Lübeck 3 Bereitschaften c) I.-Dienst: SHD-Abt. (mot.) 21 I.-Dienst Hamburg I.-Dienst Lübeck d) LS-San.-Dienst: SHD-Abt. (mot.) 21 Kr.Tr.-Staffel LS-San.-Dienst Lübeck 1 Bereitschaft e) Polizeikräkte: 1 Komp. Gendarmerie sämtliche Polizeikräfte Lübecks f) Wehrmacht: 480 Männer 65 Männer vom Schulschiff Deutschland g) FEDienst: 2 Feuerlöschboote. 1 Bereitschaft 2 Bereitschaften 1 Bereitschaft 1 Bereitschaft 7. Führungsfragen: a) Führung im LS-Ort: Der sofort mit großer Heftigkeit einsetzende Angriff hatte zur Folge, daß unmittelbar nach der ersten Angriffswelle an ver- schiedenen Stellen der Stadt starke Brände ausbrachen, die den sofortigen Einsatz starker Feuerlöschkräfte erforderlich machten. In richtiger Erkenntnis der Lage wurden sofort beim BdO erhebliche Verstärkungen angefordert. Die weitere Ent- wicklung des Angriffs machte es erforderlich, nach kurzer Frist weitere auswärtige Kräfte beim BdO anzufordern. Die sich immer weiter ausdehnenden Brände hatten den baldigen Einsatz der noch verfügbaren eigenen Kräfte zur Folge. Nach dem Abwurtf der ersten Sprengbomben war auch der Einsatz der ersten Einheiten des I.-Dienstes zur Bergung Verschütte- ter notwendig. Gleichzeitig mit der Anforderung von Kräften beim BdO wurden auch die freiwilligen Feuerwehren der Nachbarorte angefordert, deren Einsatz laufend nach Eintref- fen erfolgte. Bei dem rollenden Angriff war die Folge ständig steigernde Brandausbrüche, zu deren Bekämpfung bis zum Eintreffen der auswärtigen Kräfte keine eigenen Kräfte mehr zur Verfügung standen. Für die Führung fiel besonders erschwerend ins Gewicht, daß durch Sprengbombentreffer in kurzem Zeitraum die Strom- versorgung aussetzte und damit auch die Fernsprechverbin- dungen. Die Befehlsübermittlung durch Melder wurde durch 95
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