Full text: Lübeckische Blätter. 1990 (150/155)

Jis 17 n der r der Von eitete i und WET- ; wird 1 der Stadt- Oleg )eten Mat- JOolos- | Ero- und 1990/20 kritik an der Anderung der Satzung der „CGemeinützigen““ sci Uuerzciennsnce ist zwar männli- zum Direktor vorgeschlagen und aller. kannt. Sicher würde in einem derarti- fen act Us uu gehört seit Jahren Voraussicht nach auch s0 - ohne Sat- gen Ausnahmefall die keinsinnige Un- f s rt r q orttrierrchatt an. zungsänderung - gewählt. terscheidung zwischen der fehlenden glied das in Heft 19 ns lishtes Mit- Insofern besteht also kein Handlungsber „Entsprechung“ oder des „Schadens“ gesordnung unserer n EL Ta- darf, unsere Satzung im S6 mit einer neu- gegenüber dem Ansehen der Gesell- [ung am 28. November jgugsrersumm- en Konkiguration „Die Direktorin/Der «Schaft in praxi ohne jede ernsthafte lichte Opus der amtierend Jsröitent: Direktor“ anzureichern. Und der neuge- Bedeutung sein. Was soll also der schaft mit ihren te zk stzirhst; wählte Direktor wird bestimmt das alte Wortwechsel? reichen Änderung der Satzun :: mtaug! Briefpapier des Direktors der Gesell- Im §t4 Absatz1 - €b im §8 Ab- gebracht. s age schaft weiterverwenden und die Kosten satz 1 - ist “ts t sss nt Fe Zwei Ich meine, daß die einzelnen Anträge “imos ~ I uttzewßüqr ~svatuckes b'ter ss!hztäzcigrn sitzen durch qs überdacht und dann besser erst einmal Die Direktorin/Der Direktor“ bei +56 ttflichte wet ud clue hertUchs ' ganzen ZZrüttsensmunsn werden Empfängern zumindest für Heiterkeit sn ver vous . Heuseti |? Un. v m .Fr eratungsversammlung sorgen würde. Lhläee M man f ko fechüttelnd r U ontentensoleu. Hb Von den Vorsteherinnen scheidet eine und ohne den Duden uus zu bemü- dern in diesem Stadium üb ss; e endgültig aus, und die beiden anderen hen fragen: Cui bono? Ebenso könnte [enn nicht sogar völlig zitet el. usage: haben sich zur Wiederwahl vorschlagen nman derartige Sprachbügeleien aber l iber fg LIT Zs zm 0ss | ebat- lassen. Sie sollten, wenn es bei der in dr auch lassen, ohne daß irgend jemand lzie_Gemoinnticzestn Lruperen Tagesordnung erst anschließend vorge- daran Schaden nehmen würde. War- F 60iährizet pure. r ar m ! U Beratung über die Satzungsvor- um also nicht? JU18 Ne memals yon.ir: schläge bleiben sollte, vor ihrer Wieder- hchchyclchen Emanzipationsbestrebun- wahl der Beratungsversammlung gegen- gen belastet und hatte auch in ihrer Mit- über FF cratunz erklären ue s tf gliedschaft zu keiner Zeit nennenswerte Ämter auch dann. fortküti ( ue! te Probleme mit ihren erfreulicherweise wenn ihre Heimat in der L usn HG en! immer zahlreicher werdenden Damen [Per Vorsteher“ Os t: i ! von zur Zeit 2177 Mitgliedern zählen Von dor q e er er Use. ms Isk: nach Auskunft der Geschäktsstelle etwa lierung im $7 „„Die Vorstehe eng 20 Prozent zur Weiblichkeit. Unsere Ge- Vorsteher“ kann das eigentlich vernünk: ft;'t zg!e zen s thziy tis Not tigerweise kaum abhängig gemacht wer- uch m Zurxuntt nicht aut cine gtute stel Uiisn, zumalcier Kes ekt vor den Amtsin- len lassen mit sogenannten „Emanzen- häberinnén = d p intiaberl B Vereinen“ oder populistisch gesteuerten nicht mit Mi fr Amtsmbhsyhsr nnen t Parteigruppierungen, denen die Form zungsvorahetn hegründet oft wichtiger zu sein scheint als der In- *=ssigh; zh; Lz d.ich tone halt. „ eine Vorsteherin nur deswegen mit Sieht man sich nämlich das recht aufwen- ,Vorsteher“ oder „Frau Vorsteher“ an- dig - „synoptisch“ - dargestellte Fleiß- zureden, weil die Sätzung keine alterna- Ergebnis der beantragten „Verbesserun- tive Femininbezeichnung bereithält. Da- gen“ an unserer jetzt seit über 30 Jahren mitsollte sich auch die als neues Mitglied reibungslos funktionierenden Satzung der Vorsteherschakt vorgeschlagene an, so liegt den Verkassern -oder Verfas- Fray Hümpel abfinden können. serinnen? F augenscheinlich besonders Und v.aL bieibt ! B disk eine gründliche Eliminierung des - Bien  ßonst nos en 18cuta: scheinbaren ~- Hanges der Gesellschaft en Atiderungsrorschlägen! zum Primat der Männlichkeit am Her- - Im §1 Satz 1 wird es die Gesellschaft zen, und zwar nicht etwa generell, son- überleben, wenn sie - wie bisher - im dern nur beim Direktor und den Vorste- strs 1789 §esruget z und nicht r mr hr muzÄe . L ut: nämlich im Absatz 1 des $2 beim Zweck sein wie die überkommene Satzungs- der Gesellschaft „zum allgemeinen Wohl kormulierung eines über 200 Jahre al- der Bürger Lübecks“, da werden die ten Vereins. durchaus gleichwertigen Damen, pardon §$3 Absatz4: Bei Kündigung der Mit- „Bürgerinnen“, vom Drang zur Sat gliedschaft ist in den seltenen Fällen zungsänderung verschont - oder verges- meines Erachtens bisher noch nie- sen? mand auf die Idee gekommen, sein Die amtierende Vorsteherschaft unserer Anliegen nur mündlich an die Gesell- Gesellschaft besteht - einschließlich des schaft heranzutragen. Warum sollte Direktors - aus elf Herren und drei Da- jetzt für eine jahrhundertalte Selbst- men - beziehungsweise mit den Antrag- verständlichkeit das aufwendige In- stellern: aus drei Damen undtelf Herren. strument einer Satzungsänderung be- Als Nachfolger des ausscheidenden Di- müht werden? rektors Christoph Deecke wird für die §$3 Absatz5: Ob es jemals den sat- kommenden drei Jahre in der Person von zungsgemäßen Ausschluß eines Mit- Herrn Professor Goosmann ein Mann gliedes gegeben hat, ist mir nicht be- Verbirgt sich hinter der neuerdings vorgeschlagenen Beschränkung der Wiederwahlbegrenzung auf zwei Amtszeiten beim Direktor ,in Folge“ - §6 Absatz 1 - die Absicht, mit Zwi- schenpausen .alte“ Direktoren noch- mals wählbar zu machen? Die bisheri- ge Regelung hat sich doch bestens be- währt und immer wieder frischen Wind an die „Spitze“ der Gesellschaft gebracht! Solche gedrechselten Satzungetüme wie S 6 Absatz4 Satz 2 des Vorschlages „Ihre / Seine Vertreterin/Ihr/ Sein Vertreter ist die stellvertretende Di- rektorin/der stellvertretende Direk- tor“ müßte man einmal laut und lang- sam jemandem vorlesen, der sich für die Mitgliedschaft in der „Gemeinnüt- zigen“ interessiert. Falls er nicht gleich einen Lachkrampf bekommen oder vor der Inhaltsschwere dieser bedeu- tungsvollen Regelung in die Knie ge- hen sollte. wird er vielleicht noch fra- gen, ob die Verfasser dieser Satzungs- formulieruneg gesponnen haben. Ebensogut könnte er sich aber auch mit Grausen abwenden und unserer Gesellschaft damit verloren gehen. Das sollte vermieden werden. Ob in der Beratungsversammlung künftis der Haushaltsvoranschlag „kestgestellt“ und die Jahresrechnung „entgegengenommen“ - $9 alte Fas- sung - oder beides „genehmigt“ wird, ist meines Erachtens Jacke wie Hose. Was mit den entsprechenden Be- schlüssen der Beratungsversammlung seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar seit Jahrhunderten, gemeint war, weiß je- der, und die formelle Wirksamkeit der alljährlich dazu erfolgten Abstimmun- gen hat noch nie jemand angezweifelt. Deswegen allein braucht die Satzung also nicht .modernisiert“ zu werden. Lübeckische Blätter 1990/20 Z2 J
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