Full text: Lübeckische Blätter. 1990 (150/155)

n und € Ver- paßt. ndlich 2r ihre d sich Park- .m Re- in der asfreie [d. |. Viel- lichen ng mit rskon- Raum st, dort n Ver- gehen, ngswa- n. Au- ige da- 1. Und veiden, ssteige It auch er Hal- Szena- ondern ren. Es twagen Herzin- rstraße . nicht - Minu- können lautba- 1rsanla- t, diese Il. auch Lübek- solchen r'erden? d. Ord- 1g nicht vie mit ngt, ja, Ilen die 1rzeuge Istellen len der ige, die Bussen stimmt rch ent- h. Man er 1990/15 mülzte das wohl zumindest als grobkahr- ässiges Handeln bezeichnen. Daraus Folgt, dals solche möglichen Gefährdun- „en der Gesundheit von Menschen, aber uch von Sachen ausgeschlossen werden müssen, das heißt aber, daß beide Bus- steige sofort wieder entfernt werden müssen. Sollte man diese Möglichkeit der Gefährdung wirklich übersehen ha- hen, so kann man jetzt dies nicht mehr entschuldigen. mulß mit der leider vorhandenen Psycho- logie von Autofahrern nicht vertraut sein. Er kann dem Autofahrer das Ein- kahren in die City nur dadurch verleiden, dal er mit dafür sorgt, daß mehr Kon- trollen durchgeführt werden und bei Verstößen gegen die Verkehrsvorschrif- ten tüchtig zur Kasse gebeten wird. So ist es nun einmal. Wir sind wohl fast alle für Verkehrsberu- higung in unserer Innenstadt. Nur diese Maßnahmen wie die beiden Bussteige, zum Beispiel auch die sogenannten Schweinchen am Burgtorteller, sind tö- richt, bringen nichts und schaffen nur Arger. Das gilt erst recht für die absurde Idee, die Kanalstraße auf zwei Fahrbah- nen zu verengen. Wo jetzt der Verkehr zu diesem Großparkraum zügig fließt, gibt es dann Staus und Gestank! Dasselbe gilt auch für die Umkehrung der Einbahnstraßenregelung zwischen Mühlenstraße und Wahmstraße in der Königstraße. Hier sagt man, man tue es, damit die Bewohner der Königstraße besser schlafen können. Nur dafür wer- den die an der Wahmstraße schlechter schlafen. Die Folge dieser Schikanen, denn so müssen die Autofahrer diese Anordnun- gen empfinden, ist es, daß nicht nur die Autofahrer, sondern wir alle, die wir am öffentlichen Straßenverkehr beteiligt sind, gereizter und rücksichtsloser wer- den, und zwar zum Schaden aller Bür- ger. Helfen können nur mehr Kontrollen, mehr und höhere Geldbußen und vor- bildliches Verhalten von allen, die im Dienst der Stadt beschäftigt sind, vor al- lem den Mitgliedern des Senats, den Be- hördenleitern und Mitgliedern unserer Bürgerschaft. Solange diese mit Dienst- wagen oder eigenem Wagen dienstlich oder privat in die Innenstadt fahren, soll- ten sie von ihren Mitbürgern nicht erwar- ten, dals diese es bleiben lassen. Es sollte alles zur Verkehrsberuhigung getan werden, aber mit Mitteln, die der gutwillige Bürger einsehen kann, aber nicht mit Schikanen, von denen man an- nehmen muß, sie kommen aus einer au- tofeindlichen Ideologie, denn alle Ideo- logien sind des Menschen Feind. Man soll nicht nur Kritik üben, sondern auch über Lösungen nachdenken. Eine solche Lösung wäre die Einrichtung ei- ner Busspur von der Einmündung der Königstraße in die Mühlenstraße bis zur Einmündung in die Große Burgstraße. Soweit die Breite der Straße es erlaubt, sollte an der linken Straßenseite ein Hal- testreifen für Autos eingerichtet werden, die übrige Fahrbahn sollte dem fließen- den Verkehr zur Verfügung stehen. So etwas funktioniert auch im Schüsselbu- den. Dann müßten allerdings die Park- flächen für Radfahrer verschwinden, denn alles kann man in unserer Altstadt nicht haben. Diese Sperrungen des fließenden Ver- kehrs sind überdies für die auf die Busse wartenden Fahrgäste wie die Fußgänger n diesem Bereich gesundheitsschädlich. Wer dort die Staus sieht, riecht sie auch noch, vor allem, wenn auch noch „lIrab- dis“ in diesen Staus stehen! Und nutzen tun sie auch niemandem, denn die Fahr- gäste verweilen lieber unter den Arka- Jen, geschüzt gegen Regen und allzuviel Sonne; auch Warteraum ist an beiden Haltestellen ausreichend vorhanden. Und das Argument, daß die Busfahrer besser von der Haltestelle abfahren könnten, ist deshalb nicht ausreichend, weil nach eigenen Beobachtungen die Autofahrer die Blinkzeichen der Busse zur Weiterfahrt beachten, es sei denn, sie sind schon in Bushöhe. Sicher, es gibt laufend Staus in der In- nenstadt, nur diese hier sind vermeidbar. Und Herr Deistler, Leiter des Amtes für Verkehrsanlagen, sagt es ja mit dürren Worten, daß er den Autofahrern das Fahren in der Innenstadt verleiden möchte. Nur hat er immer noch nicht ge- merkt, dals dieser Weg nichts bringt. Er „Allen zu gefallen, ist unmöglich“, das steht an der „Schiffergesellschaft“. Die- se gute Weisheit sollten wir alle beherzi- gen, Politiker wie Bürger, dann kämen wir in unserer Stadt alle besser miteinan- der aus. Rolf Sander Theaterring Ausgabe der Anrechtskarten Donnerstag, 20. 9., bis Montag, 24. 9., einschließlich Samstag, jeweils von 10 bis 12.30 Uhr im Büro der Gesellschaft Neuanmeldungen Ab sofort bis Montag, 24. 9., auch fernmündlich unter 7 54 54 von Montag bis Freitag, von 9 bis 13 Uhr Vorbestellungen für die Festaufführung 40 Jahre Theaterring „Figaros Hochzeit“, Oper von W. A. Mozart, Samstag, 29. 12., 18.30 Uhr, Großes Haus. sind ab Donnerstag, 20. 9. möglich, auch während der Ausgabe Es liegen Anmeldeformulare aus Preise: I. Platzgruppe 30 Mark, 2. Platzgruppe 25 Mark, 3. Platzgruppe 18 Mark, 4. Platzgruppe 12 Mark, 5. Platzgruppe 7 Mark 92. Hauskonzert am Sonntag, 14. 10, um 19.30 Uhr im Großen Saal des Gesellschaftshauses. Es sbieh jz Artemis-Quartett (Wilken Rauck und Isabel Trautwein, Violinen, Volker Jacobsen, Viola, Eckart Runge, Programm: Wolfgang Amadeus Mozart, Streichquartett G-dur KV 387 („Frühlingsquartett“); Béla Bartók, 3. Steich- quartett (1927); Johannes Brahms, Streichquartett c-moll op. 51, Nr. 1. Karten zu 10 Mark (Schüler 5 Mark) ab Montag, 1. 10., täglich auBer Samstag im Büro der Gesellschaft von 9 bis 13 Uhr erhältlich. sowie Abendkasse. Lübeckische Blätter 1990/15 I3 )
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