Full text: Lübeckische Blätter. 1990 (150/155)

rebo- ir die 2 sie. öhne lisch- 1lisch ankte |anie- nten- nlast : sich milie. r am einer eck - chen) irrten, Zehö- dung inder dazu . bey re Len “euen r ihre t, als tatte- licher keit: hren Poli- st-Ei- r Art Wer- s Zü- Erinnerung an Dr. Max Linde - Briefe von Edvard Munch Zusammengestellt von Stefan Pucks blatt. Und in der Presse wurde immer wieder die Geschichte seiner mittlerwei- le legendären Freundschaft mit dem nor- wegischen Maler Edvard Munch kolpor- tiert, was die tatsächlichen Aktivitäten des „Mäzens“ (war er denn überhaupt ei- ner?) mehr verklärte als erhellte. So stimmt es ja nicht, daß Munch „„MONA- telang“ im Hause Linde wohnte; denn der menschenscheue Künstler übernach- tete lieber im Hotel. Auch hielten sich die Aufwendungen Dr. Lindes kür Munch doch in engeren Grenzen als an- SBenommen; trotzdem ist es wahr, daß in diesem Fall- wie sonst wohl nur noch bei der Unterstützung von Christian Rohlfs -der Sammler Linde zum Mäzen wurde. Die im folgenden erstmalig veröffent- lichten drei Briefe und eine Postkarte aus den Jahren 1904 bis 1936 zeugen von der lebenslangen Freundschaft zwischen Edvard Munch und dem Ehepaar Linde. Viele Tatsachen sind bis heute aber kaum bekannt. Zum Beispiel, - daß das Ehepaar Linde zunächst in der Goethestraße 15 wohnte, wo Dr. Lin- de im Mai 1897 von Max Liebermann Porträtiert wurde, und erst 1898 in die Ratzeburger Allee 16 umgzog; daß Dr. Linde um 1900 durch Vorträ- ge. Ausstellungsorganisationen und Rezensionen aktiv ins Lübecker Kul- turleben eingriff; daß sich zwischen 1890 und 1925 min- destens 100 Kunstwerke - wenn auch oft nur kurzzeitig - in seiner Samm- lung befunden haben, darunter vier Gemälde von Manet, zwei von Cézan- ne, jeweils eins von Monet, Renoir und Gauguin, nicht zu vergessen die zehn Skulpturen von Rodin. Mehr oder weniger zufällig haben sich sehr wenige Briefe in Privatbesitz erhal- ten, zu denen auch die folgenden von Edvard Munch gehören. Sie ergänzen die 1974 von Gustav Lindtke besorgte Edition derjenigen Munch-Briefe an Dr. Max Linde, welche die Lübecker Stadt- bibliothek 1968 erworben hatte. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinwei- sen, daß ich an einer wissenschaftlichen Untersuchung über die Mitte der 20er Jahre aufgelöste Kunstsammlung Linde arbeite. Für Hinweise jeder Art wäre ich sehr dankbar (Mitteilungen bitte an die Lübeckischen Blätter): Welcher der älte- ren Mitbürger Kann sich noch an Dr. Lin- de oder an die qu „Linde-Villa“ in der Ratzeburger Allee 16 erinnern? Was geschah mit dem Haus in der Kriegs- und Nachkriegszeit? Wurden dort tat- sächlich Flüchtlinge untergebracht, die in Dr. Max Linde, 14. 6. 1862-23. 4. 1940 Aufnahme von Robert Mohrmann, 1928) Vor 50 Jahren, am 23. 4. 1940, starb der Lübecker Augenarzt Dr. Max Linde im 18. Lebensjahr. Seine Bedeutung als ei- ner der wichtigsten Kunstsammler in Deutschland um 1900 ist in Lübeck zwar nie in Vergessenheit geraten, doch eben- sowenig genauer untersucht worden; zur Ausstellung „Kunst um Munch“, die jetztes Jahr im Sankt-Annen-Museum sztattkand. erschien nur ein mageres Falt- Ingen OSSEN IT gEr- Mark ifika- fonds ende ander ehalt gung E : In ts ei- eldes ingen it sei- eine stra- nzlei Aeyer übek- . daß T, 52 nver- ittags r Kö- kuhn 199(0)/7 Der im Garten malende Edvard Munch, bestaunt von den Söhnen Dr. Lindes Bisher unveröffentlichte Photographie. wahrscheinlich von Dr. Linde selbst 1904 aufgenommen) Lübeckische Blätter 1990/7 1 ()5
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