Full text: Lübeckische Blätter. 1989 (149)

e Was kann die „Gemeinnützige“ für unsere deutschen Aussiedler tun? Ian usi- Die Zahl der aus dem Ostblock in die ceit, Bundesrepublik kommenden deutschen ude Aussiedler steigt ständig. Das Land sun- Schleswig-Holstein will für diese Aus- Pm; siedler Wohnraum unter anderem in Ka- her- sernengebäuden in Lübeck-Blankensee uler schaffen. Damit stellt sich auch in der s Hansestadt Lübeck ganz konkret die unkt Frage nach der Eingliederung deutscher Le. Aussiedler. Neben staatlichen und kirch- Ilies lichen Stellen und auch gemeinsam mit ihnen könnten Lübecker Bürger und so- ziale Gruppen in dieser Stadt helfen Helmut Wischmeyer und Direktor Chri- da stoph Deecke sowie die anderen Mitglie- u der der syetehtnichett M Lübectki- chen Gesellschaft zur Beförderung ge. . L au iget Tätigkeit sind der Autan. eme sung, daß es hier eine der „Gemeinnützi- 1sd: gen“ gut anstehende soziale Aufgabe re ; , gibt. ld In ihrer letzten Sitzung hat sich die Vor- : "j 55 PG steherschaft der „Gemeinnützigen Ge- In Lübeck besucht 1951 Bundeskanzler Konrad Adenauer ein Flüchtlingslager V elle sellschaft“ mit dieser Frage befaßt. So und- geht es darum, menschliche Hilfe anzu- sta bieten und zu zeigen, daß die deutschen r a§ Aussiedler in Lübeck willkommen sind. Hor Verschiedene Hilfsmaßnahmen wurden Eine ganz besondere Bedeutung hat na- zu beschäftigen, die Deutsch-Unterricht k vorgeschlagen. An erster Stelle steht das türlich das Erlernen der deutschen Spra- erteilt. Und vielleicht kann diese Hilfs- f '.. Bemühen um Wohnraum. Kaum weni- che. Die gewollte schnelle erco maßnahme auch auf Erwachsene ausge- V ger wichtig ist die Erlangung eines Ar- nahme zwischen Aussiedlern und Ein- dehnt werden. ] > beitsplatzes. Aber auch andere Dinge heimischen hängt entscheidend davon : . . : t sind bedeutsam: staatsbürgerlicher Un- ab. Das Beherrschen der deutschen Die Vorsteherschaft verweist auf die ase! terricht. Hinweise auf wichtige Anschrif- Sprache ist aber auch wichtig bei der Su- AüŸtahwmé vyd Etzgliedernmg [er © ten und Veranstaltungen beispielsweise che nach einem angemessenen Arbeits- Flüchtlinge und Verteberncg lach dew in polnischer Sprache, Herstellung von platz und damit bei dem Versuch, finan- Zweiten Weltkrieg: „. . + und donkcy fs§ I Kontakten zu den Einheimischen und zu ziell sich auf eigene Beine stellen zu kön- Sie auch daran, mit vrelch uivyersglÜichli: Etei; Vereinen, Stadtführungen, die Über- nen. So hatte die Vorsteherschaft aug Cher und ebenso unvergessener Hilfe- nahme von Patenschaften für einzelne Anlaß der festlichen Tage der 200-Jahr- ‘tellung yr . H1ch 1945 fatt 100000 n im Familien. Die „Gemeinnützige“ könnte Feier der „Gemeinnützigen“ Spenden zu Landsleute hier in Lübeck aut Dauer te 40 ihre Einrichtungen zur Verfügung stel- Gunsten der Kinder von deutschen Aus- hutgenommey habey. tie zpzurerhiz en 37 len - beispielsweise die Mütterschule siedlern erbeten. Sie denkt daran, für ein !reue Pürgerinsen und Bürger unsetet Seite und die Musikschule nen begrenzten Zeitraum eine Lehrkraft Stadt wurden. I lützZi- inge- Erei, erfü- Jubiläumsspende wird Der Autfruk zur Spende von Geldbeträgen zur Betreuung der Kinder von deutschstämmigen Aussiedlern hat ein erfreuliches Itkest Echo getkunden. Bis heute sind zirka 19 000 Mark eingegangen. Damit ist ein Anfang gemacht. der uns in die Lage versetzt, é" mn unverzüglich konkrete Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Wir hoffen. schon in Kürze den betroffenen jungen Menschen - gege- dlich benenfalls zusammen mit ihren Eltern - Unterricht anbieten zu können. Wir werden dabei versuchen, auch die neue Unter- Tra- kunft in Blankensee mit zu erfassen. Die Vorbereitungen sind angelaufen. doch merken wir. daß es nicht einfach ist. spontan auf erkennbare Notwendigkeiten zu reagieren. Yer ei- Die Vorsteherschaft hofft, daß auch nach den festlichen Tagen noch weitere Spenden eingehen werden, um uns in die Lage eran- zu setzen, die angedeutete Hilfe über einen längeren Zeitraum - wir denken an ein bis zwei Jahre - auszudehnen. Dieses ist ehen im Sinne der guten Sache unbedingt not-wendig! Bs Wer diesem Aufruk zu weiteren Geldspenden folgen möchte, der bediene sich bitte des beiliegenden Überweisungsformula- ; és: lieh: An dieser t.z1 sei allen bisherigen Spendern von ganzem Herzen Dank gesagt. Uns ist jeder Beitrag willkommen, der klei- WETr- ne wie der große. > Gs! Christoph Deecke ' 1989011 lLuübeckische Blätter 1989/4 / k|
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