Full text: Lübeckische Blätter. 1989 (149)

Sketchen in Alters- und Sozialheimen bis zur Aufführung in Bevensen beim geschweige denn die auswärtigen Veran- auf. Auch diese Veranstaltungen sind Theatertreffen führte. Nun, warum staltungen und die weiteren Aktivitäten. Li nur deshalb möglich, weil genügend Zu- fürchten sie denn die Konkurrenz der " ss; : : f!) schauer zu den „großen“ Aufführungen Hamburger Berufsbühne? Das Ohn- Wenn es die Niederdeutsche Bühne Lû: ats ins Theater kommen. sorgtheater betreibt für seine Auffüh- hr zt mjet.L6;; "bre eswußeror! zit! Die Verpflichtung zur Pflege der Spra- [zer yrosteztumens Vetus: qs qr Ohnsorgtheater auch in Lübeck unter- s che beeinklußt auch den Spielplan der kann. Die Wirkung des Fernsehens haltsames Theater auf plattdeutsch an- ik Autführungen: Die Bühne bemüht sich spielt eine weitere Rolle. Dann spielen bieten, die übrigen Spielorte würden üs: bi darum, nicht nur einseitig „Plattes“ die Hamburger auk den Gastspielen vor. SCSen entfallen, desgleichen se veite bil. Theater zu spielen, sondern auch ernst wiegend „leichte Kost“ - sicher auch ein ! en Voranstaltungen der Yühns. §. . s;] hakte und hintergründige Stücke. Dabei charakteristisches Merkmal des Nieder. Autoren wie Heitmann, Builch, Fs nimmt sie bewußt in Kauf, daß emigse deutschen Theaters, aber der Schwank türen uichr mehr gerpieltrctlt: ver Stücke nicht sO gut besucht werden. Sie ist eben nur eine Form unter anderen in Der Unterschied, ob das Ohnsorgthea- t: bemüht sich darum, seit Jahren mit ei- dieser Literatur. Wenn nun Ohnsorg mit ter in einem anderen Saal wie zum Bei- §ge nem Abonnement, ihren regelmäßig seinen höheren Preisen den Lübecker spiel der Stadthalle spielt oder regelmä- zs kommenden Zuschauern die unter- Niederdeutschen einen Teilseines Publi- Big im Stadttheater neben der Nieder- flen schiedlichen Arten des niederdeutschen kums nimmt - schon die zeitliche Nähe deutschen Bühne Lübeck ein Abonne- den Theaters zu zeigen, darunter auch Stük- ZWEIEr Aufführungen könnte das bewir- ment anbietet, ist von entscheidender [§1. ke, die charakteristisch für unsere Land- ken ~, dann wird es dahin kommen. daß Bedeutung für die Lübecker Amateur- Mur schakt, auch unsere Stadt sind. Hans die Einnahmen des Amateurtheaters bühne. Die Verantwortlichen sollten llies Heitmanns „Krutt gegen den Dod“ zum nicht einmal die Kosten für die Auffüh- deshalb ihre Entscheidung sorgfältig ab- Beispiel war vor Jahren ein Erfolg, der rungen im Stadttheater selbst decken. wägen. Rudolf Höppner val ~ Pas Haus Große Petersgrube 27 in einer älteren Aufzeichnung Rudolf Zietz, Sohn des Sankt-Petri- sern, in die Diele eingebaut und daher Pastors H. Fr. Theodor Zietz, machte ringsherum von großen Fenstern umge- Aufzeichnungen über das Haus Große ben war. Trotzdem war sie recht dunkel! Petersgrube 27, in dem auch die Lübecki- .. jche Gesellschaft zur Befördetung ge- Der hintere Teil der Diele ging ursprüng- meinnütziger Tätigkeit gegründet wurde. lich noch durch die 1. Etage. Im Jahr Die folgenden Auszüge hat Frau Ursula 1gga wurde dafür oben noch unsere zietz mitgeteilt: Wohnstube eingebaut. Das Haus von außen war einfach und Neben der Küche kührte die Treppe nach schmucklos. Ehemals war es ein Kauf- oben. Dann kam die Kellertür, und da- Ster- mannshaus gewesen, aber ohne den hor neben ging es in die Konfirmandenstube T ge- hen Giebel, der die anderen auszeichne- jm Flügel, die mit einfachsten Tischen EN. te .. sowie Bänken ohne Lehne eingerichtet Links führte eine Luke in den vorderen war. “V Keller, det tn sitor Weinhändler Ver“ [In der Rückwand der Diele waren wei- sten- nistet var. Daneben lag die stemerne ( rhineinFensterund die Tür zum „Gar- U Treppe mit t§ Öscthen Heliyder vor ien sind s teren wopreuur L .§E s sts Unser „Garten“ war nur zirka vier Meter ÄtE zetoner pose bent segnen hren tet Fe üztre ser tüte k hq f b! hte Bahiatet U ens eksrur. rechts lag der noch kleinere Nachbarhok ; hs Bimmelglocke uns oft fast zur Verzweik- ;; kam zzitvcie doch em venis hzyus flien: lung brachte, weil sie selten stillstand. gsi auen sosar Meyrgecw st. 1 das Die steingeptlasterte Diele war zwar rechteinpaarSträucher und Blumen.... st; [icht s0 z§ 7! tus Hayrsttora! Unser Garten, so klein er war, war für mein- eye! 13 11 aber für uns Kinder doch uns ältere Geschwister der einzige Tum- e gut ein idealer Spielplatz ... melplatz im Freien. Wir haben herrlich ichs In dem hinteren (breiteren) Teil fand all- ßsspiet . ézel wöchentlich auch die große Wäsche Der uns zur Verfügung stehende Keller bühne statt, denn eine Waschküche gab es nicht war nur klein. Wegen ständiger Hoch- n der wassergefahr mußten dort alle Dinge. ru. Links, gleich neben der Haustür, war die [?: allem die Lebensmittelvorräte, wie r Nie- „Stuclierstube““; dahinter lag die Küche, Kartoffeln, hoch gelagert werden ... n und die. wie in allen alten Lübecker Häu- Im I. Stock ist nur ein schmaler Flur . .. 1989/13 Lübeckische Blätter 1989/13 h ..
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