Full text: Lübeckische Blätter. 1989 (149)

kern verzichtet: auf das Selbstbestime. Europa der Freiheit wollen, dann müs- großen Idee unseres Jahrhunderts, der Theate mungsrecht und auf das Recht auf Frei- sen wir auch bereit sein, die Brücke der Idee der Versöhnung über alle Grenzen heit und Heimat. Verständigung zu schlagen zwischen un- hinweg, der Idee einer dauerhaften Frie- Panocha- Für die Redlichkeit. mit der sie Heimat. Seren Nachbarn in Ost und West. densordnung in Europa, in der wir bei al- Der Vere Ur r E Uen h schulden wir ih- Solche Worte klingen heute, fast 50 Jah. len nationalen uncl. weltanschaulichen gewil nic nen Dank und die Zusicherung, dals sie re nach dem Ende des Zweiten Mf cue l Gzthietor z d gte vans te Kolo! ; : iterhi i i Ergebnis der Er- . öh n urwerer Stack auch weiterhin feen kr qinisse und cer Einsicht umerer ka: diesem Finne ist die Doutschlandpolit lux ier; für das Heimatrecht und für das gemein- ge. Dem ist jedoch nicht so. Es waren die zugleich Europapolitik. Und gewils sind werden k same Deutschland einzutreten. Sprecher der Landsmannschaften, die Wir alle Realisten genug. um zu zriscen] tetten vo Das Bekennini Licht und. Zu schon 1950 die „Charta der Heimatver- Wie weit uncl IE stzz ger Weg zu einer eine Ste as Bekenntnis zur z triebenen“ beschlossen, der diese Ge- solchen europäischen riedensordnung hinter de H sutichlaus ist yt. dylzebs, die guns danken sinngemäß entnommen sind. SEIN wird. Aber wir müssen den Weg be- verblaßt. Vhs; sss, wzjicssh s .oer unserer Man muß diese Charta immer wieder le- schrrieey. sry yit hupon Eis zuders gekündig Nachbarn gemeinsam unter den Völkern sen, um ihre wahrhaftige Größe begrei- hu: tu uu. Eine t ung Holstein Europas gelöst werden muß. Es ist auch ken zu können. Es war damals eine „tap Mr ur E in Ercundschat U uus Gleichwe eine Aufgabe, die uns nicht die Augen fere, Weitblick beweisende und aus wei- res Kon n ULSSFENT BUT NG ql var aue. Bereits | verschließen darf für den Blick nach ser Überlegung erwachsene Tat“. ein Europa, in dem sh u zul Quartett vorn. Wir müssen uns heute bewußt wer- Und auch diese Einsicht gehört dazu: Deutschland " Cincs Tages als gleichbe: des, des ser. Br pte rene Ltr! es gh s ts zurtste t zy ts: hutzlÜs t : EUcten: fe! s f. f abe handelt, die des ehrlichen und gur Freiheit und der Menschlichkeit in aller Für uns darf Europa deshalb auch nicht : Willens von Generationen uc te. Welt dient, so wie es Thomas Mann, der den Nac an jener Linie enden, die 1945 quer dann läßt sich diese Aufgabe nicht durch große Sohn dieser Stadt, vor deutschen man sich durch unseren Erdball gezogen wurde einseitige Schuldzumessung oder einseir Studenten 1953 ausgesprochen hat. Tho- scher La! und die seitdem Europa in zwei einander tiges Schuldbekenntnis, auch nicht durch mas Mann zitierte Goethe, der einmal zierte en entgegengesetzte Gesellschaftsordnun- gegenseitige Schuldaufrechnung aus der gesagt hat: „Mir ist nicht bange, daß Bei der \ gen und Machtblöcke teilt. Für uns sind Welt schaffen: sondern allein durch eine Deutschland nicht eins werden wird“, Haydn u die Menschen und Völker jenseits dieser klare, unverstellte Einsicht in die Ge- und er setzte dann hinzu, „lassen Sie uns Schließlic Linie auch Europäer. Und wir wissen, schichte und durch eine redliche Ausein- sagen: Uns ist nicht bange, daß die wir- Prag nah daß Europas Zukunft auch unsere Zur andersetzung mit den damaligen Ge- kende Zeit nicht ein geeintes Europa im wahrs kunft ist und daß seine Freiheit auch un- schehnissen. Und vergessen wir nie: es bringen wird mit einem wiedervereinten bend. sere Freiheit ist. Wenn wir ein solches geht letztlich um die Verwirklichung der Deutschland in seiner Mitte“. Tonange Primariu Zusamm :::: umhüllt 1 LITERATUR - THEATER - MUSIK : AUSSTELLUNGEN - VERANSTALTUNGEN (te ewe RC Ä Ü schen W Literatur dem absolut und relativ höchsten Anteil nen bei der Eingliederung“ wird über 'sfss FIE IZ LE; * p fp an Vertriebenen und Flüchtlingen. Die den Bund der Heimatvertriebenen be- aus gewo; Hie rt versehene Literatur ist in der hier anzuzeigende Dokumentation zu richtet; es schließen sich Aufsätze über tierten d Bücherei der Gesellsckaft vorkanden: der Ausstellung im Rathaus kann dazu die einzelnen Landsmannschaften an: 2€s, die 2 Vertriebene und Flüchtlinge * t. Je gr getreu pr ure [nttyrr custssmaumcgakt Esrlinz pst U Eingliederung der Vertriebenen und rungen und Erkenntnissen aus der Rücke Vereinigung heimatloser Danziger s Ji Flüchtlinge . der Hansestadt Lübeck. Schau besser zu verstehen. Werdegang der Ortsstelle Lübeck“, Haydn, Dokumentation zur Ausstellung. Her- Die Dokumentation wird von dem Auf- „Landsmannschaft der Mecklenburger spritzige: ausgeber: Senat der Hansestadt Lübeck - satz „St. Marien zu Lübeck - Mutterkir- in Lübeck“, war das ] Amt für Wohnungswesen. Lübeck. 1989. che des deutschen Ostens“ eingeleitet: „Chronik der Landsmannschaft Ost- In Marti §°, 108 Seiten, 15 Abbildungen. .„700 Jahre St. Marien - einst Mutterkir- preußen“, 1938 ökkr Die Frage nach der Eingliederung der che für so viele Sakralbauten im deutr „Pommersche Landsmannschaft“, ster Mot Vertriebenen und Hlüchkhtlinge s der schen Osten -, jetzt nahm sie sozusagen ,,40 Jahre Landsmannschaft Schlesien - ster in de Hansestadt Lübeck nach s; Zweiten ihre Küchlein wieder unter ihre Fittiche Nieder- und Oberschlesien - Kreisgrup- bendige Weltkrieg hat einen ganz aktuellen Be- auf“; damit ist die nach der Zerstörung pe Lübeck“, zug bekommen. Heute geht es darum während des Zweiten Weltkriegs im ,,41 Jahre Sudetendeutsche Landsmann- Jie vielleicht letzten Deutschen. die ihre Rahmen des Wiederaufbaus eingerichter schaft in Lübeck“, eigentliche Heimat freiwillig verlassen te Gedächtniskapelle mit den herabger „Landsmannschaft Weichsel-Warthe - wollen, in der Bundesrepublik Deutsch- stürzten Glocken und den Gedenkkrän- Kreisgruppe Lübeck“, land und damit auch in Lübeck aufzu- Zen der Landsmannschaften des ehemar „Landsmannschaft Westpreußen“. nehmen: Übersiedler aus Ostdeutsch. ligen deutschen Ostens gemeint. Eine Reihe weiterer Beiträge befaßt sich land und Aussiedler aus Osteuropa. Lü- Mit dem Untertitel „40 Jahre Interessen- dann mit der Eingliederung der Vertrie- beck gehörte zu den Großstädten mit vertreter der Flüchtlinge und Vertriebe: benen und Flüchtlinge in Lübeck. d Lübecker Blumenspende: Bau von Altenwohnungen und Erfüllung sozialer Aufgaben. Konto Sparkasse Nr. 1-003334 T Lübeckische Blätter 1989/9 Lübeckisck 1 60)
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