Full text: Lübeckische Blätter. 1989 (149)

"E. it- LITERAT . é it: [IEK UR - THEATER - MUSIK : AUSSTELLUNGEN - VERANSTALTUNGEN st. H ...7 Literatur zu unausgewogene Mischung aus Erzäh- trat anstelle des Krieges ein Messen d lung, philosophischer Meditation und Ideologien, an cs Rändern t §U 73. Literarischer Frühschoppen - sprachlicher Verdichtung. Auch die so- wieder Kriege ausbrachen. Die neuen al- Vom Umgang mit der Angst eise „Aphorismen“ geraten häur ten Mächtigen beschworen den Frieden, Alleinsein, trotz der Milliarden Men- ag sehr lug unc sollten vielleicht besser aber nur, während sie in dialektischer chsn amm uns hour Ir te t Hou ere Bezeichnung erhalten. Verlogenheit gleichzeitig den anderen der Gemeinschaft, auch von Angst heim. Als roter Faden zog sich durch die Iyri-. Kriegslüsternheit und unerlaubte Stärke gesucht - woher kann man da Hoffnun schen Kostproben ein Gedanke: Die Na- unterstellten. Vorteilhaft sich entwik- E CTiticom? 8 turistder Ort, an dem mansich „heimge- kelnde Geschäfte förderten die Vergeß- Elisabeth Schaarschmidt und August Luut yz lers: zs lente e s Ls afemüiete htte Heptel. die den 73. Literari- Zwang S n E (! rUzrisew. ss anten der Welt teworden Gees schen rühsc o0ppen bestritten, themati- nennen oder, schlüartiet eine Sprach ; Härtling, wird sich fortsetzen bis zur fierten beide diese menschliche Grund- hziursu.u müssen, die nicht E rs cherry großen Katastrophe, ob sie nun Elisabeth Schaarschmidt machte daraus Stedt, NR e §5; us U U T zie Bedin, anspruchslose kurze Texte, in denen von Zum Symbol für Trost und Seclenfrie. Zungen unseres Lebens aufzukündigen. Waisenkindern und Elternsorgen die den. ; ; ; Rede ist, von Menschen, die gegen ver- Daneben setzte der A ini „Erisden j§ tu Mewes a Est meintliche Wände anrennen, an seeli- muntere LU 119! Zuse recht [thzttpiehteusehwcy: mcs tz1; e SEE N Gd G t c ha Auzcklut rech Us ‘ : n. müßten vr. einen Zustand des Wach- sprach die Autorin auch über ihre Moti- [u Ems Diskussionsrunde vurds:danu ée pit ru sue. r tarts vation, diese Texte zu schreiben: um zs. Nichtige Frage sutgev'o:tsn: Ysgs Ess fz z . .; Bs u us nämlich Menschen, die in diesen Le. tir Texte braucht der Mensch, der sich in ngeltum angesichts der Endesit vor benssituationen stehen, ein wenig Trost seelischer Not befindet? Solche, die die- [od und Auferstehung. Aber weistscieh zu spenden. Ich bezweitle, ob dies ge- he Tse 3uszprcches!.. gde; kolchs. in dis- §!! icht ~ocf: sn n ocgunten lingt, denn ihren Gedichten scheint zu .. en t osttives heschrishen, Optimismus it Wü polsterten die Vrtelicn;c;t sehr das persönliche Erlebnis zu fehlen. stihfsite: yfied Die älteren Anwesen- ht Yfstsehen. . - Kt allet Zind. 38 spracklich. Lätrzei en, so schien es, neigten eher der zwein Dem setzte der Autor ein eigenes Erin- durchgeformt beziehungsweise inhomo- ten Art Text zu, die von den anderen nerungsbild entgegen: Im Winter 1945 in gen: unrhythmische Prosastrukturen aber cher g) z Ahlenkungr- und ver F syett zu der tschechischrsztensichi- werden ab und zu durch Paarreime ..ly- drängungsliteratur“ aufgefaßt wird. schen Grenze nach dem Einmarsch der risch“ gemacht; einzelne, durch t. Wiebke Dau-Schmidt Russen ein Nachmittag, an dem Kinder umstellungen poetisch klingende Sätze jr Soklaten i2uchrend auf dem schim- wechseln mit plattester Urngangsspra- mernden Eis Schlittschuh liefen. Hier che. Dies trifft leider auch für die vorge-. Frieden: Zutrauen zum fremden Du - Far Frieden, das Zurraucn zum fremden tragene Kurzprosa zu. In einer Phantasie Peter Härtling in der Petri-Kirche Pu; über die Okkupierung des Körpers Von den Lesungen, die bisher in der Pet- Ein Hoffnungsfunke liegt für ihn bei durch seltsame Tiere finden sich Sätze ri-Kirche zu hören waren de di Gorbatschow. einem Mann, der „quer- wie: „Vergessen waren die ach so wider- am ehesten dem Titel der R he : §te redet“ und das sogenannte „Gleichge- lichen Meerestiere. Olga war total auf Peter Härtling predi te f! he ßere t: wicht des Schreckens“ in Frage stellt, in- das Affchen fixiert‘ und wundert sich Stimmgewalt E nrzote va ! !. t e dem er Gedanken äußert, die bisher als über die Aktivitäten ,.dieses so nervigen nem eingängit en Rundbli pace s "i ? undenkbar galten. Kobolds“. genwärtige 16c uuaquecUber eto Voraussetzung für den Frieden sei aber A. W. Beutels Texte unterschieden sich Mit Appell und Gebet. § ein wirklicher Pazifismus und eine Hal- . Ar- sowohl durch gedankliche Tiefe als auch Viele, das Fernsehen ein hl tung, die Natur als etwas ansieht, mit orfer durch sprachliche Formung. Auch hier waren gekommen, um ihr ss sen: dem wir leben oder untergehen werden. hren: gibt es zuweilen Unsicherheiten, aber Ausgehend von einer län W F.yroten. Er schloß mit d V h ei - ungs- diese liegen weniger im Sprachlichen als sage aus dem t des :1095 E UU tir uc ue §§ ft zu t sr Fehl.der Gatuus:. Eüt meinen kreisten Härtlings Gedanken um das, gewalttätig sein läßt, lehre uns den Frie- ren nche Gedichte eine was wir „Frieden“ nennen: Nach 1945 den. Wiebke Dau-Schmidt n vor schen durch . ; den . AILTESTES - SEIT 1873 - BEERDIGUNGS-INSTITUT Der Ratgeber bei Trauerfällen §rhe! GEB R. MÜTER sts > Estneti Sie in "y !. erhalten. G s d ng eines Bestattungs Vorsorge Vertrages stehen wir Ihnen un LÜBECK :- MÜHLENSTRASSE 33 - RUE 7 23 88 mit unserer langjährigen Erfahrung jederzeit zur Verfügung. r uu Auf Ihren Wunsch kommen wir auch gern zu Ihnen. . TAG- UND NACHTDIENST Erd-. Feuer- und Seebestattungen - Überführungen r 1989/8 Lübeckische Blätter 1989/8 f | ZT
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