Full text: Lübeckische Blätter. 1988 (148)

tär vervollständigt“ durch die ebenfalls Reihung, te dann ethé hzh!tiche Aus- rühserer Vars. pe: rares! Fterüch ? r. : .. roibt. Sie gesellt sich inrerseits wie- . s teu Lzüchtste schücmeur ande Vert. zasr z1§ den r hose „Bildern“ dieser Sehen wir also näher zu und gehen die nosse““ un eur Br Komp GL Grtes sind nun nicht Schauwand - etwa zum Türzieher, zu Köpfe in Leserichtung von links nach Forsch uns zu. nue höchst verschiedene Köpfe den Kapitellen, zum Traufgesims - und rechts, also von Süd nach Nord, durch. lenspiegelb pur zue gereiht; wir erkennen viel- sie alle geben gemeinsam Auskunft über Als Übersichtshilke sei ein Schema der um 1400 a! mehr sogar eine Systematik in dieser Selbsteinschätzung wie Anspruch des Kopfdarstellungen beigegeben. Ii fury ob es sich d lich stattge delte oder Phantasie: f Taten sind 2 z ger dms s ts y rs tj) Z S E S S § © bec u j | â 1| 1 39 > s 1 4 2 L z Ein spiege e w § n. §. o j SE JE CHO wiedererkc personikizi gern vers Mahnung voran natü hen im Re dend auch gen „säkul finger. De Narr mit gpott, wer chem Fegk che allen . t s stisch anz! hörten ger . v." ' . H i'] y-? | . Mächtigen E E H Inztition RHE g; „FAHEBLE HES EN B Kaiser Ma 1617, das | >. .. 2 LER lstocrsr =-- ~ ort Schema der Abfolge von „Porträt“-Köpfen im Kaffgesims des Lübecker Rathauses (Ostfassade zur Breiten Straße). Zeichnun: m zwei 2 grundlage: Der Senat der Hansestadt Lübeck: Stadtbildaufnahme der Altstadtinsel (1978) abgebildet Auf die Z Der Zyklus setzt mit einem Kopfbildnis heiratete Frauen trugen ihn, eben nicht Leute und ob ihrer scharfen Zunge ge. folgt als N ein (im Schema Nummer 1), das uns die Unverheirateten. So erkennen wir fürchtet. Als „kritische Öffentlichkeit ren Mann freundlich-milde, ja unbeschwert-fröh- mit dem Kopf Nummer 12 wiederum ei- hielten sie jede, vor allem aber den sie häufig: lich anlächelt, Grübchenin den Wangen. ne verheiratete Frau, da nicht so verhüllt Mächtigen im Lande, den Spiegel vor, so 19). Alle Esist ein jüngerer Mann mit kurzer, aber wie Kopf Nummer 2, wohl keine Witwe, auch der sagenhafte Till Eulenspiegel. gegeben, stark lockiger Haarpracht, die eine klei- und mit den Bildnissen Nummer 14, 16 bensalters ne kahle Stelle auf dem Haupt freizuger und 20 jeweils ledige Frauen, wobei die- ben scheint - die geschorene Tonsur mit- sen freilich der Kranz oder Stirnreif, das telalterlicher Kleriker. Den entspre- „Jungfrauen-Schapel“, der „Jungfern- chenden Vorschriften gemäß ist er auch kranz“ unserer Sprichworte und Volks- bartlos. Sein „Kragen“ ist kapuzenartig lieder, kehlt. füllig gewulstet; er trägt einen kreuzför- Nach Kleriker und Witwe ist vor den migen Brustschmuck um den Hals. Wir Zerstörungen über der Vorhalle jener haben also einen Geistlichen vor uns. Narr dargestellt (Nummer 3, Abbildung Es folgt sodann (im Schema Nummer 2) 1), der Anlaß war, uns auf den Kopf- das Bildnis einer Frau. Ihr Haupt ist Fries einzulassen. Er ist hinreichend durch eine weit fallende Schleierhaube deutlich gekennzeichnet: nämlich, wie verhüllt. In der Reimchronik Ottokars erwähnt, durch die zweizipflige Narren- (f um 1320) lesen wir: „Als die witiben kappe mit den Schellen. Auch die drei tun sollen: ir Antlucz sach man sew be- Zipfel seines Kragens enden in ebensol- Abbildung 1: Narr unter dem zweiten Abbildun, hullen Ain sloyr chain und weisz.“ Dem- chen Schellen. Jegliche Körpergestik Fenster von Süden des Rathausoberge rechts unt nach haben wir eine Witwe vor uns, die muß also durch leises Läuten begleitet schosses (um 1340 / 1390. kopiert 1914 13401 13. den Kopfschleier trägt. Aber auch verr gewesen sein. Narren waren geachtete restauriert 1963) 1963) Lübeckische Blätter 1988 lübeckische
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