Full text: Lübeckische Blätter. 1988 (148)

Ausstellungen [!: uw: ist bis 11 . Juni 1988 im striert nicht nur die Geschwindigkeit, j Zu G: cc Tt rpr rrorvr;r ;; M SS IE E S . :.55% Olga B. Runschke - woch und Sonnabend auch 10 bis 13 Unr. weist über sich hinaus auf die Dynamik Hlloste lr cszeuderu und Hexentreppen Gerda Schmidt des swes Lebens. ev Sog .der Ent-: jinr: " Üscnticrto Es sick wicklung, die nicht mehr a ildbare, ts tr nt ns r :P»; dg se tuterwsk- sondern nur noch im Zeichen ertaßbare ., im Künstlerzentrum Engelswisch, zumal jp der Galerie E ia Linde v. iar L tec en: iK ichkeit. malte Eingang, Backoten und Treppenhaus Die Ausstellung ist eine von denen, die zs H L'. ui fängt! mit einbezogen wurden in eine Ausstel- U si G. W J: Üb “ rend and its _Ro/R.5“ 1983 tograx L U f SSM P 28 254 FO; Hamburger Raum, Doris Cordes-Vol- aktuell zugleich. Sie i zum einen den bruchs wirkt, der un Eur. Kräfte frei. hen : lert und Olga B. Runschke. Der zweite Blick S q: ; "ai V hei f Farb Jer ung Kl CE si 1 jnforn Blick erschloß ein sehr viel umfang- [1 Furve t n: Ie sreansen éit, zu ßs!;t. rp d eiap S? gm Groß: reicheres Schaffen, gab Einblick nicht GN Kunst. che im cen ace Janron m cer L!ermgs. becro ver umcd wer: ; nur auf ausgestellte Exponate wie Stein- ccf ues un Freyu zj “ls r §zon sf Me Gl heru ers Bu zeme! Famil schleudern. Hexenhäuser und Hexen. Ert SEM cr rar GEiünlo. nme Aussmangervet. Pie treppen, aufgefangene Kreise und bunte Bedürfnis heraus, die Isolierung der na- zung mit der Zeit und ihren Gefährdu ] piert Bücher, sondern auch auf die leider viel tionalsozialistischen Ära und der unmit- ys mer und überlegt in einem m Schwe zu zurückhaltend angebotenen Begleit- telbaren Nachkriegszeit zu überwinden Besonders eindrin iche ist - nebe tioner texte und Abbildungen aus dem Werk im Anschluß an d Here n ze ces ci mg h .5 ! n ..; der Künstlerinnen. M uc W 29 . NV m t 1981) in der nB schnit Farbige Transparentpapierobjekte, von Ausland geschehen war. Aber sie ver- repräsentativen Beispielen aus allen Walth Olga B. Runschke (1944) gefaltet zu deutlicht auch, wie einige jener Künst- Phasen seines Schaffens. Für die Anfän. genüb „Hexenhäusern und -treppen“, wurden ler, die damals von sich reden machten, ge steht ein „Mörtelbild“ von 1957, das les En in Gruppen und Reihen so angeordnet, zu dem wurden, was sie heute sind, weil noch auf Wols zurückweist, ein Muster. zu set als nähmen sie leuchtendrot Besitz vom von ihnen nicht nur Arbeiten aus der beispiel für den Tachismus jener Phase kühn Backofen, als kletterten sie an Wänden Frühzeit gezeigt werden, sondern auch in der die Farbe selbst zum Thema wurde undib und Balken entlang in schönem Blau- spätere, manchmal Anfang und vorläufir- und als Stoff reliefartig aus der Fläche in be be grün. Einzelobjekte sitzen und kleben gen Endpunkt markierend, manchmal den Raum heraustrat, schrundig, aufbre- merlic bunt und lauernd in Zimmerecken, unter sogar eine ganze Entwicklung spiegelnd chend, Verletzungen signalisierend sentlic Decken und machen sich breit auf dem wie im Falle Hoehmes. Vier Assemblagen kennzeichnen M Boden. Differenziert malerisch gestalter Nie Ausstellung ist insofern eine Über- Wende in Dahmens Kunst seit der Mitte forme te und gefaltete Papiere weisen unter raschung, als sie Anlaß gibt, bisherige der 60er Jahre, formal von dem Mörtel. chen, Glas und Rahmen konstruktive Bildele- Urteile oder Vorurteile zu revidieren. bild durch Welten getrennt, ihm in der nunss mente auf. Sie lehrt, daß die Kunst des Informel in Aussage aber dennoch verwandt. Es Johan Doris Cordes-Vollert formt Seidenpa- all ihren Varianten durchaus nicht so handelt sich um Objektkästen, geschaf. Paten pier über Steine und Mauerrisse, nimmt wirklichkeitsfremd und unverbindlich fen unter Zuhilfenahme von Polstern gtorbe Spuren ab, folgt ihnen mit dem Bleistift- ist, wie man häufig gemeint hat, ja nicht und Fundstücken wie zur Feier eines gussck strich, fixiert sie und entwickelt so inre einmal in dem Maße ungegenständlich, samtigen Grün, das für Landschaft und und Stteinporträts. Geschwärzte Steine, wie man angenommen hatte. Man sieht o D über Papier gerollt, hinterlassen den Abr diese Bilder heute anders als früher: das Grau seiner Umgebung. Den Somn druck ihrer Bewegung und ihrer Ober- Schultzes Farbzeichnungen von 1956, Schlußpunkt bildet - neben zwei Zeich. amSe fläche. Die „aufgefangenen Kreise“, obgleich sie nicht als solche entstanden nungen von 1978, geheimnisvollen Parti am L schwungvolle Pinselzeichnungen nach sind, wie Vegetationsstudien, fast ver- turen - das Bild „Ramson“ aus dem Jan. der K den Rhythmen japanischer Kodo-Trom- gleichbar jenen von Salathé im Sankt- re 1979, vielleicht die stärkste Arbeit der jn der meln entstanden, hängen dagegen im Annen-Museum, seinen „Dämon Na- Ausstellung, em Werk von kast magi- dorke1 Sinne des Wortes im Raum, das Unmit- tur“ nicht als ein Gewirr von Farbklek- scher Wirkung, das ein wenig an Tapies der S telbare der Steinschleudern und Porträts ken, sondern als Feier des Werdens einer erinnert oder an bestimmte Arbeiten mospl fehlt innen. Ein Buch, „Spuren - vor der organischen Gestalt, Brünings keine, von Lily Kröhnert. Man steht gebannt des O Erinnerung“, vereint Fotos, Zeichnun- kleine Zeichnungen von 1958 als spar. Vor ihm wie vor einer dunklen Wand mit jn der gen und Texte zu Venedig ganz außer- sam angedeutete Landschaften, Goet- rätselhaft unlesbaren Zeichen, und man gpezik halb eines kunsthistorischen oder gar zens „Kauto“ aus demselben Jahr als kann nicht umhin, es als Sinnbild einer jlich, i touristischen Kontextes. „Ein Riß ist die Fisch oder Vogel, Schumachers „Gub- sich verrätselnden Welt zu verstenen, die L konsequente Zeichnung der Wirklichr bo“ als Darstellung einer menschlichen beunruhigend und bedrückend und doch ten F: keit“ ist ein Zitat aus dieser bemerkens- Gestalt . . . Die evokatorische Kratt der irgendwie tröstlich. Kraft werten Spurensicherung. Dieses Buch Bilder ist meist beträchtlich. Sonder- (Galerie Metta Linde, Doktor-Julius-Le. das b sollte auch nach der Ausstellung noch im borgs spätes Acrylbild „14.41 - 15.53 her-Straße 49, bis 18. 6. 1988; dienstags als di Künstlerzentrum angeboten werden (29 Uhr, I16. 6. 86“ beispielsweise mit seiner bis freitags 14-18 Uhr, sonnabends 10- nicht Mark]. atemberaubenden Diagonale demon- 13 Uhr) Horst Hannemann heit, lO; [ f J §3 kus DAMEN- UND HERRENMODEN HI Malermeister 4-4 E A) S Ü Ess Ö ediegene Farbgebuugen und Dapelten s [Bal Lübeck, Fleisch lauerstraße 15, Ruf 7 71 77 i Beckergrube 2-4 Ö —12400 Lübec.: | üinr :. Lübeckische Blätter 1988/12 | lühecl Il)
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