Full text: Lübeckische Blätter. 1988 (148)

Mensch aus der Natur gemacht hat. Al- Dirigenten ermutigen, der es sich mit von der Landschaft draußen Besitz er. Verar lein in der hymnischen Steigerung ver- den beiden Werken nicht leicht gemacht greikend. klärt er die Situation in typisch romanti- hatte. Arndt Voß Breiten Raum nehmen in der Ausstel. scher Weise. Er findet zudem durch die lung die Landschaften ein, meist 1986 pernor Annäherung an eine Sonatenhauptsatz- und 1987 entstanden, überwiegend und ein form für sein Werk eine Gestaltung, die Ausstellungen zeichnerischrornamental angelegt, man. lasen im auch rein musikalischer Form genüge In der Werkkunstschule: che von Figuren belebt, aber unter Ver. Mit der tut. Anders Bruckner. Er formt sein mu- Gjzela Hudler zicht auk Surreales, darunter so eindring. und . Lü sikalisches Material allein aus absoluter G liche wie die „Lindenallee“ (Nr. 35) oder Ambjor1 Gestaltungsabsicht, erläutert es aber 1979 und 1980 tauchten erstmals Blätter J0 reizvoll geometrisierende wie die menden doch zusätzlich mit programmatischen von ihr in den Jahresschauen auf, skurri Landschaft“ von 1987 (Nr. 82), geschaf. dem „Li Hinweisen, die wie bei Liszt Naturdar- le Szenen, die sich einprägten, und 1984 Fun im scheinbar unbeschwerten Spie] nen Freu stellung als Vorstellungswelt hervorru- erregte im Kahmen ciner umfassenderen qmit Farben und Formen. Sie sind heite. schlag n t scCGOIS N o EN Die Konstellation dieser Werke ist also Lübeck“ Aufsehen. Es Ur unverkenn- lichter zumcist. fe ron Tod und Ver. chen IE nicht ohne Reiz. Sie ist es auch darin bar, daß man es bei Gizela Hudler mit ei- Gethén, trösthene Zs en von tHots Nach eù nicht, daß mit Liszts „Bergsinfonie“ dem her Künstlerin zu tun hatte, die ~ von nung in einer sonst düsteren Went jarnsen é Publikum ein weithin unbekanntes Werk Mahlau ausgebildet und durch die künst- Bemerkenswerter jedoch als die Land. chien: vorgestellt wird, während mit Bruckners lerische Atmosphäre Hamburgs in den schaften und die eher beiläufigen „Ar. herichtet Sinfonie eine seiner beliebtesten Sinfo- fünfziger Jahren geprägt - nun ihre eiger chitektonischen Spielereien“ (Nr. 63 und großstäd nien gewählt wurde. Mag man auch die nen und durchaus nicht von jedermann 64) erscheinen mir Jene Arbeiten, die und vert Qualität der beiden Werke unterschied- gebilligten Wege gin indem sie auf ih- möglicherweise einen Neuansatz i î antik, ja lich einstufen - Liszts Erstlingswerk in ren Aquarellen vor us. ehrwürdigen Kur Schaffen Gizela Hudlers bedeuten. Z, gen. Mit der Reihe seiner Programmusiken wird |hlisse der Hansestadt satirisch ein bös-ger nennen wären hier neben den vier Collz. nologs u wohl nicht umsonst so selten gespielt &, spenstisches Treiben entfaltete als jün- gen im Treppenhaus (Nr. 22 bis 25) und analysier so ergab sich in der Wiedergabe kaum gere Schwester Janssens und Wunder- den „Fischmonumenten“ (Nr. 74 und 76) weglose ! ein Qualitätsunterschied. Beide Auffüh- lichs gewissermaßen. So also sieht sie vor allem die großformatigen Pastell ... rungen waren durch ein intenswes Ge- uns, diese neue Mitbürgerin, konstatier- aus dem Jahre 1986 (Nr. 42, Nr. 45 und Rückbler stalten durch das Orchester gekenn- te man damals und gab sich verstimmt. Nr. 73). Sie sind konsequent im Aufbay Assoziatl zeichnet. Und das hatte es nicht leicht! lz zwischen habensich die Akzente ilrss makellos in der Farbgebung und von ce! deutliche Ecide Werke sind durch einco Ftgrken Schaffens verlagert. Die Lübeck-Bilder radezu magischer Ausstrahlungskraft. Per Kor Einsatz vor allem der Blechbläser ge- t LZ§ ts Vice t dcr jetti h. Besonders die „Runde Form“ (Nr. 33; tors, Gak pst! Geract r 37o; hier hötie mon teh L rn. an E . . s hat es mir angetan, em Bild, das man alz cche über Eu HH: Goten turns (r ]) ita sheicich keine Kicvcarveit. nk Dcyerc als auc ei Bruckner lielß er zu, daß das s .. z ; ine Collage gebaut, weil es im Gru d LB Orchester im Forte gleich anfangs eine tu die lästern makabre §rene „Hinter e zu Vereinbarendes zu einer ins nde heitet n. Stärke erreichte, die eine sinnvolle Dis- er Marienkirche (Nr. 41) r gehören tiven Einheit kombiniert: die ner rungen. © tt; . cdi ; der Vergangenheit an. Geblieben sind . 2 b nde terarische iNcoËOoOl L E I D b sint C ccc u EE e . E EE ? ch dur vitüicn. turcchizu. H; sorders order tiregnnü ss ESO jus de men. Besser gelangen ihm dagegen Pia- : ?? U: Ss dffener Brunnenschacht oder Ein 5U nowirkungen, wobei seine direkte Ein- reiner brennenden Stadt („Krüppel '" drehtes riesiges Teleskop in die s:... zerunger flußBnahme immer noch zu wenig zu be- Nr. 49). Geblieben sind kerner die Hitch- ure er ue VE z62 uh s. : tiete e Pointe obachten ist. Die überzeugt und ist auch cock-Reminiszenzen, beklemmend at; peu V e den Blick aukein Gr eri Im Slang SECO EES DE GES ESS AS chester sensibel, und es entstand ein ßelsrure'.. Nr. 51). und cie Auseinander- Neues geworden, ein Bild fremianh Realen. 1 sinnvolles Nebeneinander der Episoden setzung mit Vergänglic hkeit und Tod hat zs an Arbeiten on. Max . Aphorisr in der Komposition Liszts und Eiûc gute, eh .. he! zu der Zeit, als J anssen seine kungen t râcselttake und von beun rnzt zig und | spannungsvolle Abfolge der Formteile in euja rsansprache in der Marienkirche gender Schön Zr Mr E ) se sz ess muy auf den Pi Ürginivrie vruckner: E u H : Der Applaus galt sicher dem großen Ein- frivol als 1982, aber vielleicht gerade fs (Werkkunstschule Lübeck, Mengstr . Satz des Orchesters, das auch klanglich halb noch eindrucksvoller: den Tod im 64, bis 14. 4. 1988; Montag bis Unt alt Nachder an diesem Abend besonders gefalle Gewand eines Priesters am Mikrofon bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr) 48 11 rroverse I konnte. Er konnte aber auch den jungen zeigend oder als Halbfigur am Fenster Horst Hannemanm IO:lly Kal. uemz Derma p fem Malermeister M “D Mc g Oeediegene Farbgebungen und DBapelen BAU-UND MÖBELTISCH! FRE] . Türe Lübeck. Fleischhauerstraße 75, Rut 17177 ue LS tidteler lourusushon - und Einbaumöbel - Ausbau von Dachböden - Treppen - Restauration Holz Lübeckische Blätter 1988/11 l.übeckische (
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