Full text: Lübeckische Blätter. 1987 (147)

gedroht. Auch die Verwaltung der Ge- ~ * w a 1 ve vy. richtsvogtei kam im 13. Ih. an die Stadt, URS; ;r: “+ ’sct aus dem kaiserlichen wurde ein städti- — WE scher Gerichtsvogt. dem zwei Ratsher- de ren als Beisitzer (richteherren genannt) de beigeordnet waren. Damit erlangte der f Rat die gesamte Gerichtsbarkeit und § konnte auch für alle Verbrecher Rechts- Eck satzungen erlassen, aus dem kaiserlichen ho Vogtgericht war das städtische Nieder- ga gericht geworden und war formell die als einzige Instanz in Strafsachen. § die 1374 bestätigte Kaiser Karl der IV. diese Hc gewachsenen Rechte und erteilte den §t1 Lübeckern die Befugnis, „alle schedli- ba che. bose leute. es sein morder, brenner, Br lant und wasser rauber, dieb. dibinne un und alle ander misseteter“ in allen Lan- or den zu verfolgen und nach eigenem Er- ex messen zu richten. LE Wir dürfen nicht vergessen, wenn wir er- us schrocken sind angesichts der Strenge mittelalterlicher Gerichtsbarkeit, ue: Die älteste überlieferte bildliche Darstellung des Kaak - Gesamtansicht des Markte hu die im 11. und noch im 12. Ih. herrschen- ca. 1620. m den chaotischen Zustände besondere % . w u H jlöchsts gen Ratsmitglieder, im Vordergrund Bemerkenswert ist, dalß das Erbauungsg he rr ja s Friedewahr - s Bc po d wartende Prozeßparteien. jahr des Kaak genau mit dem Jahr q D: gerade im durch selbstgesetzte Rechts- Wie mag nun der Kaak als Stätte des sten Arbeiten am Holstentor zusammen, § §ormen geordneten Lebensraum der Strafvollzugs ursprünglich ausgesehen fällt. Daß das Holstentor schon bei se! lic Stadtbürger. haben? Das durch seine Wiedererrich. Nr Erbauung durchaus als Denkmal sc es Wenn einmal ein W Bischof dar. VVS auch wieder zum Begriff gewordene wollt war, hat Wulk Schadendort in sej au überklast u; Y ue k uch w Get äude ist keineswegs der erste Kaak "em erwähnten Buch überzeugend dax wc ue t: us tas ich Totschlagsder jn Lübeck. gelegt. Es war ja schon in seiner Pl fü h s zores. aß H s stische: Zur E Sztich derzetz : nungszeit, in der Zeit U D' rs: . hte or h. ier vs en Fit § you ieh sf jetzige 1465 errichtet Kanonen, als Befkestigungsanlage übe ti steht“, dann zz! biuriers Hei. cut Ut . t! § ss; sucu emc hoit, soins Wallanlage mit Rondell J SC rigoroses Durchgreifen die ch. q ur z ss p 5 gem s un. zl ihm Graben wäre zeitgemäß gewesen. j SE alle wieder herstellen konnte. Mölln wieder lezten wurde: um 110 M [n einer Zeit schon schwindender Mach - Man kann also vermuten, daß der alte et- (gs §taatsgebildes Lübeck wird der Ter Der Markt als Gerichtsplatz t UC tener von der t hEI ritorialmacht Dänemark ein Wahrzetj Auch in Lübeck dc t N ickrhemdZcrikt au h or b chen, ein Denkmal bürgerlichen Selbst :1 f !! m uur ft Use Ul zu könnte, jedenfalls gseh Oe ferständnisses entgegengestellt js. auc! . . § . L ) tit Gebäud spätere Generationen haben dies so be . halten. unter freiem tlimmci und öffent- gramm unseres Holstentores in heutige h: Vurre der ursprünglich w oueut Wer baute den „Kaak‘? fi sch srsentunszesich. des i i des t Ltur reueuenn Izyhé Als Baumeister kommt, da es ja ein städs- Da das erwachende historische B - le! Rates en erhaul . tisches Gebäude ist, nur der Stadtbau- sein den Bau des Holstentores ù ui Gewölbej Och. für ÜtscsK Ui cr meister in Frage. Bisher wurde immer te darf man dasselbe histori sum | Ct etcjast, abox uren. § Nikolaus Peck genannt, von dem die wußtsein für die schon s ae © t lungen mußten die sn tsr
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