Full text: Lübeckische Blätter. 1987 (147)

kaum etwas gegen ihn spricht. Mögli- cherweise sind auch in dieser Angelegen- N-: heit die Aussichten günstiger geworden, h wenn der Archivalienaustausch mit der kinc DDR abgewickelt sein wird. Pro Es stellte sich auch heraus, daß 37 sog. Au! Stadtbücher in der Ost-Berliner Staats- bibliothek verwahrt wurden. Während AU: man diese auf dem Wege des internatio- Ka; nalen Leihverkehrs der Bibliotheken Kö; nach Lübeck entleihen und dort restau- rieren sowie fotografieren konnte, aller- Tt dings anschlieBend wieder zurücksenden mußte, ergab sich bei den Urkunden nur Wi die finanziell aufwendige Möglichkeit der Verfilmung in der DDR. Die voll- ständige Mikroverfilmung der umfang- K reichen Aktenbestände, deren Ordnung a! z. T. gestört, z. T. überhaupt nicht vor- Vo: handen gewesen war, erwies sich zeitlich .. und finanziell als undurchführbar. For- schungsreisen zu den Lübecker Quellen sprün, in die DDR zu unternehmen war in Ein- Fine Fülle alter Dokumente, die gesichtet und durchgearbeitet werden muß. Foto (4) schein zelfällen möglich, jedoch sehr kompli- Archiv der Hansestadt Lübeck dens ziert und häufig wegen der Unübersicht- te, in [! U zt RL hee e Mit der Durchführung des Austausches Durchführungsverordnungen des Groß. he Unterlagen nicht zu vertreten. der Bestände hat die Bundesregierune Hamburg-Gesetzes von 1937 wird fester gs auc Bemüh ine Rückfüh t das Bundesarchiv, die DDR die staatli- gelegt, daß die Hansestadt Lübeck ihr und s ' embluugen um eme ue ! rung hat che Archivverwaltung der DDR beauf- reiches Archiv behalten sollte und damit gewo! en scon m ts green ick oingeset?t; tragt. Den Vertretern des Ministeriums ihre eigentliche Seele, d. h. ihre in den Stadt . man vom gt ret H stäpde in fir innerdeutsche Beziehungen, welche historischen Quellen faßbare Individua. ander ° hi yr ertien 1 al gehört hatte. Jje Sache Lübecks und der anderen be- lität nicht verloren hat. Auch in diesem gernat He rare , fo ts Zet z! er Fareien, der troffenen Städte zu der ihren gemacht Sinne eröffnen sich Perspektiven für die gjeich Aren! k Y ec Bc as ese U ! un haben, sei hier schon einmal Dank ger Würdigung des Rückführungsereignis. g;ten h une Unce un ger ssc e G gcLagt. Ganz besonders weiß sich das Ar- ses gerade zum gegenwärtigen Zeit. Reich hctuerem er Miese . u: chiv der Hansestadt Lübeck aber den punkt. heit, ; / z UU. Beamten d i s SESEESESESESS GOES CCH gung: Man ergriff jeden Strohhalm. Ejnzatz nicht nur die bürokratisch mühe- Kehrt? Es handelt sich bei diesem ersten s § feu! zich quch nur schemenhaft die Jolle Abwicklung der Transporte durch. Schub vor allem um Urkunden Lübecks, S : sgtchtei ewcr f tsuewvs der führen und durchführten, sondern auch die Privilegien, Verträge, Beilegungen ue : auschpartner abzeichnete. Es waren nit kluger Diplomatie und umfassender Von Streitfällen, Geleitbriefe, Vollmach- unc k P rozesse zu führen, um m der Bundesre- Kenntnis der in Deutschland außerge- ten und auch den großen Bestand von dann, seohk N:!thÑu! tete Hel! F Hyn wöhnlich komplizierten archivgeschicht- Privaturkunden. Insgesamt kamen über .f chivalien für eine Rückgabe verfüg- jjchen Zusammenhänge den Austausch- 3200 Stück nach Lübeck zurück. Unter ' hat zv uzher : Es vären hegte verhandlungen zum Erfolg verholfen ha- ihnen spielen natürlich die dänischen, pts s gen und Verfilmung einschlägiger Akten hen. Nicht zuletzt fühlen sich die betrof. niederländischen, englischen Urkunden ße! tv rermlzsen. 195 S setzten sich die ost- fcnen Städte, insbesondere Lübeck, des- eine Rolle, spiegeln sie doch Lübecks t! “ hs;; eutsc hen Archtt&re 2 Fine sen Anteil am Rückführungsgut beson- Bedeutung im Ostseeraum vor 600 Jah- c ! c et uss er geplanten Rückküh- (ers groß ist, in der Schuld auch der Bun- ren wider. Ein Wermutstropfen beein- "uus "ure we tes für Er prugn.i desländer, die durch Abgabe von Ar- trächtigt jedoch die ungetrübte Freude: isch denkenden Archivar durc einfa- chivgut an die DDR und Finanzierung keine der fünf in Lübeck einst vorhanden eh! uwe! u bzcyäe: Problem gJer Mikroverfilmung dieser Bestände SeWwesenen sog. Goldbullen ist zurückge- mit dem Kulturabkommen zwischen bein Die erste Sensation erlebte Lübeck ttz! tehlen. ua gie einzt eit emc den deutschen Staaten im J ahre 1986 zu schon am 4. Dezember 1986, als der sog. Reichsfreiheitsbriefes von tetusu! § dss einer wirklich erfolgreichen Kontaktauf- Reichsfreiheitsbrief von 1226 wieder in Nachkriegeswirren ihrer gold Zi nahme. Dem Abkommen war eine Pro- die Mauern der Stadt zurückkehrte, - eir beraubt ssw re And toicienen Z18V tokollerklärung angefügt, nach der beide ne Tatsache, gerade für die Gegenwart Freude Latäclich c Erstsgiis. izt 29 ( 22 53500 t t CCN BV IEOUZZ EN reichen kriegsbedingt verlagerter Kul- derung der einst kreien und L tÿctseköhrten Beständen wieder aufge- turgüter zu suchen. Dank der Kooperati- Lübeck in die preußische Provinz Schles- vität beider Seiten konnten diese in zahl- wig-Holstein. Wie bei allen historischen Hier sei kurz eine Erklärung angeführt: reichen Expertengesprächen gefunden Ereignissen ist es mübßig, über ein be- bei dieser Urkunde handelt es sich - und werden. Einschlägige Noten wurden von stimmtes Ereignis, seine Folgen und seir das ist schon längst bekannt - um eine den Regierungen beider deutscher Staa- ne eventuelle Reparabilität nachzuden- Fälschung, welche die Lübecker vor dem ten am 12. November 1986 ausgetauscht. ken. Dennoch steht eines fest: in den Jahre 1226 durchführten. um das ur- Lüb. Bl. 81291N Luüb.B [26
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