Full text: Lübeckische Blätter. 1985 (145)

~ yy ® vy übeckische Blütter ) . Zweiundzwanzigster Jahrgang. FY. 8. 28. Januar. P1VSB O. Diese Blätter Üicbcinen Sonntags Morg. u. Mittwochs Abends. Abonnement ? 4 pr. Quartal. Einz. Nummer 10 . ). Inserate 15 .) die Petitzeile. f = Inhalt: Dem Unterzeichneten bleibt nur noch übrig, die Nach- îîa uasere Lefec, - Das Desicik der Urmevansgli. .- Deutsche zt e tj. . des hu huzert Fischerei-Ausstellung. ~ Kleine Chronik Ax 38-40. _. eifriges Bemühen darauf richten, in dem Sinne fortzu- C .~ wirken, welcher den Blättern seit Alters eigen ist und An unsere Leser. welcher durch die Mitarbeit eines Kreises bewährter Männer garantirt erscheint. Auch fürder werden die Nachdem in der Mitte dieses Monats der langjährige p„Lübeckischen Blätter“ die Jnteressen unsrer Vaterstadt Redacteur dieser Blätter Herr Prof. Aug. Sartori von der im Rahmen der ihr durch die Geschichte und die Leitung derselben zurückgetreten ist, hat mit dem heuti- Verfassung des deutschen Reiches angewiessenen Stel- gen Tage der Unterzeichnete die Redaction der „Lübeci- lung zu vertreten und solche wachzurufen sich bestreben, schen Blätter“ übernommen. Wenn es schon an sich auch fürder werden sie es als ihre Hauptaufgabe be- nicht leicht ist für Jemanden, welcher bisher journalisti- trachten, zu wünschenswerthen Verbesserungen in Staat scher Thätigkeit ziemlich fern gestanden hat, sofort die und Gemeinde Anregung zu geben, angeregte Einrich- Leitung eines Blattes zu übernehmen, so ist es offenbar tungen unbefangen zu prüfen, auf Mängel und Lücken noch schwieriger , der Nachfolger eines Mannes zu sein, aufmerksam zu machen und wo möglich Wege anzudeuten, welcher 21 Jahre hindurch mit nie ermüdendem Eifer auf denen selbige abgestellt werden können, von neuen und großem Geschik die Seele dieser unseren vater. Institutionen und Verbesserungen Mittheilung zu machen. städtischen Jnteressen gewidmeten Blätter gewesen ist. Daneben werden die Blätter fortfahren, für Staat und Wie er, der Scheidende, getragen von unerlösch. Gemeinde, für Handel, Schifffahrt und Gewerbe, für licher Liebe zu seiner Vaterstadt, beseelt von dem Kunst und Wissenschaft unserer Stadt eine laufende Wunsche, stets und in jeder Beziehung ihr Bestes zu Chronik zu sein, ohne daß weitere, über unsere Stadt fördern und zu erhalten, begabt mit innigem Verständ- hinausgehende Interessen von der Besprechung grund- Ü k: > ZU Lt sgrsrt tn zie ty az) zr I. UV Wer §t Feder, für diese Blätter geschafft s gewirkt hat, das jedes große bewegte politische Gebilde ~ der Todfeind ist unseren Lesern so wohl bekannt, daß es keiner wei- eines kleinen Staates wie eines Gemeinwesens ist, wer- teren Worte darüber bedarf. Und wie er selbsilos den die Blätter in dem den Bürger der Hansestädte gearbeitet hat zum Wohle der Vaterstadt, so fand er auszeichnenden Sinne für eine nie rastende, aber nichts den schönsten Lohn seines oft mühevollen Wirkens, wenn überstürzende, sondern ruhig fortschreitende Entwickelung er sah, wie hie und da die Anregen, welche diese Blätter von Land und Volk zu wirken sich bemühen, werden gaben, zu nützlichen Einrichtungen in Stadt und Staat unter Verwerfung der Controverse eitler Form sachlichen führten, wie die Ideen, deren Keime hier zuerst ans Erörterungen von Freunden und Gegnern bestehender Tageslicht traten, in lebensvolle Thaten verwandelt, zm Verhältnisse oder neuer Pläne ihre Spalten öffnen, auf Wohle dez Ganzen wirkten. So geziemt es sich denn daß aus ernster Rede und Gegenrede gute Früchte er- wohl, daß in dieser Stunde der Nachfolger seinem Vor- sprießen mögen. Allein das kann nur gelingen, wenn gänger den lebhaftesten Dank für jeine langjährige mit die Leser nicht nur mit Wohlwollen und Interesse lesen, aller Treue geführte Leitung dieser Blätter ausspreche, sondern auch selbstthätig theilnehmen; nur durch die §2 s Frsq '§ H41 Hr z1 serer kewés I Uu uus 1:1 px §r e peter. vie Hits w und dabei der Hoffnung Ausdruck verleihe , daß werden sie "wahrhaft gemeinnützig sein. Möge denn Herr Professor Sartori auch fernerhin im Interesse der dieses bisher den Blättern durch lange Jahre entgegen-. Lo!zts.d! den Blättern seine rege Theilnahme nicht getragene warme Interesse nicht eelzlten! . versage. r. v. Bippen. I()
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.