Full text: Lübeckische Blätter. 1985 (145)

Di Î G Appaliuiven Dttuyter utden 1.1 ß oshz Mer Hzuyaner l %%, ü Oztheletew und Kreis Plön aus *Dadov Für d rsonennamen gebildet. Man unter- -jane abgeleitet: Lensahn Krei suffix „Ort des *Dad“, Zarnekau Kreis Osthol. de scheidet primäre (nicht suffigierte) und stein aus polabi Susa n Kreis Osthol- stein und Sarnekow Kreis Herzogtu rechur sekundäre (suffigierte) Bildungen. Eine ner des ses. FW:'sne „Bewoh- Lauenburg, polabisch *Carnkov- sun ds at; primäre Bildung ist ein Name, bei dem aus *Lip’ane „B „z epahn Kreir rx19uCs: *Carn- k“, Dargow Kreis Her; r! tie mi das Appellativ zum Ortsnamen gewor- tes“ zu si a sz chuer drr Lindener tw" Lauenburg aus *Dargov- „O los und . den ist, Z. B. Großen- und Lütjenbrode Herzo UnS I; ue . Bresght Kteis *Darg“, Lüchow aus *I’'uchov- ; cri Jr Nm Kreis Ostholstein, aus polabisch *Brod „Ufer Ly l avcaburs aus Brezane *L'uch“, o s t eK s rt des staltet Singular oder *Bro e Plurzs é § zu breg „Ufer“ und Lütau am Lütaue * L gangene polabi rc] ge rc B ;: US" erg zu tt " iracr“ und ~gora des Smit’ N | ve). polabisch “V(e)rba „Weide“ Câr; «sth. des *Tel-k-“ sg aus [Lclko. „Ort schein *V(e)rby „Weiden“, wenn nicht eine se- Mit einem -n-Suffix wurden kolgende FHini Inensge kundäre Bildung mit dem Suffix *-'e vor- Ortsnamen gebildet: Neuwühren Kreis Einige Ortsnamen wurden mit dem pos- burg. liegt: Dab'e „Eichenhain“ oder *V(e)r- Flön U5 . Jahrhundert Jaworn) aus pola- ßessttizchs1 Suttiz zin ans Fersonenng: he: b’e .Weidenhain“. Plön, polabisch Plo- bisch *Javor’n- zu *javor „Ahorn“ men gebildet: Löptin und Laboe (1240 lich. ? ny m., gehört zu einem Adjektiv *plony Schlesen Kreis Plön aus *Slez’n- zu *slez Hzgt) Kreis Plön aus L’ub-tin- bzw. Wand „eben, flach . Auf der Insel Olsborch lag „Rosenmalve, Malve“ (Trautmann MH "ubotin- „Ort des *I ’ub-ta“ bzw. zur A die von Helmold von Bosau genannte 140 stellt den Namen zu polnisch zelazo p!'uvotz“. Berkenthin Krejs. Hersog- slavische Burg „„Plune“, bei der mittel- „Eisen“, Bröthen Kreis Herzogtum Lau- [uu I auenburg aus *Parchotin- „Ort des Nds! und spätslavische Scherben gefunden enburg, polabisch *Brod’n- zu *brod "Parchota“, Dermin, polabisch *Durm- hen wurden. Passade Kreis Plön geht auf po- „Furt“, ebenso Brodten bei Lübeck. ut „Ort des *Durma“ und Göttin aus guru labisch *Posad m., *Posada f. oder *Po- Ziethen Kreis Herzogtum Lauenburg, Chotin- „Ort des *Chota“, Genin bei ergo [U Vue. zurück ur berleutet „Vor; polabisch “Sit'n-, gehört zu *sit „Binse- Lübeck aus *Chynin- zu einem Perso- hält. | ort; Ansiedlung“. Das ingegängene und Mölln/Alt-Mölln am Möllner See nennamen *Chyna. h. Klotesfelde Kreis Herzogtum Lauen- wohl zu slavisch *mul „Schlamm, trübes Auch mit d ivi iX -j i "rr 1 1 tt zu iberlickert. zer. Het Gtiebes Fr Kreis Plön wurden rs uttÑertutq qu H t olabisch *kolat „runder Kuchen“ als jeitet (*Gri grib „Pilz, Schwamm“ abge- abgeleitet: Groß-/Kleinrolübb 1 sten k Gepdeeteichnune, Ktthel,valshttßs r ügm gutt me wurden On icCOoOonNoo’! Lanken zu polabisch lgka“ „Bucht, wie Klötzin tüx in jurden OrsameslI:;.\r6hpe. Ori des r hund: Wiese , Sterley zu *str’ala „Pfeil“, wit. ÖKl'utin-, von *kl’ut y! retsch ker Kreis Plön aus *P yroy st z 7- Uthin zeeze zu *vosét „Verhau“. D tet j KNC Usus gelei . «û Pgctor „Oxt des Eu tui tertuhut. (18% schi: tc: Nec E S "Prevlok m. oder jrttaykootetisch Hes Beler bett): kupir U tet dos di bre: nun "gr: Ort chisct Prevloky Plural zurück und bezeichnet gangene Kulpin bei Mustin, von use: auch um eine Berufsbezeich r et oh Eil wie russisch perevoloka eine „Landenge bisch *kolp „Schwan“, Musti PO a ry Plural "klehlhändler ù uw z tas driter zwischen zwei schiffbaren Flüssen, über Ömost „Brücke“. usun von (esneben Kreis Herzogt auselt. sst desss; die f gtum Lauenbu EEE OE re: Auch mit dem Suffix -ov- wurden Orts- ttttutrcwuzn s9:54n. “-Ort äes Eutin EE. t. + 25,33,2016 sh Ii dea r Lundircn (ait Suflixen abgs ;: c s U . Küszy. Ueris Elte aucthlgqt Ortsnamen wurde ohne rr: Er Orteremesbssrsnst häufig §§: einem Personennamen ' pr V. Nazi rast“ CZE . “ost . das nicht immer teur Linow bei Schönberg Kreis Kreis Ostholstein aus *Milaty Plural zu t:10. nNolIlco c E GE H I GU tt holstein und Kembs Kreis Plön Gehen Fischnamen “lin u zus . mg. zun Kreis Plön aus cy: gert “nz. Lettads i auf polabisch *Kapica zurück und wur- Kreis Herzogtum Laucnbura aus eon nem leu Lw. tluay Eu cr Altij den mit-ica von *kapa „Hügel im Sumpf, dov- zu *baz(d) Sus W S aus *Zelaty Plural zu ein u vs. Sslent vc Insel“ abgeleitet. Pönitz Kreis Osthol- Grabau aus "Grabov- zu "grab „Hainhu. Men Zelata, Güster yen . onenue UG stein am Großen und Kleinen Pönitzer Che und Kankelau aus *Kakolov- Lauenburg aus *Gostirad stet r. See, polabisch *Pen(e)c oder *Pénica, *kakol „Ackerrade“ . ?! nem Personennamen ur zu er [. Leon .. ut L jsctauw. Ein Verbalstammliegt vor in Ostholstein zr Pures einem berconcn. «his Flußname Peene in Pommern. Nieder- im Ortsnamen Gremsmühlen, ein ehe- chere den und Oberkleveez Kreis Plön, polabisch maliger Flußname, 1215 aque Gremen- Einige Ortsnamen wurden mi Adar *Chlév(e)c, wurde von s Ti Vi ze, aus polabisch *Gr(e)meca, ein Parti- tronymischen Suffix -i den niit cg po dert) cs äbzeletet, külen. u c 1§v tit krözets tit! zu *gr(e)méti ..don- Fersönennamen schild: ss: roter aus Hu . *Police v éû G ; i i t§jsci er polabisch ÜStav( [c kgm. Eine große Anzahl der slavischen O sic. dar die «Kuchkommcn. : luis [e kreis Herzogtum Lauenburg, po- Suffix. gs. t ew postessivischcn o f gr tr sus alt hs. hen. abisch *Lzéica, gehört zu "laka .Bucnt) iet: ü ennamen abgeleir *Zadkovici „Leute des *Sadek“ od . Miese“. Mit dem Suffix -nica wurde *BoZov- u Krels Ostholstein, polabisch ,„„*Zacdek“, Kittlitz : er tung Eu N HS uc ver Cr ker Z¿Zaba F*Chotov- „Ort des *Chot“, Dodau Kreis re e des *Kytel(a)“ oder „*Chy- *L’u ] des 2 E.üb. BI.13/85 Läb.+ ) 1(0)
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