Full text: Lübeckische Blätter. 1985 (145)

Nordosten Ostholsteins gehört, unter- als Hauptmann angenommen wur- Pechlins Mord mit diesen Geschehnissen ten zwe stand zur Zeit Marten Pechlins Christian de. in Zusammenhang zu bringen ist, muß Thode | Il. von Dänemark. Nachdem dieser sich 3 In der Nordsee überfiel Pechlin 2 okken bleiben. nen Fer: 1520 gewaltsam zum König von Schwe- Schuten, die unterwegs waren nach Legen wir jetzt das Lied des H Größer den hatte krönen lassen, dann aber von Jütland 'die Schiffe Ss s aufge- cn en es und U L ss ans vou Namen Gustav Wasa vertrieben worden war, hauen bis an die Wasserlinie ie zu Cu Zur Bericht c cute nicht k wurde er von den Schweden, den Han- Mannschaften ertranken. ? ' berschi zen and dem dünizchen Adel; der Gert. , yei Skagen bohrten die Piraten ein Korkkmakers Bericht E %; mark vertrieben und floh 1523 nach den ankerndes Schiff an, so dals es sank. orffkmaker war ein Handlungsgehilfe Kampk Niederlanden. Christian II. gab in §Ei- Sie ermordeten die Mannschaft. am Hansekontor in Bergen. Zu dieser sprach) nem Asyl nicht auf. Er stellte dort sg. I Bei Westeraß an der Küste Jütlands Zeit pflegten die Hanseschiffe, die ja im k Auslegerbrieke aus, mittels derer er Sei- nahmen sie für Amsterdam be- Winter nicht verkehrten, im Jahr ein bis Der klc ne Besieger und deren Zulieferer autk See stimmte Schuten. Niemand kam le- Zwei Reisen nach Bergen zu machen. Im Bshauf bekämpfen wollte. Ob Marten Pechlin bendig davon. Winter wurden die Schiffe im Heimatha- zutun Abenteuerlust oder einfach die Exir H& 9 Schuten aus Dänemark und Pom- ken mit den in Norwegen begehrten Wa- q! ( stenznot bestimmt hat, wir wissen es t ck gt Bßectinserbrannt ren beladen. Das waren hauptsächlich wakknet nicht, er hat aber aus der Hand eines Be- Ulkes Sctitkevoik -+ 105 Mann --- Cr Getreide, Mehl, Bier, Gewürze und derte 2 nedikt von der Wisch einen Ausleger- trätik: Textilien. Die Reise wurde im Frühjahr Hluses brief vom 21.7. 1526 des Exilkönigs Chir. , [n Bulck an der Kiel - angetreten, sie dauerte drei bis sieben fs stian Il. entgegengenommen. Damit “vs s u sr s er Außenkörde Wochen. In Bergen angekommen, be- W durfte er Feindschiffe angreifen und neu- überfiel er den Havehotf. „He mar gann der Eigentümer des Frachtgutes, cg trale Schiffe auf Contrebande, d. h. Wa- E§ §tc!Ñ zr!!! hler veye bie- seine Waren zu verkaufen, was sich über vz re des Feindes oder für den Feind, unter- en unde mit houwen, Nemet de längere Zeit hinzog. Im Lauk des Som- EIE Euctien. vrowen unde tastet se an, Myt sure mers wurde das Schiff mit getrocknetem Teilnal O T §ze r M zg e M: 235 4M ; EO: t CCooshuls!n„E H. îÜüttten B cckitr var Hans von Göttin s Auf Fehmarn erhängte Pechlin Bergen abgehenden Schikke befanden stock n gen wichtige Quelle. Interessant sin d Merten Brant in dessen eigenem sich oft die Handlungsgehilfen des Kon- der Nä hier nur die ersten 24 Strophen, bei den Haus vor dessen beiden Kindern. tors. die den Winter ij der Heimat ver en ? 9 restlichen 37 Strophen sollte man sich 9 Beim Versuch, an der Warnow bei heutsr j\ÖtiÑ: fu tie eutsche Eröcks e lieber an den authentischeren Bericht Rostock an Land zu gehen, wurden in Bergen yräâlrend diossr Zxit gern den l !! . Korfkfkmakers halten. 3 der Seeräuber gefaßt. Sie haben z puzb-tter âberließen. Fo auch ss Auf welche Weise Hans von Göttingen alle Untaten zugegeben und ange- Ft Kortinster: : war. D seine gesungenen Nachrichten gesam- geben, wer zur Schiffksmannschakt Es hatten sich in Bergen drei heimfah- Goldg: melt hat, bleibt ungewiß. Es ist anzuneh- gehörte. krete Schiffer verabredet. die Fahrt we: Das ni men, daß er Kenntnis bekommen hatte 10. Pechlin überfiel eine Fähre nach Fal- gen der Secräuhergctähr Fememsam an; Schifte von den Aussagen von 3 Spießgesellen Sho CERA dss Volk übar Bard zutreten. Es waren dies die Schitfer Kar- mathat Marten Pechlins, die man bei Rostock bis auf 2 Frauen, die nach Westraß in zten Thgde de; Al'eré von Lübeck, beim gefangen und zur Aussage gezwungen Schweden wollten. Klaus Went von Wismar und Miches| Schliel Elite. ] Here von Rostock. Alle drei waren nach Bord d Die Tatsache, daß der Mithauptmann ons teu: von Gottinges. Atzesehen ser Trete bestimmt. ren. U von Marten Pechlin wie der Liederdich- fon c ur n U zy pr “tt: Vis SecschIacht 's U:: ULER : erte r z Lottvgent ies Er u tn mit des Seerechts, wie sie zu dieser Zeit ge- Man war übereingekommen, damit man Jetzt v Spekulationen geführt; sie haben aber handhabt wurden, gehalten zu haben. sich nachts nicht verlor, ein Licht zu set- len. D pichisechracht: yer ale diese men zu qr Me sozegehemmannrariene,]V eptember) von Ber i iti Hans von Göttingens Lied queh zu einer Ur.. Stelle Vruighter fk Um den 25; rr n Bud fiten Was schildert nun Hans von Göttingen? wähnt ebenfalls die 105 Greco uns d.; {ie Vurskirehs yon zUves. als ein star- wurde 1. Zunächst gibt er als Tatzeit für die allerdings nicht von 9, sondern von 12 e sh y erte r V cum auseman. rs von ihm genannten Untaten Marten Schuten über Bord gehauen worden sein Licht ausmachte. Es war Claus Went zu js t Pechlins die Jahre 1524 bis 1526 an. sollen. Über den Mord an Merten Brant wismar; und man beschloß aus Pi Die erste Handlung, die geschildert auf Fehmarn ließ sich nur folgendes herr gam éinea Hafen bei or nun. semcm; ftzios wird, spielt in Friesland - damals die auskinden: norwegen anzulaufen, um us End d falt. Bezeichnung kür die von Friesen be- A 3 i ; lcrvese abzuwarten. In der U uc s ats per . siedelle Nordseeküste. Hierher 1.12 11 515. leittete ei! Korsten entdeckte man hinter einer Klippe cu ms kommt Pechlin, um einen Boyger - kj ut Fenmarn vor Cen fremdes Schiff, und da der Platz als See- te ein Handelsschiff mittlerer Größe - “ p s. mere ue Gezch«ürshen on räubernest bekannt war, schickte sss pte zu erwerben und um Seeleute anzu- e twam sten qr: Ehlätsrsi uit cem nachdem die beiden Schitte vertäut wa. > is werben. Bei dem Kaukgeschäft ist es . gun Märten Brant Urtehde. An ren, ein Boot an Land zu einem Ba : e offenbar nicht reell zugegangen. R ; Y! m emen Husts 165gr ür hot, um Erkundigungen temcu run * Unredlich soll es dann auch bei der . m urenen An den Konig Chrietizn L Bauer erzählte, daß es sich um das Schiff Moch Verproviantierung vor sich gegan- ue Fe r on usr . . quersugds eines Räubers handele, und es sei . g gen sein sein. t LE Esten) riger Zuse Volk an Bord. | tx 2: Des weiteren schildert Hans von ofen Brant und Fre Kindern Peter Am nächsten Tag - Allerheiligen - ka- r Göttingen, wie Brun von Göttingen Wolders stattgefunden hatte. Ob Marten men zwei Jungen zu den Schiffen. Sie bo- gestel 1'31) Lüb. BI. 12/85 Lüb. B! .
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.