Full text: Lübeckische Blätter. 1985 (145)

Bodenrelief von 1,60 m Durchmesser J gestaltet. Möge diese vorbildliche Lö- ( sung einer Bodengestaltung alle Freunde und vor allem Förderer zukünftiger Pro- Ir jekte ähnlicher Art anregen und ermuti- gen! Vol Für Rolf Goerler war dieser Auftrag eine Bac Aufgabe in Dimensionen, die sich im ei- ert genen Atelier gar nicht verwirklichen lie- 172 Ben. Mechanische Hilfsmittel zur Bear- E beitung und zum Transport derartiger Und Großplastiken gibt es im norddeutschen fi; Raum nur in der Werkstatt Rechtglaub- Zs; Wolf, Lübeck. Fachkundige Helfer sind net ebenso nötig wie verständnisvolle Auf- mal traggeber, um ein solches Projekt zu rea- stu! lisieren. Jetzt wäre es eine Aufgabe für neu uns Lübecker, uns mit diesem Merkur zu Ber befreunden, auseinanderzusetzen und stät nicht blindlings daran vorbeizueilen. teh Gerda Schmidt t! nis! ren Ur Lübecker Musiktage - Vielfalt unseres Musiklebens & Ba Einhunderttausend Mark zusätzliche Fi- Derartige Massierung von etwa 60 Ver- Themen und ein Orgelrundgang durch ku! nanzspritze aus dem Kultursäckel des anstaltungen bedarf sorgfältiger Vorbe- Lübecker Kirchen am 22. 6. bieten ne- ku Landes hat's möglich gemacht: Lübecks reitung, Bekanntmachung und Durch- ben dem aktiven Musizieren eine aparte ter Musikfest steht - mit städtischem Zu- führung nach Gesichtspunkten moder- Bereicherung des Programms. Im schuß von 50 000 Mark - auf soliden Bein nen Marketings. Denn Erfahrungen des ~, . Me nen. Es ist für den Zeitraum vom 8. Juni vergangenen Monats zeigten selbst bei Seht es in diesem Jahr in erster Linie Fäl bis 4. Juli geplant. Während die vorjähri- attraktivem Angebot - Hoelscher-Trio darum, die Komponisten Schütz, Bach Al ge Pilotveranstaltung noch unnötige An- im Kolosseum oder NDR-Bigband in der und Händel aufgrund ihrer Jubiläen zu Mi leihen bei simpler Unterhaltung machte, Stadthalle - auffallenden Besucher- ehren, wird aber auch des Lübecker Ma- do, zeichnet sich das diesjährige Programm schwund. Doch möchte die künstlerische rienorganisten Walter Kraft anläßlich Y0) durch Ansprüche aus, die dem kulturel- Planung unter Uwe Röhl und Matthias Semmes 80. Geburtstages gedacht (8. 6.). de; len Renommé unserer Stadt angemessen Aeschbacher durch die Vielgestalt der : . . : Er sind. Schlaumeier mögen dem entgegen- Darbietungen weite Besucherkreise an- V arüher hitaus besteht bot einer solchen Ba halten, daß die meisten Veranstaltungen sprechen. Auch sind spezielle Veranstal- huzitsliseney Inyentzyr die Möglichkeit, Ati in Eigenregie sowieso durchgeführt wor- tungen für Jugendliche - „Jugend kultu- §r Neven gik im „Eorum junger au; den wären, so die zahlreichen Orgelmu- rell“ am II. 6. und „Jugend musiziert“ Komponisten (18. 6.) und der „Musica ne siken oder die Verlegung eines Konzer- am 23. 6. einbezogen. a 5:6) eine Chance zu geben. Daß Al tes des Vereins der Musikfreunde auf fine. '16 etlgufzahms des schon oft ter Dr den 20. Juni in die Stadhalle und andere Volkstümlichkeit wird wieder großge- éfichen „E0Êzenktrodlisrs (28. 6.) einbe- WE mehr. Da alle diese Veranstaltungen zu schrieben, sei es die populäre Show „Lü- tosen vrurde. mag optisch das Programm D- den ortsüblichen Eintrittspreisen durch- beck singt und spielt“ (15. 6.). oder das bereichern. interessanter ersc heint die dic geführt werden, erhebt sich die Frage: StraßBenmusikfest am 29. Juni. Chansons Uraufführung der Oper „Die Piratin- un wozu wird ein so erheblicher Zuschuß gibt es am 29. 6. im Orchestersaal des nen“ (19. 6.). Auch gibt es Neubegeg- V: benötigt und verwandt? Stadttheaters zu hören. Überall spielen Nungen mit der Camerata Bern (23. 6.) in; Mit einem Festival wie Stuttgarts Bach- tuwuuzrrole Esntichkeie! hut: die r.; ouietst kaun ty!" us. % Tagen will man nicht konkurrieren, son- guptktrchen un Rathaus-Arkaden, k "gt Ui UL cem Ipo. da : L ©: SOM glersSt. Annen-Remter oder die LN-Die. Kane Streichquartett und den Deut- lern ichnehr se: ieltzlt de: §tzcit. le, die am 23. 6. einem Benefizkonzert schen Bachsolisten auf den 12. und 15. eh Cc dabei a & die EUdecker Nachrich-( [des Förderergesellschaft Musikhoch- Juni terminiert sind, kann nur verwun- z Leli-clie Vcroins.- tac Weritbankuadd schule gebührenden Rahmen verleiht. dern, denn sie gastierten hier bereits im m. Verein für Wirtschaft und aue t za] „Musik satt!“ ist die Parole! G mstsletu sen rs s§ gieren, zeugt dieses von gutem Bürger- Aus der Fülle weiterer Veranstaltungen Die Vielzahl der Termine wird die Tages- ri: sinn. Als ein Pendant zu den Nordischen ¿ind zu nennen: eine festliche Turmmu- Presse ankündigen, so daß man täglich D Filmtagen wäre denkbar, daß sich dieses jk, Kammer-, Chor- und Orchesterkon- die Qual der Wahl zwischen 2 bis 3 Ange- ch. Uuterehren zicht E ji Eurrpär zerte bis hin zur Oratorienaufführung Voten hat. Derart umfassende Aktivie- be lenkend auf das Buxtehude-Jubiläum Auch stellen sich Lübecks Musikschulen [uus Lehen 1us pres sk eme ti 1987 zum Musikfest des Nordens entwik- in eigenen Räumen vor. Vorträge von ein kulturelles Aushängeschild aufpo- V keln könnte, das durch seine Attraktivir: Dr. H. I. Herbort (8. 6.) und Dr. G. liert, das die Enge des N po tät bis nach Skandinavien ausstrahlt. Jaacks (22. 6.) zu musikhistorischen „ungemein putzt“. Hans Millics d. Lüb. BI. 11/85 176
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