Full text: Lübeckische Blätter. 1985 (145)

Grulzwort zum Dräger 150jährigen Bestehen nmlung Seit fast zwei Jahrhunderten setzt sich die technik Gesellschaft zur Beförderung gemeinnüt- rb, bei ziger Tätigkeit für das Wohl unserer Stadt .ntwurf und unserer Bürger auf die vielfältigste chende Weise ein. Ein wichtiger Vermittler ihrer Wollk k. Ideen und Initiativen sind die „„Lübecki- les Me- schen Blätter“. cheidet Gegründet zunächst nur für die Bearbei- q Aus) tung der Lübeckischen Geschichte, ent- | ist wer- wickelte sich die Zeitschrift zu einem Dis- Hands kussionsforum aller für die Hansestadt on alle: wichtigen Fragen und veröffentlichte so- ausge- gar über viele Jahre hinweg regelmäßig "nt eth die stenografischen Sitzungsberichte un- Münze serer Bürgerschaft. ht auch Heute - 150 Jahre nach der ersten Ausga- f. ) be der „Neuen Lübeckischen Blätter“, ts I dem unmittelbaren Vorgänger der „Lü- . Find beckischen Blätter“ der Gemeinnützigen gz! U Gesellschaft - ist die Zeitschrift ein bele- ! tj: bendes Element des öffentlichen Lebens i r unserer Stadt. Sie wirkt meinungsbil- ite der dend, gibt Denkanstöße, rückt wichtige ind Li- Probleme in den Blickpunkt des Interes- ; Hkt! ses, begleitet das kulturelle Leben för- ker dernd und kritisch und hält das Ge- erIscne schichtsbewußtsein unserer Stadt wach. tts. Allen Mitarbeitern, die sich diesen verant- dsß st wortungsvollen Aufgaben widmen, gel- r fiel. . Hin Entwurf der Denkmünze aus der Medaillen-Münze von G. Loos, Berlin, der sich !!" r gtt Artiktuuns “ru her:: ist E H der späteren Ausführung der Medaille in Einzelheiten unterscheidet. Das Original fett! Gttckt unseh zit! leutter s indet sich in der Lubecensien-Sammlung von Frau Lisa Dräger. Zeitzchrtf (1801 - befi Sophus Pohl-Laukamp ster. daillen verliehen wurden, kamen sie als Titelbild der Lübeckischen Blätter Sadtpräsident G Knÿone! t:: “le in das Blickfeld der Bürger und manifestiert, so läßt sie damit ihr Tradi- Dr. Kcht ! uu CR auch als Vorlage für die Schüler tionsverständnis sprechen, wohl wis- UrSermester rei den “és Lübecker Zeichenschule benutzt. send, daß dieses in der heutigen kee —— ~~t harmo- 1838 und 1839 kopierten sie A. Kinder- schichtsfeindlichen Zeit mehr denn je ich b ßt daß. er sein Leben ver und qyiuann, Carl Köpper, J. Stuckenberg, Ph. nötig ist. Christa Pieske Er yy: zieh. eyußt. gas er sem even t IM sch. k Yr. Koltschmict and !: Gr teerates. Ges gegen die nationalsozialisti- müqui I cwshs schlecht als 1weut (Graphit. Adolph Hach: Festschrift zur Sekular. che Gewaltherrschaft übernahm. Er é grobe gammlung Museum für Kunst und Kul- feier. Lübeck 1889, S. 49 hatte bereits die erbarmungslosen Me- Sie die turgeschichte der Hansestadt Lübeck. Arthur Krüger: Die Entwicklung der Me- ikaden. des Regimes während . Eines hat im- st. Annenkloster). daillenkunst. In: Der Kunsthandel 3. Ig. mehrjährigen Aufenthalts in Konzentra- 1 Erha- hzje Denkmünzen des 19. Jahrhunderts I1911. S. 57f on ULD lc ne. Percei zchÖöne hatten ihren festen Platz im sozialen und . fühlte er sich verpflichtet, sich gemein- chtder irtschaftlichen Gefüge. Besondere Lei- sam mit einer kleinen Schar von Män- ing der p auf welchen Gebieten auchim. Aufruf zum 40. Todestag nern und Frauen an dem Versuch zu be- länck- mer, wurden durch sie gewürdigt und do- von Dr. Julius Leber teiligen, die Diktatur zu beseitigen. Wie iburger kumentiert. Preismedaillen nahmen spä- . viele andere Mitglieder des Wider- n alten ter überhand, als es galt, wirtschaftlichen Im Gedenken an Dr. Julius Leber richte- standskreises des 20. Juli 1944 wurde er ätten“, und technischen Fortschritt sichtbar zu ten Stadtpräsident Sophus Pohl-Lau- von den Nationalsozialisten hingerich- hr üb- achen. Es gab deshalb keinen Brief. kamp und Bürgermeister Dr. Robert tet. 1d, dals [ut k, keine Geschäfts- oder Reklamer Knüppel einen Aufruf an die Bürgerin- Leb utiges Engagement und seine ber ur: ont: um 1880, die nicht eine Vielzahl nen und Bürger der Hansestadt Lübeck. § F muurer ssen derdienehun. einnüt- von Medaillen-Abbildungen aufgewier Der Aufruf hat folgenden Wortlaut: unerzc uren. tung. Möge Lübeck diesem zen hütte. Es ist vozsichnend. daß diess Px 5. Januar ist der 40. J ahrestas des hedeutenden Mann immer ein ehrendes ie Mer bedingungslose Fortschrittsgläubigkeit Todes von Dr. Julius Leber. Die Hans- Andenken bewahren. Sein Schicksal sei sich nicht etwa in einer zeitgenössischen Jtadt Lübeck erinnert sich an diesem Tag uns Mahnung. Bildgestaltung, sondern in der der Empi- ¿ines Mannes, der sich in unserer Stadl Hus Pohl.Lagkam rezeit vollzog, ~ mit Allegorie und Stadt- Jurch sein politisches Wirken und durch Sophus Po G .. p silhouette. sein unerschrockenes Eintreten für eine Stadtpräsiden ü Wenn die „Gemeinnützige“ an dieser demokratische Staatsform unvergeßlich Dr. Robert Knüppel Medaille von 1832 kesthält und sie jetzt gemacht hat. Bürgermeister
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