Full text: Lübeckische Blätter. 1985 (145)

rüen Französisch als I1. Fremdsprache . ® „ius Eine notwendige Erweiterung des Sprachenangebots t turel] Der Beschluß der Schulkonferenzen von rieren suchen - hat sich die Schulkonfe- Aber was Literatur ist. Iernt man nur an I Fi. Katharineum und OzD, das jeweilige renz des Katharineums ausgesprochen. Frankreich.“ ] . und Sprachenangebot durch die Einführung c . zr von Französisch als 1. Fremdsprache zu Die Gründe, die sie veranlaßt haben, für Den Anspruch, einzig-universale Spra- weitern. Hat ein breites cf). detu.t das zusätzliche Angebot einer Sprachen- che zu sein. hat das F Ösisch ?! s h an ch Zwar hat das E sczstki R EN folge Französisch - Englisch - (Latein) ren, eine d : s) rerrusuc reo esten t 69 Vorhabenvorerst negativ beschie. ZU Votieren, dürften die gleichen Lewe: ter s fro :::; in >, auf den, die über diese Frage eröffnete Dis- SCn sein wie an der OzD. Es sind lern- mehr als 30 Staaten der Erde wird Es als rück, kussion jedoch wird fortgesetzt werden. Und entwicklungspsychologische auf der Amts- oder Verkehrssprache gespro- ollin Insbesondere deshalb, weil die von Kiel SClnen, kulturelle, historische, wirtschaft- chen, in der UNO bedienen sich ebenso- n be- brachten Bedenken sich auf orga-. liche und politische auf der anderen Sei- viele Delegati der französischen wi ue. eren Probleme beschränken s te. Sie seien im folgenden kurz skizziert. der TO REI E MCs n der allem aber, weil sich Schleswig-Holstein Die französische Sprache unterscheidet sche kommt ihr aufgrund der engen hi- > wie auf Dauer nicht als einziges Land einer sich in Lautung und Intonation, anders Storisch-politischen und wirtschaftlichen ) der mittlerweile bundesweit eingeführten als die englische, erheblich vorn cer Verflechtung der Bundesrepublik und now. Regelung wird verschließen können. schen. Sie ist, wenn man so will, sctvie- Frankreichs eine besondere Bedeutung zit: An dieser Stelle - „Lübeckische Blätter“ Eerrs celemsr. Ie jünger ber der Ler- u: H. hr §prachentolss zuct Vrelinnenchmnrn Auknahmme Wjcher Laure. deuter ge dere hFroßen Keiggen, die tits Grs- H yer. erschienen, die zwar nicht nur die „unbe- schmeidiger sind seine Sprechorgane suchten die „Erbfeinde“ einen neuen ugen itb Vicktisleit“ F Ggisch und desto größer ist auch seine Imita- Anfa d dok i j ]- risti- ftreivere cure qu N romortges tionsfähigkeit. Gleiches gilt für die im len eg ueteneudeßp Le. felbaren Weit Han Fraurbisch als 1. Ersneszischen reichhaltigen grammati- geschlossenen deutsch-französischen 'ESEN Fremdsprache“ unterstreichen, sich je- sthey strebtres Aust Fe " §rdeu 1m EFreundschaftsvertrag. Um dem europäi- doch ausdrücklich als Plädoyer für den spielerisch. und dargit sjer. gleichz=y ß chen Zusammenschluß ein dauerhaftes N at. [!y!cblehen Blläunstsans s eftten; lernt. Man sollte sich in diesem c ze. rr sg! ? uevcv. so etklin=a zie Jahr- m möglichen Bildun sgang gefähr- menhang einen grundsätzlichen Unter- tun, um das wechrelseiti € Kenüct: und end s L osus hier zu s ze?s gsuer. schied zwischen alten und modernen Verstehenlernen us den Angehö- rfeld des Sprachenangebots kommen. So we- sytschen vet gegenwärtigen: Die Fertig- rigen der verschiedenen Nationen, ihrer über nig aber diese Befürchtung im Falle des ss Fri ergrztchrus uud ass gurt —lzret und historisch-politisch beding- m iE SEH EC 95 V sind doch sehr unterschiedliche Wege, et c uyi ation nicht “z! ; komme dabei eine Schlüsselfunktion zu. ¿kt r “tem nicht. mch tr PLUG; 0000 [rtr ah Iser nen auf der anderen Seite begangen wer- den inhaltlichen zu. / ; 7 : en. f szrukenseu sinck he: dieser ver Jedermann weiß, daß die griechisch-rö- [§§r Ureter aer VeucÄrpn ISSE- ten jtoucurrenr ce cu Use aut mische und christliche Zivilisation zu ei- tung. Der deutsche Export nach Frank- vick- f dungen zu erwarten. (Oder nem nicht geringen Teil über Frankreich reich übertrifft bei weitem den nach |awi- Hzebsmmelt !. ;§ . Ü z. Hach Deutschland gelangt ist. Die fran- Großbritannien und in die Vereinigten [üsse ollten cis heiden f ureren em raus zösische Sprache hat sich mit dem carte: Staaten. Im Bezirk der Industrie- und Itur- theo euen se per s . “teivitc t sianischen Anspruch, besonders klar Handelskammer zu Lübeck beispiels- En. bs gene s up rer een und vernunftgemäß zu sein, seit dem 172. weise führen 180 Firmen ihre Produkte der U:, : e bei L S: Jahrhundert in ganz Europa als Kultur- nach Frankreich aus. 12 Unternehmen !biet sey. ur osvzubet jetos zs und Konversationssprache durchgesetzt. unterhalten dort eigene Niederlassun- by! kann genausogut argumentieren, daß ein In pointierter Form resümierte der fran- Es: dzshr sh 200 städte hahes Fartict fr J verbreitertes Angebot auch mehr Inter- zÖösische Schriftsteller Rivarol diesen wie auch Lübeck mit trage gescvosren i SSECESELESESES EN REE T LEU ERES S R Z : . sigkeit seiner sprachlichen Bildungsgän- beit schrieb: „Ce qui n'est par clair, n’est |chs1. zpuribeher fu! dert! icher Ehr. h mmm ~ ccm vc ct ~ Lmjst Gr deter Ist sritece [|. türsrntcuttr Frrkz;c Ü er: freute O. (Zu fra- stellt pus e henz . Jef e u rss möglich:. Its gen ist hier nur, un Êsese Schul so zeugung von dieser „clarté“ zu einem Gründe und Beispiele genug. meine ich, Mu v ~okcrsetitterahtcu sr er It wers rkout.1 ell cs auch, jedenfalls bei der Wahl der 2. derschlag in der französischen Literatur zösischen Sprache besondere Beachtung tt Fremdsprache die Option kür Franzö- gefunden hat. „Was Dichtung sein zu schenken. Es scheint aber so, als ob Z sisch zuläßt.) Gegen diese Eingleisigkeit kann“, schrieb 1963 Ernst Robert Cur- gerade die letztgenannten Zahlen zu der -und keineswegs gegen den altsprachli- tius, „lernt man an der Antike, an Sha- Meinung führen, daß das gegenwärtige 1pke chen Zweig, wie die Autoren zu sugge- nien, Englang, Deutschland besser. Lehrangebot völlig ausreichend sei. In- 8/85 Lüb. BI. 8/85 5 1 ):
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